Umwelt- und Ressourcenschutz in Unternehmen

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2108.1
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Jordanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der Privatsektor nutzt verbesserte Rahmenbedingungen für eine umweltfreundliche und ressourcen-schonende Produktion.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Environment

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:6 667 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2052.3

    Umwelt- und Ressourcenschutz in Unternehmen

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.07.2020 - 30.06.2027
  • Aktuelles Projekt:01.07.2020 - 30.07.2023

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-
  • adelphi consult GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41010 Umweltpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Wirtschaft und die Stabilität Jordaniens leiden immer mehr unter der hohen Arbeitslosigkeit (24,7 Prozent im Jahr 2020). Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Entwicklung des Landes durch die Ressourcenknappheit gebremst, die das Wachstum der Privatwirtschaft hemmt.
Mit einem Übergang zu einer zunehmend ressourceneffizienten und umweltfreundlichen Wirtschaft werden die natürlichen Ressourcen geschont und dabei neue Chancen in Form von nachhaltigen Investitionen, grünen Arbeitsplätzen und Beiträgen zur Beschäftigung von Frauen geschaffen. Dem Industriesektor Jordaniens, der 30 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beisteuert, kommt hohe wirtschaftliche und soziale Bedeutung zu. Zur Förderung von Ressourceneffizienz, umweltfreundlichen Verfahren und Konzepten der Kreislaufwirtschaft ist es wichtig, bei der verarbeitenden Industrie anzusetzen. Allerdings integrieren nur wenige jordanische Betriebe ressourceneffiziente Technologien in ihre Produktionsprozesse. Häufig ist die Wirtschaftlichkeit dieser Technologien im jordanischen Kontext nicht erwiesen, und es fehlt der Zugang zu bestehenden grünen und geförderten Finanzierungsmöglichkeiten.
Für eine umweltfreundlichere Ausrichtung der industriellen Produktion sind zudem enge Partnerschaften zwischen Vertreter*innen des öffentlichen und des privaten Sektors erforderlich, damit entsprechende Politikvorgaben umgesetzt und neue Technologien eingeführt werden können.
Ziel
Die jordanische Privatwirtschaft setzt umweltfreundliche und ressourcenschonende Produktionsmethoden ein.
Vorgehensweise
Im Rahmen des Vorhabens „Umwelt- und Ressourcenschutz in Unternehmen in Jordanien" sollen gemeinsam mit nationalen Partnern aus Staat und Wirtschaft die folgenden wesentlichen Wirkungen erzielt werden:
1. Verbesserung der fachlichen Fähigkeiten ausgewählter staatlicher Institutionen zur Regulierung und Förderung einer umweltfreundlichen und ressourceneffizienten Produktion.
2. Entwicklung von Leistungsangeboten und Verbesserung des Zugangs zu fachlicher und finanzieller Unterstützung für den Einsatz ökologisch nachhaltiger Produktionsmethoden in der Industrie.
3. Optimierung umwelt- und ressourcenschonender Maßnahmen in den Produktionsprozessen der Privatwirtschaft.
So werden politische Entscheidungsträger*innen, Leistungsanbieter*innen und Unternehmen unterstützt, eine grüne Industrielandschaft mit nachhaltigen Verfahren und ökologischen Vorteilen zu schaffen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Jordan's economy and stability are suffering increasingly from the high unemployment rate (24.7 per cent in 2020). At the same time, economic development in the country is being slowed down by its scarce resources hampering the growth of the private sector.
Hence, transitioning to an increasingly resource-efficient and green economy helps to conserve natural resources while at the same time seizes new opportunities by attracting sustainable investments, creating green jobs, and contributing to employment for women. The industrial sector in Jordan accounts for about 30 per cent of Jordan's gross domestic product (GDP), carrying a high economic and social importance. To enhance resource efficiency, improve environmentally friendly practices and circular economy approaches it is important to address manufacturing industries. However, only a small number of Jordanian factories integrate resource-efficient technologies into their production processes. Often the economic viability of these technologies has not been proven in the Jordanian context while there is a lack of access to existing green and subsidised financing opportunities.
Furthermore making industrial production more environmentally friendly requires close partnerships between public and private sector representatives so that the necessary policies can be implemented and new technologies introduced.
Objective
Jordan’s private sector uses environmentally friendly and resource-saving production methods.
Vorgehensweise
The project "Green Action in Enterprises" works with national public and private sector partners towards the following main outcomes:
1. Improving the technical capacities of selected state institutions to regulate and promote environmentally friendly and resource-efficient production.
2. Developing services and supporting increased access to technical and financial support services for industries to implement ecologically sustainable production methods.
3. Optimising environmental and resource efficient measures in production processes of the private sector.
This approach supports policymakers, service providers and businesses in creating a green industrial landscape with sustainable practices and environmental benefits.