University and clinic partnerships in Africa

Project details

  • Project number:2018.2015.8
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 1710 Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: AFRICA, Benin, Ethiopia, Gabon, Ghana, Guinea, Kenya, Madagascar, Malawi, Rwanda, Tanzania, Uganda

Summary

  • Objectives:

    Tertiary and regional health institutions in selected African countries make use of institutional university and clinic partnerships with focus on e-health to improve their services.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    kein Träger

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:7 000 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    29.11.2018 - 26.02.2024
  • Actual project implementation phase:01.01.2019 - 26.02.2024

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websiteshttps://www.hkp-afrika.de/

 

Policy markers

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Reproductive, Maternal, Newborn and Child Health

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    12181 Medical education/training

 

Project description (DE)

Ausgangssituation:

Vielen afrikanischen Ländern gelingt es trotz guter nationaler Sektorpläne und Unterstützung durch die Gebergemeinschaft nicht, die Gesundheitsversorgung im notwendigen Umfang zu verbessern. Große Kliniken in Subsahara-Afrika nutzen bislang nicht ausreichend die Möglichkeiten, die institutionelle Hochschul- und Klinikpartnerschaften bieten, um ihre Dienste zu verbessern (Kernproblem). Das Projekt zielt darauf ab, diese Potenziale nutzbar zu machen und darauf hinzuwirken, dass ausgewählte große Kliniken in Subsahara-Afrika die Zusammenarbeit im Rahmen institutioneller Partnerschaften nutzen, um die Qualität ihrer Dienste zu verbessern.

Ziel:

Tertiäre und regionale Gesundheitseinrichtungen in ausgewählten afrikanischen Ländern nutzen institutionelle Hochschul- und Klinikpartnerschaften mit thematischem Fokus eHealth zur Verbesserung ihrer Dienste.

Vorgehensweise:

Als Teil der Initiative „Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung und als Beitrag zur ESTHER Alliance for Global Health Partnerships (EA) unterstützt das Projekt Partnerschaften zwischen Hochschulen und Kliniken in Deutschland und Subsahara-Afrika mit dem Ziel, deren Dienste zu verbessern. Die Einführung von eHealth-Ansätzen steht im Fokus. Instrumente sind Finanzierungen sowie der Einsatz von Lang- und Kurzzeitfachkräften.

Wirkungen:

Es wurden drei ineinandergreifende Ergebnisse definiert, die es ermöglichen, das Ziel zu erreichen. Da das Projekt im Wesentlichen über die Förderung von Partnerschaften Einfluss nimmt, sind die Möglichkeiten der direkten inhaltlichen Einflussnahme auf die Partnerorganisationen begrenzt und bestehen vor allem in der überlegten und ausgewogenen Definition von Förderkriterien und der fachlichen Begleitung der Partnerschaften. Auf diese Weise werden über das Instrument der Klinikpartnerschaften gute Praktiken gewonnen, dokumentiert und wissenschaftlich aufbereitet, die das Potenzial haben, auch über die Partnerschaften hinaus eine systemische Wirkung zu erzielen.
In Ergebnis 1 sollen die Voraussetzungen für angepasste digitale Gesundheitslösungen in ausgewählten Gesundheitseinrichtungen in Subsahara-Afrika verbessert werden. Diese Voraussetzungen sind vielfältig und können an den verschiedenen Standorten völlig unterschiedlich sein. Die Wirkungshypothese ist, dass dadurch eHealth-Lösungen ihr Potenzial entfalten und zur Verbesserung der Dienste beitragen können. Ein partnerschaftliches Vorgehen, wie es durch den Ansatz der Hochschul- und Klinikpartnerschaften vorgegeben ist, ist hierfür besonders geeignet.
Ergebnis 2 umfasst unterschiedliche Formen der Einbindung von Privatfirmen in die Partnerschaften. Grundlegende Wirkungshypothese ist, dass auf diese Weise Wissen und Kompetenzen für eHealth verfügbar gemacht werden können, die im Gesundheitssektor häufig fehlen. Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Beteiligung des Privatsektors Chancen dafür bietet, Dynamik und Innovation zu fördern.
Ergebnis 3 stellt die Stärkung der Strukturen und Prozesse innerhalb der Initiative Klinikpartnerschaften sowie in der EA dar. Hypothese ist, dass das Förderinstrument der Partnerschaften reibungslos funktionieren muss, damit die einzelnen Partnerschaften ihr volles Potenzial entfalten können. Nur so kann ein übergreifendes Wissensmanagement betrieben und aus den wechselseitigen Erfahrungen gelernt werden. Synergien mit anderen Vorhaben werden über verbesserte Prozesse effizienter genutzt und es wird ein Beitrag zur Nachhaltigkeit auf Systemebene geleistet.
 

 

Project description (EN)