Stärkung von Jugendpolitik und -beteiligung
Appui à la Politique Jeunesse et Participation des Jeunes
Projektdetails
- Projektnummer:2018.2170.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Tunesien
Zusammenfassung
- Ziele:
Aktuelle Belange von Jugendlichen finden Eingang in die staatliche Jugendpolitikstrategie und in deren Umsetzung durch dezentrale Strukturen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministerium für Jugend und Sport
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.08.2019 - 02.03.2023 - Aktuelles Projekt:01.10.2019 - 02.03.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
11230 Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Erwachsene
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die tunesische Jugend hat seit der Revolution in den Jahren 2010 bis 2011 auf eine Verbesserung ihrer Lebenschancen gehofft. Für viele von ihnen haben sich diese Hoffnungen noch nicht erfüllt. Die nationale Jugendpolitik gibt bisher keine zufriedenstellenden Antworten auf die Forderungen nach ökonomischer, sozialer und politischer Teilhabe. Dies ist ein Nährboden für Risikoverhalten von Jugendlichen wie Drogenkonsum, religiöse Radikalisierung und illegale Migration.
Das tunesische Ministerium für Jugend und Sport greift die beschriebene Herausforderung in einer politischen Vision auf und stellt über ein Netzwerk aus rund 350 Jugendzentren zielgruppennahe Angebote bereit.
Durch vorangegangene Vorhaben in Tunesien wurden bereits erste wichtige Grundlagen für die Förderung der Beteiligung Jugendlicher am sozialen, ökonomischen und politischen Geschehen gelegt, auf denen das neue Projekt aufbauen kann.
Ziel
Das Ministerium für Jugend und Sport bringt die Belange von Jugendlichen in die staatliche Jugendpolitikstrategie ein und setzt diese durch dezentrale Strukturen um.
Vorgehensweise
Ein besonderer Fokus des Vorhabens liegt darauf, Jugendzentren als Orte der sozialen Teilhabe und der beruflichen Sensibilisierung zu fördern. Die Jugendzentren erhalten Unterstützung dabei, pädagogische Konzepte und Instrumente für die berufliche Orientierung und die Prävention von Risikoverhalten zu entwickeln. Alle Maßnahmen werden als partizipative Erlebens- und Erfahrungsräume konzipiert, um das Prinzip der Teilhabe erfahrbar zu machen. Die Ergebnisse der Arbeit in den Jugendzentren fließen in die nationale Jugendpolitikstrategie ein.
Eine langfristige Kompetenzentwicklung ermöglicht es unterschiedlichen Akteur*innen die Strategie des Jugendministeriums umzusetzen. Zu den wichtigsten Beteiligten zählen Animateur*innen, Jugendzentrumsdirektor*innen und Jugendinspektor*innen.
Die Jugendzentren beziehen lokale Akteur*innen mit ein, um Jugendlichen ein umfassenderes Angebot zu geben. Junge Frauen und Männer können hierdurch ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand nehmen, gleichzeitig jedoch an geeigneten Stellen Unterstützung und Beratung finden.
Um auch die baulichen Voraussetzungen für neue Konzepte der Jugendarbeit zu schaffen, werden die Jugendzentren entsprechend ausgestattet und teilrenoviert. Die Jugendlichen können sich an den Renovierungsarbeiten beteiligen und sich dadurch bereits für Berufe sensibilisieren.