Grüne Gemeinden in Algerien

Communes Vertes

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2028.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Algerien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die algerischen Gemeinden leisten durch den Einsatz von EnEff- und RE-Technologien einen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutz-Ziele.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l'Intérieur et des Collectivités Locales

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 800 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2238.8

    Grüne Gemeinden in Algerien II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    10.02.2020 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 30.01.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE AMBERO-CESI-Envidatec

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    23183 Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite)

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In Algerien steht die Umsetzung der Energiewende noch am Anfang. Den Kommunen fehlt es an technischem Fachwissen, Organisationsstrukturen und finanziellen Anreizen, um selbst wirksame und praxisorientierte Energieaktionspläne zu entwerfen, umzusetzen und deren Ergebnisse auszuwerten.

Ziel
Das Energiemanagement in den algerischen Pilotgemeinden ist hinsichtlich der Klimafreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit langfristig verbessert. Dafür nutzt es vermehrt erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz-Technologien (EnEff-Technologien).

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt algerische Gemeinden darin, eine auf sie zugeschnittene Energiepolitik umzusetzen. Damit können die Gemeinden zur Energiewende beitragen und gleichzeitig zum Vorbild werden. Dabei arbeitet das Vorhaben unter anderem mit dem algerischen Ministerium für Inneres, Gebietskörperschaften und Raumplanung (MICLAT) zusammen.

Das Vorhaben setzt sich aus vier Handlungsfeldern zusammen:

Komponente 1 unterstützt die sechs Pilotgemeinden dabei, Energieaktionspläne zu entwickeln und umzusetzen. Zudem trägt das Projekt dazu bei, diese Konzepte an andere Kommunen weiterzugeben.
Komponente 2 fördert den technischen Austausch zwischen Kommunen und entwickelt zwei regionale Netzwerke. Zudem wird eine Energiebuchhaltungssoftware eingeführt, die es ermöglicht, Fortschritte bei der Umsetzung von EE- und EnEff-Maßnahmen zu messen und zu überwachen.

Komponente 3 zielt darauf ab, die lokalen Wertschöpfungsketten für EE- und EnEff-Lösungen zu entwickeln, um beteiligte Unternehmen zu verbessern. Hierbei werden Qualitätsstandards für Produkte, Dienstleistungen und technische Anlagen eingeführt und lokale Lieferanten qualifiziert und zertifiziert.

In Komponente 4 schult das Projekt die algerischen Gemeinden darin, wirtschaftlich tragfähige RE- und EE-Projekte zu erkennen. Zudem berät es dabei, einen rechtlichen Rahmen für kleine Solaranlagen zu schaffen, damit diese ihre Überschüsse in das Netz einspeisen können. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The energy transition process in Algeria is still in its infancy. The local authorities lack the necessary technical expertise, organisational structures and financial incentives to design and implement effective and practical energy action plans and assess their results.

Objective
Energy management in the Algerian pilot municipalities has improved in the long term in terms of climate protection and cost-effectiveness. There is more emphasis on using renewable energies and energy efficiency technologies.
Approach
The project supports Algeria’s municipalities in implementing energy policies that are tailored to their needs. The municipalities can thus contribute to the energy transition and act as models. The project works with the Algerian Ministry of the Interior, Local Authorities and Territory Planning (MICLAT).

The project comprises four areas of action:

Component 1 supports the six pilot municipalities in developing and rolling out energy action plans. The project also contributes to transferring these plans to other local authorities.
Component 2 promotes technical discussions between municipalities and develops two regional networks. Energy accounting software will also be implemented that will make it possible to measure and monitor progress in implementing renewable energy and energy efficiency measures.

Component 3 aims to develop the local value chains for renewable energy and energy efficiency solutions in order to improve the companies involved. Quality standards for products, services and technical systems will be implemented and local suppliers will receive training and certification.

In component 4, the project provides training to the Algerian local authorities to identify economically viable renewable energy and energy efficiency projects. It also provides advisory services related to creating a legal framework for small-scale solar plants, so that surplus energy can be fed into the grid.