Schutz und nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen,Biodiversität

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2030.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Äthiopien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Äthiopien verfügt über ein konsolidiertes System für den Erhalt seiner Biodiversität ßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt auf breiter Ebene umzusetzen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Planning and Development

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:12 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2149.7

    Erhalt der Biodiversität und nachhaltiges Management der natürlichen Lebensgrundlagen

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    27.05.2015 - 02.03.2025
  • Aktuelles Projekt:01.08.2021 - 02.03.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

•Ausgangssituation
In Äthiopien wächst die Bevölkerung stetig, und damit auch der Bedarf an natürlichen Ressourcen, die oft illegal und mit nur kurzfristiger Perspektive genutzt werden. Das führt zu einer starken Degradierung der Schutzgebiete und Wälder des Landes, und gefährdet Ökosysteme sowie ihre Funktionen. Diese wiederum tragen essenziell zum Erhalt der Lebensgrundlage lokaler Gemeinschaften bei, etwa mit sauberem Wasser und fruchtbarem Boden. Bisher werden diese Beiträge von der Bevölkerung vor Ort kaum wahrgenommen. Stattdessen werden Schutzgebiete oft als Entwicklungshemmnisse gesehen. Zudem erschweren Finanzierungslücken in der Verwaltung das effektive Management von Naturschutzgebieten.

•Ziel
Die zuständigen Institutionen in Äthiopien managen gemeinsam mit verschiedenen anderen Akteuren und unter Berücksichtigung der Interessen lokaler Gemeinschaften Schutzgebiete und Wälder zukunftsorientiert.

•Vorgehensweise
Das Vorhaben fördert die Kooperation zwischen verschiedenen Gruppen und Arbeitsbereichen im Schutzgebietsmanagement. Mit einem ganzheitlichen Ansatz trägt es den sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten der Beziehung zwischen Schutzgebieten und Anrainerbevölkerung Rechnung. Wichtige Arbeitsfelder sind:
• Förderung alternativer Einkommensmöglichkeiten: Unterstützung von Familien in der Nähe der Schutzgebiete bei der Erschließung klimaresilienter und rechtskonformer Einkommensquellen. Aufbau stabiler Verbindungen mit der Privatwirtschaft, um die Langlebigkeit dieser Einkommensalternativen zu verbessern.
• Bevölkerungsbeteiligung und Entscheidungsprozesse: Aktive Einbeziehung lokaler Gemeinschaften in Entscheidungsprozesse, Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Inklusivität, insbesondere der Beteiligung von Frauen.
• Entwicklung digitaler Tools: Unterstützung der Entwicklung verschiedener digitaler Tools und E-Learning-Formate für ein verbessertes und skalierbares Management von Schutzgebieten und Wäldern in Zusammenarbeit mit der GFA Consulting Group.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

• Content
Ethiopia is experiencing a steady rise in its population, leading to an increased demand for natural resources, which are often exploited illegally with only a short-term perspective. This causes severe degradation of protected areas and forests in the country, thus threatening ecosystems and their functions. These in turn are vital for preserving the livelihoods of local communities, for example by providing clean water and fertile soil. Up to now, the contributions of these ecosystems often go unnoticed by the local population. Instead, protected areas are frequently perceived as obstacles to development. In addition, funding gaps in administration create challenges in effectively managing nature conservation areas.

• Objective
Cooperating with various other actors and taking the interest of local communities into account, relevant institutions in Ethiopia are managing protected areas and forests sustainably.

• Approach
The project promotes cooperation in managing conservation areas among various involved groups and fields of work. It adopts a comprehensive approach, addressing the social, economic and ecological aspects of the relationship between protected areas and neighbouring communities. Major working fields are:
• Promoting alternative livelihoods: Supporting families near these areas to establish climate-resilient and legally compliant income sources. Establishing stable connections with the private industry to enhance the longevity of these income alternatives.
• Community engagement and decision-making: Actively involving local communities in decision-making processes, promoting mutual understanding and inclusivity, particularly ensuring the involvement of women.
• Digital tools development: Supporting the development of various digital tools and e-learning formats for improved and scalable management of protected areas and forestry, in collaboration with the GFA Consulting Group.