Promoting Gender Equality

Promotion de l'égalité entre les sexes

Project details

  • Project number:2018.2003.4
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: G420 Governance, Menschenrechte
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Germany

Summary

  • Objectives:

    Actions of German and international development stakeholders are more strongly oriented towards gender equality.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:9 232 164 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • 2015.2092.3

    Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechten

Follow-on project

  • 2021.2014.5

    Sektorvorhaben Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    17.10.2006 - 28.02.2027
  • Actual project implementation phase:11.07.2018 - 30.03.2021

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Principal (primary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Principal (primary) policy objective

CRS code

    15170 Women's rights organisations and movements, and government institutions

 

Project description (DE)

Text
Die vier inhaltlichen Abschnitte sollen einen maximalen Umfang von insgesamt 4.000 Zeichen inklusive Leerzeichen nicht überschreiten. Erfahrungen zeigen, dass umfangreiche Texte am Bildschirm nicht oder nur unvollständig aufgenommen wird.
Ausgangssituation
Welche Situation hat dazu geführt, dass Partner und Auftraggeber ein Projekt begonnen haben? Welchen Herausforderungen stellt sich das Land?
Diskriminierungen und Ungleichheiten aufgrund des Geschlechts sind weltweit ein Problem. Auch in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit können Mädchen und Frauen nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Geschlechtsspezifische Benachteiligungen durch schädliche traditionelle Praktiken, Gesetze oder diskriminierende Normen und Geschlechterrollen sollen ebenso überwunden werden wie Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
Für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist es deshalb wichtig, nationale und internationale Verpflichtungen umzusetzen und entsprechende Maßnahmen durchzuführen. Das sieht auch das sektorübergreifende Konzept zur „Gleichberechtigung der Geschlechter in der deutschen Entwicklungspolitik" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vor. Gleichberechtigung der Geschlechter ist demnach sowohl ein entwicklungspolitisches Ziel als auch ein durchgängiges Gestaltungsprinzip und Qualitätsmerkmal der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit verfolgt dabei einen dreigleisigen Ansatz: Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird erstens als Querschnittsaufgabe in allen entwicklungspolitischen Strategien und Vorhaben berücksichtigt. Zweitens werden Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen gezielt gefördert. Drittens werden Frauenrechte und Gleichberechtigung international im hochrangigen entwicklungspolitischen Dialog verankert.
Ziel
Beschreiben Sie als Ziel einen erreichten Zustand beim Partner, nicht den Prozess oder die Methode. (Die Formulierung muss nicht der offiziellen Auftragsformulierung entsprechen.)
Beispiel: Die kirgisische Regierung setzt ihr nationales Strategieprogramm zur beruflichen Bildung zunehmend / erfolgreich um.
Ungeeignet: Das Vorhaben unterstützt die kirgisische Regierung bei der Umsetzung ihres nationalen Strategieprogramms zur beruflichen Bildung.
Die Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechte sind in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gestärkt.
Vorgehensweise
Anschauliche Darstellung von Methoden und Aktivitäten der GIZ und ihrer Partner, um den Herausforderungen (Ausgangssituation) zu begegnen und die Ziele zu erreichen. Kooperationspartner, Kofinanzierungen und Consultingfirmen mit einer Beteiligung v. m. als 200.000 € nennen
Das Vorhaben unterstützt das BMZ dabei, sich zur Gleichberechtigung der Geschlechter in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und im internationalen Kontext zu positionieren. Es arbeitet dazu in vier Handlungsfeldern:
1. Kompetenzentwicklung und institutionelles Lernen
Um die Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechte in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu fördern, werden wichtige Akteur*innen durch Coachings, Fortbildungen oder Fachgespräche qualifiziert. Dazu zählen Mitarbeiter*innen des BMZ, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Durch Fortbildungen und fachliche Impulse werden die Organisationen dabei unterstützt, die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie das Empowerment von Frauen und Mädchen zu fördern und in ihre Prozesse zu integrieren.
2. Strategische Positionierung und Themensetzung auf nationaler und internationaler Ebene
Um das entwicklungspolitische Engagement des BMZ im Bereich Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechte zu intensivieren, setzt das Programm auf die verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen, nationalen und internationalen Akteur*innen. Dafür werden strategische Allianzen in relevanten Netzwerken und auf digitalen Plattformen auf- und ausgebaut. Das BMZ wird dazu beraten, international als Vorreiterin bei der Förderung von Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechten wahrgenommen zu werden.
