Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen und aufnehmende Gemeinden im Norden Ugandas

Projektdetails

  • Projektnummer:2018.4951.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Ottilie Mooshofer 
  • Partnerländer: Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    In ausgewählten Flüchtlingssiedlungen und aufnehmenden Gemeinden im Norden Ugandas sind Maßnahmen für die Sicherstellung der Wasser- und Sanitärversorgung im Einklang mit nationalen und internationalen Flüchtlingsstrategien eingeleitet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Water and Environment

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:30 900 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Austrian Development Agency: 3 950 000Euro

  • Europäische Union (EU): 3 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    05.09.2018 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.10.2018 - 30.06.2026

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-Interface

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Inklusion und Empowerment von Menschen mit Behinderungen

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    73010 Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Uganda nimmt am meisten Flüchtlinge in Afrika auf und ist ein Pilotland, um die Maßnahmen der Vereinten Nationen (United Nations, UN) zur Flüchtlingshilfe umzusetzen. Der integrierte Plan für den Wasser- und Umweltbereich (Water and Environment Refugee Response Plan, WESRRP) regelt dabei die langfristige Wasser- und Sanitärversorgung in Flüchtlingssiedlungen und aufnehmenden Gemeinden. Während humanitäre Organisationen meist kurzfristige Lösungen bieten, ermöglicht der WESRRP den Übergang zu einer langfristigen Versorgung durch nationale Institutionen.
Ziel
Ausgewählte Flüchtlingssiedlungen und aufnehmende Gemeinden haben eine langfristige Wasser- und Sanitärversorgung. Die Leistungsfähigkeit nationaler, regionaler und lokaler Behörden und Institutionen ist verbessert.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt Verantwortliche:
National: Es berät das WESRRP-Sekretariat im ugandischen Wasser- und Umweltministerium, um nationale und internationale Handlungsträger*innen besser zu koordinieren.
Regional: Das Vorhaben berät die dezentralen Ministeriumseinheiten, besonders die Betreiberorganisation Northern Umbrella Water and Sanitation, (NUWS) darin, Wassersysteme zu übernehmen, zu verbessern und zu warten.
In den Distrikten: Lokale Verwaltungen in Arua, Yumbe, Madi-Okollo und Terego berät es, um ihre Dienstleistungen in der Wasser- und Sanitärversorgung zu optimieren.
Lokal: Das Vorhaben schult und bildet Handpumpenmechaniker*innen zu Betrieb und Wartung fort. Zudem fördert es Maßnahmen, die die Hygiene- und Sanitärbedingungen verbessern.
Das Vorhaben arbeitet an der Schnittstelle zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, um langfristige Versorgungsstrukturen zu schaffen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Uganda hosts more refugees than any other African country and is a pilot country for implementing the United Nations’ refugee support measures. Its integrated Water and Environment Refugee Response Plan (WESRRP) regulates the long-term supply of water and sanitation services to refugee settlements and host communities. While humanitarian organisations largely offer short-term solutions, WESRRP facilitates the transition to the long-term provision of services by national institutions.
Objective
Selected refugee settlements and host communities are provided with water supply and sanitation services in the long term. The performance and effectiveness of national, regional and local authorities and institutions have improved.
Approach
The project supports responsible bodies and actors
- at national level: The project advises the WESRRP secretariat at the Ugandan Ministry of Water and Environment (MWE) on improving coordination between national and international stakeholders.
- at regional level: It advises decentralised MWE entities (particularly the operator organisation Northern Umbrella Water and Sanitation, NUWS) on adopting, improving and maintaining water supply systems.
- at district level: It advises local administrations in Arua, Yumbe, Madi-Okollo and Terego on optimising their water supply and sanitation services.
at local level: It provides initial and in-service training for hand pump mechanics on operation and maintenance. It also promotes measures to improve hygiene and sanitary conditions.
The project operates at the intersection of humanitarian assistance and development cooperation in order to create long-term supply structures.