Participation of IDP and receiving communities in the economic development after the peace agreement in Meta and Caqueta

Participación de desplazados internos y comunidades de acogida en el desarrollo económico en Meta y Caquetá después de l

Project details

  • Project number:2017.4064.6
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Colombia

Summary

  • Objectives:

    Income and employment of IDP and of the population of the receiving communities are improved

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Agencia Presidencial de Cooperación Internacional de Colombia

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:3 978 557 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    07.12.2017 - 30.04.2021
  • Actual project implementation phase:07.12.2017 - 30.04.2021

other participants

  • GFA Consulting Group GmbH

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

 

Project description (DE)

Ausgangssituation

Der bewaffnete Konflikt prägte Kolumbien in den vergangenen 50 Jahren. Aus ihm entwickelte sich ein komplexes Geflecht von ökonomischen, sozialen, politischen und kulturellen Verwerfungen. Eine der verheerenden Folgen ist die große Zahl von über sieben Millionen Binnenflüchtlingen im Jahr 2018, laut der kolumbianischen Opferbehörde. Die individuell oder kollektiv innerhalb des Landes geflüchteten Menschen suchten in größeren Gemeinden oder Provinzhauptstädten Zuflucht. Mehrere Demobilisierungsprozesse bewaffneter Gruppen schafften die Grundlage für eine teilweise Rückkehr von Binnenflüchtlingen in ihre Heimatgemeinden und für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.
Um die lokale Wirtschaftsentwicklung zu fördern, hat die kolumbianische Regierung Finanzierungsprogramme für Beschäftigungsprojekte aufgesetzt. Mit ihrer Hilfe werden im Kaffee- und Kakao-Anbau sowie in der Viehzucht und Milchproduktion neue Einkommensquellen geschaffen. Darüber hinaus werden Kleinstbetriebe in den Städten gefördert.

Ziel
Einkommen und Beschäftigung von Binnenvertriebenen und der Bevölkerung aufnehmender Gemeinden in Meta und Caquetá sind verbessert.

Vorgehensweise

Mit dem Ziel, die Einkommenssteigerung und Schaffung neuer Arbeitsplätze zu beschleunigen, fördert das Projekt PROINTCAME Produzentenvereinigungen und Kleinstunternehmen. Sie erhalten Training in Unternehmensführung, verbesserten Methoden der Produktion und des Verkaufs und bei der Suche nach Märkten. Wo es notwendig ist, werden sie in kleinem Umfang mit Kapitalgütern unterstützt. Zur Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden zusammen mit den nationalen Institutionen Trainee-Programme für arbeitssuchende Binnenflüchtlinge implementiert, diese Programme umfassen auch eine psychosoziale Komponente. Die Stärkung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Gemeindeverwaltungen und von Produzenten und Produzentinnen zur Beantragung und Umsetzung staatlicher Finanzierungsprogramme ist eine weitere Komponente. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket durch die Einbeziehung lokaler Unternehmen in die Projektaktivitäten, durch Sensibilisierungs- und Informationsveranstaltungen. Aus den Ergebnissen der Zusammenarbeit wird im Anschluss ein Methodenkoffer entwickelt, mit dessen Hilfe zukünftige Aktivitäten geplant und realisiert werden können.

Wirkungen
Bisher konnten 31 Produzentenvereinigungen, 60 Kleinstunternehmer/innen, insgesamt 500 Personen, indirekt ca. 2500 Personen, unterstützt werden. Sie sind nun besser in der Lage, ihre Betriebe zu führen und ihre Produkte zu verkaufen, auch durch die Teilnahme an 2 Verkaufsmessen. 30 Kleinstunternehmen bzw. Produzentenvereinigungen erhielten durch die Hilfe des Projekts das staatliche Gesundheitszertifikat, notwendig für den legalen Verkauf ihrer Produkte. 30 neue "Ich-AGs" plus 40 neue Arbeitsplätze konnten geschaffen werden. In einer Gemeinde wurde ein Plan für den Tourismus erarbeitet, notwendig um staatliche Fördermittel zu erhalten. 540 Personen nahmen an unterschiedlichen Trainingsmaßnahmen teil. Zum besseren Umgang mit Finanzen wurden 20 "Revolving Funds" und 13 lokale Spar- und Kreditgruppen gefördert. 15 mittlere und größere Unternehmen wurden für die Belange der Binnenvertriebenen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen sensibilisiert.