Stärkung der Reformkapazitäten tunesischer Institutionen

Renforcement des capacités de réformes des institutions tunisiennes

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2169.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Tunesien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Kapazitäten der Institutionen, die die Umsetzung von Reformen im Rahmen der deutsch-tunesischen Reformpartnerschaft verantworten, sind gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Entwicklung, Investitionen und Internationale Zusammenarbeit

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    29.06.2020 - 30.07.2024
  • Aktuelles Projekt:01.07.2020 - 30.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Seit der Revolution im Jahr 2011 verfolgt Tunesien ein ambitioniertes demokratisches und wirtschaftliches Reformprogramm. Deutschland unterstützt das Land mit der deutsch-tunesischen Reformpartnerschaft dabei, das Banken- und Finanzwesen zu reformieren und die Verwaltung zu modernisieren.

Damit Reformen gelingen und langfristig wirken, sind ausreichende institutionelle und personelle Kompetenzen erforderlich. Die tunesischen Institutionen müssen diese teilweise erst aufbauen, weshalb viele Reformprozesse derzeit stocken.

Die Reformpartnerschaften zwischen Deutschland und ausgesuchten afrikanischen Ländern sind Teil des Compact with Africa (CwA) der G20. Ziel des CwA ist, private Investitionen in Afrika zu fördern.

Ziel
Tunesische Institutionen können die geplanten Reformen aus der deutsch-tunesischen Reformpartnerschaft besser umsetzen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet mit staatlichen Institutionen zusammen und fördert die Umsetzung von Reformen:

Mit dem Ministerium für Wirtschaft und Planung (MEP) erarbeitet das Projekt ein digitales Informationsmanagementsystem im Bereich der internationalen Zusammenarbeit. Das verbessert die Abstimmung der internationalen Kooperationspartner. Das Vorhaben begleitet außerdem einen neuen Strategieplan des Ministeriums und optimiert interne Prozesse. Die Mitarbeitenden erhalten Fortbildungen in Projektmanagement und Verhandlungsführung.

Damit die Investitionsagenturen Projekte besser begleiten können, entwickelt das Vorhaben digitale Dienstleistungen für interessierte Unternehmen und stärkt Kompetenzen der zentralen Beteiligten. Mitarbeitende nehmen an Weiterbildungen in Investitionsförderung und -begleitung teil.

Das Vorhaben setzt den Strategieplan der Zentralbank mit um. Dazu verbessert es Abteilungsstrukturen, das Personalressourcenmanagement sowie die Kommunikation und digitalisiert interne Prozesse. Es unterstützt die Erarbeitung des Folgeplans.

Ein flexibler Beratungsfonds unterstützt ausgewählte Institutionen, um Reformen zentraler Reformprogramme auf den Weg zu bringen.

Stand: Juni 2022 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Tunisia has been pursuing an ambitious democratic and economic reform programme since the revolution in 2011. As part of the German-Tunisian reform partnership, Germany is supporting the country in reforming its banking and financial sector and modernising its public administration.

Reforms can only succeed and bring long-term results when sufficient institutional and professional expertise is available. In some cases, Tunisian institutions are still building this expertise, which is why many reform processes are currently stalling.

The reform partnerships between Germany and selected African countries are part of the G20 Compact with Africa (CwA), which aims to promote private investment on the continent.

Objective
Tunisian institutions can better implement the planned reforms from the German-Tunisian reform partnership.

Approach
The project works with state institutions and promotes the implementation of reforms.

The project is working with the Ministry of Economy and Planning (MEP) to develop a digital information management system for the field of international cooperation. This will improve coordination among international cooperation partners. The project is also supporting the ministry’s new strategic plan and optimising its internal processes. Employees are receiving training in project management and how to conduct negotiations.

To ensure that investment agencies can support projects more effectively, the project is developing digital services for prospective companies and strengthening the expertise of key participants. Employees are taking part in training courses on investment promotion and participation.

The project is helping to implement the central bank’s strategic plan by improving departmental structures, human resources management and communication and by digitising its internal processes. It is also supporting the development of the follow-up plan.

A flexible advisory fund is supporting selected institutions in getting central reform programme reforms off the ground.

Last update: June 2022