Schutz und nachhaltiges Management von Ökosystemen in den Anden

Conservación y manejo sostenible de ecosistemas de montana

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2209.7
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Ecuador

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Eine nachhaltige Renaturierung der andinen Bergökosysteme wurde initiiert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerio del Ambiente y Agua de Ecuador

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:7 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2024.2098.2

    Schutz und nachhaltiges Management von Ökosystemen in den Anden (Montanas II)

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    15.11.2019 - 30.09.2027
  • Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 04.10.2024

Sonstige Beteiligte

  • ARGE ECO Consult GmbH & Co. KG

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Desertifikationsbekämpfung

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Die Ökosysteme im Andenhochland Ecuadors sind für die Biodiversität sowie für den Wasserhaushalt und die Ernährungssicherung bedeutend.

Durch den hohen Nutzungsdruck und die intensive Bewirtschaftung der Flächen wird die Landschaft jedoch zunehmend zerstört – mit spürbaren Konsequenzen. So ist beispielsweise Wasser weniger und ungleichmäßiger verfügbar und die Produktivität landwirtschaftlicher Böden nimmt ab.

Zwar sind bereits große Gebiete unter Schutz gestellt, jedoch mangelt es an Abstimmung und Umsetzung von Planungsprozessen zwischen verschiedenen Akteuren. Außerdem werden die junge Bevölkerung sowie Aspekte wie Klima, Migration und Geschlechtergerechtigkeit noch nicht ausreichend einbezogen.

Ziel
Staatliche Akteure und Produzent*innengemeinschaften setzen Maßnahmen erfolgreich um, damit andine Gebiete langfristig umweltfreundlich bewirtschaftet werden und der natürliche Zustand wiederhergestellt wird.

Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet gemeinsam mit der Beraterfirma ECO-Consult und der Interessensgemeinschaft CONDESAN in den fünf Provinzen Cañar, Chimborazo, Bolívar, Tungurahua und Cotopaxi in Ecuador. Die wesentlichen Handlungsfelder sind:

Agrarökologische Produktionstechniken fördern. Dabei werden die wesentlichen Einkommensquellen der ländlichen Bevölkerung umweltfreundlich weiterentwickelt. Dies betrifft beispielsweise Milch, Bienenhonig, Quinoa, Tourismus und Alpakawolle.
Renaturierungsmaßnahmen planen und veranlassen. Dazu verbessert das Projekt auch den Zugang zu Finanzierungsoptionen.
Relevante Akteure bei der Abstimmung und Umsetzung von Maßnahmen beraten. Zu den Akteuren zählen staatliche Stellen, aber auch Mitwirkende aus der Privatwirtschaft und den Dorfgemeinschaften.
Die Handlungsfelder sind eingebettet in eine Wissensgemeinschaft (Community of Practice), die über verschiedene Formate – wie Veranstaltungen, Arbeitsgruppen oder digitale Plattformen – regelmäßig Erfahrungen austauscht, um das Andenhochland umweltfreundlich zu nutzen.