Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2002.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Funktionalität der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung hinsichtlich ihrer Rolle als sektor- und akteursübergreifende Austausch- und Lernplattform ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 184 631 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.2073.3

    Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)

Nachfolger-Projekt

  • 2021.2022.8

    Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.07.2013 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:12.10.2018 - 01.07.2021

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Derzeit lebt etwa ein Viertel der Weltbevölkerung in fragilen und von bewaffneten Konflikten betroffenen Staaten. Krisenprävention und Friedensförderung werden deswegen zu immer wichtigeren Handlungsfeldern deutscher und internationaler Entwicklungszusammenarbeit. Die Förderung friedlicher, gerechter und inklusiver Gesellschaften ist in der Agenda 2030 als eigenständiges Entwicklungsziel (Sustainable Development Goal, SDG 16) und als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung verankert. Auch die Bundesregierung hat mit den Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern" ein umfassendes Leitbild für ihr friedenspolitisches Engagement vorgelegt. All diese Agenden und Leitlinien betonen die Relevanz übergreifender Partnerschaften.

Ziel
Strategien und Ansätzen der Friedensförderung im deutschen wie im internationalen Kontext sind weiterentwickelt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung tauschen sich politikfeldübergreifend über friedenspolitische Themen aus und sind stark vernetzt.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das Netzwerkmanagement und die Kommunikationsarbeit der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt). Es berät die Mitglieder zu aktuellen Trends und Herausforderungen der Friedensförderungen und stellt Programmmittel zu Verfügung.

Ein Lenkungsausschuss ist für die politische Steuerung verantwortlich. Dieser setzt strategische Ziele und Schwerpunkte. Das Projektteam fungiert als Wissens- und Lernplattform. Das Team arbeitet aktuell zu internationalen Prozessen wie der Agenda 2030, den Leitlinien der Bundesregierung, dabei vor allem Vergangenheitsarbeit (Transitional Justice) und Sicherheitsreform, sowie zu Land und Prävention.

FriEnt gehören derzeit folgende Mitglieder an: das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Brot für die Welt, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe (KZE)/Misereor, das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) und die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung (PZKB)/Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen (INEF). Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet eng mit weiteren nationalen und internationalen Organisationen und Netzwerken und ist Mitglied im Steering Committee der „Civil Society Platform on Peacebuilding and Statebuilding". Weiterhin arbeitet sie mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft". Alle Mitgliedsorganisationen zeichnet aus, dass sie langjährige Partnerbeziehungen und Arbeitserfahrungen in fragilen und von Konflikten betroffenen Gesellschaften haben.

Wirkung
—Durch Veranstaltungen, Publikationen und Vernetzungsarbeit mit deutschen und internationalen Akteuren hat das Vorhaben den fachlichen Diskurs zum Thema Frieden gestärkt. Entwicklungs- und friedenspolitische Positionen wurden in Leitlinien, vor allem zu langfristigen und partnerschaftlichen Ansätzen der Friedensförderung sowie zu Vergangenheitsarbeit und Versöhnung, verankert.
—Ressortübergreifend ist die Strategie „Vergangenheitsarbeit und Versöhnung" entstanden. Das Vorhaben hat durch Beratung Vermittlung von Fachwissen dazu beigetragen.
—Beispielsweise durch das internationale FriEnt Peacebuilding Forum hat das Vorhaben eine bessere Vernetzung der Mitgliedsorganisationen und ihrer Partner*innen aus dem globalen Süden mit internationalen Akteuren und Prozessen sichergestellt. Die Sichtbarkeit von deutschen Akteuren, Ansätzen und Instrumenten im Bereich Frieden und Sicherheit im internationalen Kontext wurde ebenfalls erhöht.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Around a quarter of the world's population currently lives in fragile states affected by armed conflict. Crisis prevention and peacebuilding are therefore becoming increasingly important fields of action for German and international development cooperation. The promotion of peaceful, just and inclusive societies is anchored in the 2030 Agenda as an independent development goal (Sustainable Development Goal, SDG 16) and as a prerequisite for sustainable development. With the Federal Government’s Guidelines on Preventing Crises, Resolving Conflicts, Building Peace, the German Government has also presented a comprehensive framework for its commitment to peace policy. These agendas and guidelines all emphasise the importance of overarching partnerships.

Objective
Strategies and approaches for peacebuilding in the German and international context have been developed. The members of the Working Group on Peace and Development exchange views on peace policy issues across policy fields and are closely networked.

Approach
The project supports the network management and communication work of the Working Group on Peace and Development (FriEnt). It advises members on current trends and challenges in peacebuilding and provides funding for programmes.

A steering committee is responsible for political steering. It sets strategic goals and priorities. The project team acts as a knowledge and learning platform. The team is currently working on international processes such as the 2030 Agenda, the German Government’s guidelines – particularly with regard to dealing with the past (transitional justice) and security reform – and land and prevention.

FriEnt currently has the following members: the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), Brot für die Welt, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), the German Catholic Bishops’ Organisation for Development Cooperation (KZE)/Misereor, the Civil Peace Service (CPS) and the German Platform for Peaceful Conflict Management (PZKB)/Institute for Development and Peace of the University of Duisburg-Essen (INEF). The working group works closely with other national and international organisations and networks and is a member of the steering committee of the Civil Society Platform on Peacebuilding and Statebuilding. It also works with the Foundation Remembrance, Responsibility and Future (EVZ). All member organisations have long-standing partner relationships and experience of working in fragile and conflict-affected societies.

Results
—Through events, publications and networking with German and international actors, the project strengthened expert discourse on the subject of peace. Development and peace policy positions have been anchored in guidelines, particularly with regard to long-term and partnership-based approaches to peacebuilding and with regard to dealing with the past and reconciliation.
—The transitional justice strategy was developed across ministries. The project contributed to this by providing expert advice.
—Through the international FriEnt Peacebuilding Forum, for example, the project has ensured that member organisations and their partners from the global South are better networked with international actors and processes. The visibility of German actors, approaches and instruments in the field of peace and security in the international context has also been increased.