3. Stärkung des Portfolios zu Gleichberechtigung und Frauenrechten in Subsahara- und Nordafrika
Kern des Auftrags ist es, die Leistungsangebote der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter auszubauen. Das Vorhaben analysiert das aktuelle BMZ-Portfolio zur Förderung von Gleichberechtigung und Frauenrechten und schlägt Verbesserungsmöglichkeiten vor. Das Ziel ist hierbei konkret, mehr Vorhaben zu fördern, die Gleichberechtigung zum Hauptziel haben (GG2-Maßnahmen) sowie in Hinblick auf die Verankerung von Gender qualitativ bessere Vorhaben umzusetzen, die die Gleichberechtigung der Geschlechter als Nebenziel haben (GG1-Maßnahmen). Besonders in Subsahara- und Nordafrika sollen dabei sichtbare, positive Wirkungen erzielt werden.
4. Förderung von Innovation und Ausbau in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
Um Wirkungen zu verstärken, kombiniert das Vorhaben erprobte und neue Ansätze. Dialogforen und Veranstaltungen helfen, bewährte Erfahrungen in andere Kontexte und Regionen zu übertragen. Dabei berät das Vorhaben vorrangig zu sechs zentralen Themenfeldern: 1. Frauen, Frieden, Sicherheit, 2. Flucht und Migration, 3. Gewalt gegen Frauen und Mädchen / Weibliche Genitalverstümmelung, 3. Wirtschaftliches Empowerment, 4. Gender und Klimawandel sowie 5. Digitalisierung. Gute Beispiele werden identifiziert und deren Pilotierungen finanziell und/oder beratend unterstützt und für eine weitere Nutzung zur Verfügung gestellt. Zeitgemäße Kanäle dazu sind unter anderem Lern- und Innovationslabore zu Zukunftsthemen, die neu gestaltete Webseite gender-in-german-development.net und soziale Netzwerke.
Wirkungen (kann bei gerade begonnenen Projekten zunächst entfallen)
• Die „Orientierung auf Wirkung", auf die die GIZ abzielt, soll in der Projektkurzbeschreibung beschrieben werden!
• Geben Sie in diesem Abschnitt Einblick in die erzielten – nicht die beabsichtigten! – Erfolge und Wirkungen des Projektes auf die Menschen (kann bei gerade begonnenen Projekten zunächst entfallen).
• Aussagekräftige Zahlen und Fakten; Bezug auf die Ziele nehmen
• Beispiele/Highlights nennen, keine vollständigen Aufzählungen, sondern exemplarisch die Bedeutung für die Gesamtsituation anschaulich beschreiben.
• Erfolge und Kompetenzen der GIZ herausheben.
In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hat das Programm dazu beigetragen, geschlechtsspezifische Diskriminierungen abzubauen und Frauenrechte zu stärken. Dies erfolgt beispielsweise durch Aktivitäten, die zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (NAP 1325 II) beitragen. Im Vordergrund steht hier, die Rechte von Frauen zu schützen und Frauen gleichberechtigt auf allen Ebenen und in allen Phasen des Konfliktzyklus mit einzubeziehen. Das Programm trägt u.a. dazu bei, diesen Anspruch umzusetzen,
Die UN-Frauenrechtskommission sowie die im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 etablierte „Women Entrepreneurs Finance Initiative" (We-Fi) sind weitere Prozesse, zu denen das Vorhaben das BMZ berät. Dank der gezielten Unterstützung durch das Vorhaben kann das BMZ auf der Frauenrechtskommission alljährlich seine Aktivitäten zur Gleichberechtigung der Geschlechter vor einem globalen Publikum präsentieren und so dem Ruf als Vorreiterin bei der Stärkung von Frauenrechten gerecht werden. Mit der Unterstützung des Vorhabens und als größter Geber der We-Fi genießt das BMZ darüber hinaus international Vertrauen als wichtige Akteurin zur Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln, Märkten und Netzwerken für Unternehmerinnen in Entwicklungsländern.
Auf nationaler Ebene hat das Programm das BMZ unter anderem bei der Überarbeitung des Konzepts zur Gleichberechtigung der Geschlechter in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (2014) beraten und bei der Erarbeitung des BMZ Gender-Aktionsplans 2016 – 2020 und begleitenden Road Maps unterstützt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt derzeit der zweite Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 des Sicherheitsrats der Vereinen Nationen durch Deutschland als nichtständiges Mitglied im VN-Sicherheitsrat 2019/2020. Hier berät das Programm das BMZ intensiv zur weiteren erfolgreichen Umsetzung des NAP 1325 II. Erfolgreiche Ansätze wie der Generationendialog wurden pilotiert, aufbereitet und werden nun in neuen Sektoren, wie gesellschaftlichem Zusammenhalt oder zur Bearbeitung des Themas Menstruationshygiene genutzt. Impulse gingen auch von einem GIZ-internen Wettbewerb zur Förderung von Frauenrechten durch digitale Technologien aus. Hier wurden drei Ideen ausgewählt und pilotiert. Alle drei Pilotmaßnahmen waren außerordentlich erfolgreich und sind inzwischen in erweiterter Form in den jeweiligen bilateralen Projekten der GIZ fest integriert. Das Vorhaben hat erfolgreich dazu beigetragen, die Gleichberechtigung der Geschlechter stärker in den Prozessen von GIZ, KfW und BMZ zu verankern. Beispielsweise wird die Gleichberechtigung der Geschlechter beim Wirkungsmonitoring besser integriert.
 

