Management von Wasserresourcen

Management of Water Resources Programme

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.2226.1
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Jordanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Staatliche Wasserinstitutionen, Betreiberunternehmen und Wassernutzer bewirtschaften die Wasserressourcen Jordaniens effizient und nachhaltig.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Water and Irrigation-MWI

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 298 175 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2014.2478.7

    Management der Wasserresourcen Jordanien

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2050.7

    Sektorgovernance Wasser

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    07.06.2006 - 31.12.2026
  • Aktuelles Projekt:01.01.2019 - 30.01.2023

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Jordanien ist eines der trockensten Länder der Welt und liegt weit unter der internationalen Wasserarmutsgrenze. Eine wachsende Bevölkerung, die große Zahl syrischer Flüchtlinge und die Auswirkungen des Klimawandels erhöhen den Druck auf die verfügbaren Ressourcen. Die Grundwasservorkommen werden seit Jahrzehnten überbeansprucht, die Versorgung ist gefährlich unsicher geworden.
Die Institutionen der Wasserwirtschaft berücksichtigen Fragen wie Ressourcenverfügbarkeit und Nachfrageänderungen in ihrer langfristigen Planung nur bedingt. Umso schwieriger ist es für sie, Ressourcen optimal zu verteilen. Gleichzeitig können Unternehmen, die Wasser liefern und Abwasser behandeln, nur schwer ihr Dienstleistungsniveau beibehalten und die Betriebskontinuität gewährleisten.

Ziel
Die drei staatlichen Wasserinstitutionen steuern die Bewirtschaftung der begrenzten Wasserressourcen effektiver.

Vorgehensweise
Das Vorhaben fungiert als übergeordnetes Programm für die deutsch-jordanische Zusammenarbeit beim Thema Wasser. Es unterstützt die jordanischen Wasserinstitutionen dabei, Ressourcen optimal zu nutzen. Zudem ergänzt es andere damit verwandte Projekte. Der Ansatz basiert auf vier Komponenten:
- Der „National Water Master Plan" und ein Modell zur Verteilung der Wasserressourcen sollen helfen, die Wasserversorgung Jordaniens sowie Investitionen besser zu planen und die Versorgungsinfrastruktur daran auszurichten.
- Eine Wassersektorreform verbessert die Leistungsüberwachung. Zudem fördert die Reform die Transparenz zwischen Wasserversorgern und der Abteilung zur Leistungsüberwachung („Utility Performance Monitoring Unit"). Diese ist direkt mit dem Minister für Wasser und Bewässerung verbunden. Dadurch soll sich die Leistung erhöhen und kontinuierliche Dienstleistungen gewährleistet werden.
- Durch die Identifizierung konkreter Optionen, Studien, die gemeinsame Erarbeitung von Ausschreibungsunterlagen sowie den Wissensaufbau wird die Integration der Privatwirtschaft in den Betrieb der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gefördert.
- In der Personal- und Führungsentwicklung soll vorrangig das Personalmanagement verbessert werden, indem Fach- und Führungskompetenzen im Wassersektor gefördert werden. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Jordan is one of the driest countries in the world and is far below the international water poverty line. The pressure on available resources is increasing due to a growing population, the large number of Syrian refugees, and the effects of climate change. Groundwater resources have been overused for decades, leaving supplies perilously uncertain.
The water sector institutions’ long-term planning does not fully address issues such as the availability of resources and changes in demand, making it harder for them to allocate resources optimally. At the same time, the companies who supply water and treat wastewater are struggling to maintain their service delivery levels and ensure the continuity of their operations.

Objective
The three state water institutions manage limited water resources more effectively.

Approach
The project is designed as an umbrella programme for the German-Jordanian water portfolio. It assists Jordan’s water institutions by determining the optimal use of water resources, and complements other related projects. The approach is based on four main components:
- The National Water Master Plan and Water Resources Allocation Modelling help to improve water supply and investment planning and restructure the supply infrastructure.
- A Water Sector Reform will enhance performance monitoring and foster greater transparency between the water utilities and the Utility Performance Monitoring Unit, which is directly linked to the Minister of Water and Irrigation. This will have a positive impact on performance and ensure continuous service delivery for customers.
- Identification of specific options, studies, joint preparation of tender documents, and knowledge building will promote the integration of the private sector into the operation of water supply and wastewater utilities.
- Human resources and leadership development focuses on improving human resources management by enhancing professional expertise and leadership skills in the water sector.