Sektorvorhaben zur Unterstützung der Allianz für Entwicklung und Klima
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2022.2
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G320 Klima und Klimapolitik
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Rahmenbedingungen für das Engagement deutscher nicht-staatlicher Akteure für den internationalen Klimaschutz mit Entwicklungsbeitrag sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:4 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 07.03.2019 - 11.04.2022 - Aktuelles Projekt:01.03.2019 - 11.04.2022
Sonstige Beteiligte
- CROSSMEDIA GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41010 Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
- Zentrale Projektevaluierung - Kurzfassung. Sektorvorhaben Allianz für Klima und Entwicklung
- Zentrale Projektevaluierung - Auf einen Blick. Sektorvorhaben Allianz für Klima und Entwicklung
- Zentrale Projektevaluierung. Sektorvorhaben zur Unterstützung der Allianz für Klima und Entwicklung. Evaluierungsbericht
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Klimawandel stellt Gesellschaften und Staaten aller Weltregionen vor große Herausforderungen. Nur durch gemeinsame internationale Anstrengungen ist eine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung möglich. Den internationalen Rahmen dafür bilden sowohl die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung als auch das im Pariser Klimaabkommen festgelegte Ziel zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius. Beide Vertragswerke wurden im Jahr 2015 verabschiedet. Deutschland steht als Vertragspartei hinter diesen Zielen.
Schon heute ist erkennbar, dass die internationalen Finanzzusagen sowie die nationalen Anstrengungen massiv ausgeweitet werden müssen, um die Ziele zu erreichen. Unternehmen könnten diese Finanzierungslücke durch eine freiwillige Kompensation von Emissionen verringern. Dadurch könnten sie zu den internationalen Minderungsbemühungen und zum Erreichen von Entwicklungszielen beitragen.
Ziel
Der freiwillige Markt für CO2-Kompensation in Deutschland ist gestärkt.
Vorgehensweise
Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufene Allianz für Entwicklung und Klima ist eine Multi-Akteurs-Partnerschaft zur Förderung der freiwilligen Kompensation von CO2. Das Vorhaben verknüpft als institutionalisierte Plattform Interessierte und Unterstützer mit Anbietern und Entwicklern von Kompensationsprojekten. Unterstützer können für ihre Kompensation auf bereits existierende Projekte dieser Partner zurückgreifen oder zusammen mit dem Partner eigene, individuelle Klimaschutzprojekte entwickeln.
Die CO2-Kompensation erfolgt durch die Finanzierung von qualitativ hochwertigen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Projekte fördern neben dem Klimaschutz auch den wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt und verbessern die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. Dadurch leisten sie einen Beitrag zum Erreichen sowohl des Pariser Klimaabkommens als auch der Agenda 2030. Die Wirkungen werden durch die Anwendung anerkannter Standards sichergestellt.
Mehrere hundert Unterstützer haben sich der Allianz bereits angeschlossen: Unternehmen, Verbände, Behörden, Projektentwickler, Kompensationsanbieter und die Zivilgesellschaft. Sie alle wollen durch das Vermeiden, Reduzieren und Ausgleichen von CO2 zum Klimaschutz beitragen. Auch Privatpersonen können mitmachen und ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern.
Die GIZ stellt das Sekretariat der Allianz, liefert fachliche Beiträge, organisiert Veranstaltungen und betreut die Vertreter*innen aller Interessensgruppen im Prozess. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Anfragen.
Wirkungen
- Die Allianz für Entwicklung und Klima vernetzt bereits mehrere hundert Unterstützer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kommunen und Behörden sowie Zivilgesellschaft.
- Es wurden bereits zwei Unterstützerkreistreffen mit hochrangigen Rednern (unter anderem Bundesminister Müller, Professor Töpfer) organisiert, auf denen sich die Unterstützer weiter in die inhaltliche Ausgestaltung der Allianz eingebracht haben.
- Arbeitsgruppen zu Standards, Berichterstattung und Mehrwert der Allianz wurden etabliert.
- Eine Website informiert über eine Auswahl an Kompensationsmöglichkeiten.
- Über eine Baselineabfrage wurden die bisherigen klimaschützenden Maßnahmen und das Engagement der Unterstützer erhoben.
- Ein Anforderungskatalog und Standards und Prozesse zu Projekten innerhalb der Allianz wurde gemeinschaftlich entwickelt.
- Beiträge zur Allianz wurden in Newslettern und Zeitschriften platziert.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Climate change poses major challenges for societies and countries in all regions of the world. Economically, environmentally and socially sustainable development is possible only through shared international efforts. The international framework for this is provided by the 2030 Agenda, with its 17 Sustainable Development Goals, and the target specified in the Paris Climate Agreement to reduce global warming to well below 2 degrees Celsius. Both of these agreements were adopted in 2015. As a signatory, Germany supports their objectives.
It is already clear that international funding commitments and national efforts will need to be expanded greatly if we are to achieve the targets. Companies could bridge these funding gaps through voluntary emission offsets, thereby contributing to the international reduction efforts and the achievement of development goals.
Objective
The voluntary market for CO2 offsets in Germany is strengthened.
Approach
The Development and Climate Alliance launched by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) is a multi-stakeholder partnership to promote voluntary CO2 emission offsets. As an institutionalised platform, the project links interested parties and supporters with providers and developers of offset projects. Supporters can draw on existing projects of these partners to offset their CO2 emissions or work together with the partner on developing their own individual climate action projects.
The CO2 emissions are offset by financing high-quality projects in developing and emerging economies. As well as climate action, these projects promote economic and technological advances and improve the living conditions of local people. In this way, they also contribute to the achievement of both the Paris Climate Agreement and the 2030 Agenda. Recognised standards are applied to ensure achievement of the desired results.
Several hundred supporters have already signed up to the Alliance – companies, associations, public authorities, project developers, offset providers and civil society actors. They all want to contribute to climate action through the avoidance, reduction and offsetting of CO2 emissions. Private individuals are also welcome to participate and improve their own personal carbon footprint.
GIZ acts as the secretariat for the Alliance, provides technical contributions, organises events and supports the representatives of all interest groups during the process. It is the point of contact for all queries.
Results
- The Development and Climate Alliance already networks several hundred supporters from business, academia, sport, municipalities and public authorities as well as civil society.
- Two supporters’ meetings have already been held with high-level speakers (including Federal Minister Müller and Professor Töpfer). At these meetings, the supporters had the opportunity to help flesh out the content of the Alliance.
- Working groups on standards, reporting and the added value of the Alliance were set up.
- A website provides information on a range of offsetting options.
- A baseline survey gathered information on current climate action measures and the supporters’ commitment.
- Participants worked together to develop a requirements catalogue and standards and processes for projects within the Alliance.
- Contributions to the Alliance have been published in newsletters and magazines.