 

Project description (EN)

Context
Discrimination and gender inequality are a global problem. Girls and women cannot participate equally in social life, even in the partner countries of German development cooperation. Gender-specific discrimination through harmful traditional practices and laws or discriminatory standards and gender roles needs to be overcome, as does violence against women and girls.
It is therefore important for German development cooperation actors to implement national and international commitments and appropriate measures. This is also provided for by the cross-sectoral strategy ‘Gender Equality in German Development Policy’ of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Gender equality is therefore both a development policy objective and a consistent design principle and quality feature of German development cooperation.
German development cooperation pursues a three-pronged approach here. Firstly, gender equality is included as a cross-sectional task in all development policy strategies and projects. Secondly, projects aimed at empowering women and girls are specifically promoted. And thirdly, women’s rights and equal rights are internationally anchored in the high-level dialogue on development policy.
Objective
Gender equality and women’s rights are strengthened in German development cooperation.

Approach
The project supports BMZ in positioning itself on gender equality in German development cooperation and in the international context. In order to achieve this, it operates in four fields of activity:
1. Capacity development and institutional learning
In order to promote gender equality and women’s rights in German development cooperation, important stakeholders receive qualifications through coaching, further training and technical discussions. These stakeholders include employees of BMZ, the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH and the Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Further training and technical inputs are used to support the organisations in promoting gender equality and the empowerment of women and girls – and in integrating them into their processes.
2. Strategic positioning and defining of topics on national and international levels
In order to intensify BMZ’s development policy commitment in the field of gender equality and women’s rights, the programme relies on reinforced cooperation with local, national and international stakeholders. Strategic alliances in relevant networks and on digital platforms are being established and expanded to this end. BMZ is being advised on how to project an international image as a pioneer in the promotion of gender equality and women’s rights.
3. Strengthening the portfolio on equality and women’s rights in sub-Saharan Africa and North Africa
The core mandate is to expand the services offered by German development cooperation in the area of gender equality. The project analyses the current BMZ portfolio for promoting equal rights and women’s rights and suggests ways of improving it. The objective here is very specific – to promote more projects that have gender equality as their main objective (GG2 measures) and to implement better-quality projects that have gender equality as a secondary objective (GG1 measures) with a view to mainstreaming gender equality. Visible and positive effects will be achieved, particularly in sub-Saharan and North Africa.
4. Promotion of innovation and expansion in German development cooperation
The project combines both tried-and-tested and new approaches in order to strengthen its impact. Dialogue forums and events help to transfer proven experiences to other contexts and regions. The project primarily advises on six main topics: 1. Women, peace, and security; 2. Displacement and migration, 3. Violence against women and girls/female genital mutilation; 4. Economic empowerment; 5. Gender and climate change; 6. Digitalisation. Good examples are identified and their piloting is supported financially and/or in an advisory capacity and made available for further use. Contemporary channels for this include learning and innovation laboratories on topics for the future, the newly designed web page gender–in–german–development.net, and social networks.

Results
In German development cooperation, the programme has helped to reduce gender-specific discrimination and to strengthen women’s rights. This is achieved, for example, through activities that contribute to the implementation of the German Government’s National Action Plan for the Implementation of Resolution 1325 on Women, Peace and Security of the United Nations Security Council (NAP 1325 II). Here the focus is on protecting the rights of women and including women with equal rights at all levels and in all phases of the conflict cycle. Among other things, the programme contributes to implementing this objective.
The UN Commission on the Status of Women and the Women Entrepreneurs Finance Initiative (We-Fi) established under the German G20 presidency in 2017 are further processes on which the project provides advice to BMZ. Thanks to the targeted support provided by the project, BMZ is able to present its gender equality activities to a global audience at the Commission on the Status of Women every year, thus living up to its reputation as a pioneer in strengthening women’s rights. With the support of the project and as the largest donor to We-Fi, BMZ also enjoys international trust as an important stakeholder for improving access to finance, markets and networks for women entrepreneurs in developing countries.
At national level, the programme has also advised BMZ on revising the cross-sectoral strategy ‘Gender Equality in German Development Policy’ (2014) and supported it in drawing up the BMZ Gender Action Plan 2016-2020 and the accompanying road maps. Germany’s current position as a non-permanent member of the UN Security Council 2019/2020 is currently drawing particular attention to the second National Action Plan for the implementation of UN Security Council Resolution 1325. In this case, the programme is providing in-depth advice to BMZ about the further successful implementation of NAP 1325 II. Successful approaches such as intergenerational dialogue have been piloted, processed and are now being used in new sectors such as social cohesion and to address the issue of menstrual hygiene. Impetus has also come from an internal GIZ competition to promote women’s rights through digital technologies. Three ideas were selected and piloted. All three of these pilot measures were extraordinarily successful, and extended forms of the measures are now firmly integrated into the respective bilateral GIZ projects. The project has successfully contributed to mainstreaming gender equality more firmly in the processes of GIZ, KfW and BMZ. Gender equality is now better integrated into results monitoring, for example.