Förderung der Qualität in der inklusiven Bildung
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2109.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Jordanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für die breitenwirksame Ausgestaltung eines inklusiven Bildungssystems sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Education
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:11 600 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2021.2162.2
Förderung der Qualität in der inklusiven Bildung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 15.05.2019 - 31.05.2026 - Aktuelles Projekt:01.06.2019 - 25.06.2023
Sonstige Beteiligte
- ARGE GOPA Worldwide Consultants GmbH-
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
11110 Bildungspolitik und Verwaltung im Bildungswesen
Projektbeschreibung (DE)
Jordanien hat sich zum Ziel gesetzt, das Recht auf Inklusive Bildung zu verwirklichen. Hierzu hat die jordanische Regierung internationale Konventionen unterzeichnet und politische Rahmensetzungen sowie eine Inklusionsstrategie im Bildungsbereich verabschiedet. Diese zielt darauf ab, allen Kindern und Jugendlichen den gleichen Zugang zu Bildung bei guter Qualität zu gewährleisten. Ein Schwerpunkt dabei ist die Inklusion von Menschen Behinderungen.
Trotz erheblicher Erfolge reichen die Kapazitäten im Bildungssystem derzeit noch nicht aus, um in den über 4.000 staatlichen Schulen inklusive Bildung umzusetzen. Die größten Herausforderungen sind fehlende Unterrichtsstrategien, die allen Kindern gerecht werden sowie eine weit verbreitete kritische Haltung bei Lehrer*innen und Eltern. Auch unzureichende Aus- und Weiterbildung von Lehrer*innen, ein Mangel an benötigtem Lernmaterial sowie sowie überfüllte und unterfinanzierte Schulen gehören zu den Rahmenbedingungen. Es fehlt an konkreten Beispielen auf Schulebene, die zeigen, dass es auch in einem ressourcenschwachen Umfeld möglich ist, Inklusion schrittweise zu verwirklichen. PROMISE unterstützt das Bildungsministerium und ausgewählten Schulen dabei, durch konkrete, kontextspezifschen Maßnahmen, die auf bereits existierende Ressourcen aufbauen, die Schulkultur inklusiv zu gestalten.
Das PROMISE-Vorhaben unterstützt das Bildungsministerium in vier grundlegenden Bereichen:
(1) Die staatlichen Kapazitäten in den Bereichen Planung und Management im Bereich inklusiver Bildung werden durch einen auf drei Jahre angelegten Aktionsplan verbessert. Die Strategie für inklusive Bildung wird gemeinsam mit anderen Gebern umgesetzt. Gleichzeitig unterstützt das Vorhaben die Politikberatung in den Bereichen Inklusion und Diversität.
(2) Mit Inklusion verbundene Werte und Kultur werden in 30 Pilotschulen in 3 Distrikten im Einklang mit dem Inklusionsindex gefördert. Schulen erhalten Unterstützung bei der Entwicklung von Maßnahmenplänen im Bereich Inklusion und setzen diese in konkreten Schritten um. Außerdem bietet das PROMISE-Projekt für Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren ohne Zugang zu öffentlicher Vorschulbildung Aufholunterricht an. Hierdurch wird die Schulreife dieser Kinder gefördert.
(3) Kompetenzen und Wissen von Lehr- und Verwaltungskräften sowie Schulleiter*innen im Bereich inklusive Bildung werden aufgebaut weiterentwickelt.
(4) ine Awareness-Kampagne auf lokaler und auf Landes-Ebene adressiert Stimatisierung von Menschen mit Behinderungen und informiert in partizipativen Formaten zu inklusiver Bildung.
Projektbeschreibung (EN)
Jordan has made commendable efforts in the area of inclusive education to comply with key international human rights conventions. Among them is the UN Convention on the Rights of the Child (UNCRC) and the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD). The Jordanian government has presented key educational strategies with the aim of providing equal access to education for all, and with an additional focus on disability inclusion.
Despite considerable progress, the capacities needed to implement an inclusive education system across the 4,000 public schools are still lacking. The main challenges are insufficient teacher training and lack of relevant learning materials, widespread resistance among teachers and parents, as well as overcrowded and under-funded public schools. Addressing inclusion in a low-resource environment, PROMISE and the Ministry of Education (MoE) aim to develop a context-specific, doable and small-step approach that builds on already existing resources, works on a school culture that embraces diversity and aims to mainstream inclusion.
The Jordanian Ministry of Education strengthens the foundations for an inclusive education system.
PROMISE provides the MoE with implementation support in four key areas:
(1) Enhancing national planning and management capacities through a 3-Year Action Plan to implement and monitor the Inclusive Education Strategy for the years 2020-2030 and supports high-level policy advise on inclusion and diversity.
(2) Promoting inclusive values and cultures in 30 pilot schools in line with the Index for Inclusion. Schools are supported in developing inclusive action plans to realize concrete measures. In addition, PROMISE provides over 5000 children aged 5 and 6 without access to formal Kindergarden classes with catch-up classes to boost their readiness to school.
(3) Developing the knowledge and skills of relevant actors like teachers, principals and educational administrators to provide inclusive education through physical and online trainings on inclusion.
(4) Raising awareness through national,community and school-based events and activities to combat stigma and inform about inclusive education.