Inklusive und harmonisierte Digital- und Datenpolitiken in Afrika

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2045.3
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1740 Afrikanische Union
  • Ansprechpartner: Franz von Weizsaecker 
  • Partnerländer: Afrikanische Union

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die inklusive und harmonisierte Umsetzung der Digital- und Datenpolitik der Afrikanischen Union ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Afrikanische Union

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:42 034 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 12 349 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2158.8

    DATA-CIPATION - Bürgerbeteilligung und innovative Datenkonzepte für Afrikas Entwicklung nutzen

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.07.2018 - 31.07.2026
  • Aktuelles Projekt:01.06.2020 - 31.07.2026

Sonstige Beteiligte

  • GFA Consulting Group GmbH
  • K.I.T. Group GmbH
  • Particip GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15150 Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Afrikanische Länder partizipieren bislang wenig an den Wohlstandsgewinnen, die aus dem digitalen Wandel resultieren. Es fehlt an digitaler Infrastruktur und Kompetenzen sowie finanziellen Mitteln. Ferner existiert eine digitale Kluft zwischen afrikanischen Ländern, sowie zwischen Frauen und Männern. Diese Lücke im Zugang zu digitalen Technologien schränkt die Teilhabe der betroffenen Menschen weiter ein. Daneben hemmen regulatorische Rahmenbedingungen, dass sich inklusive digitale Gesellschaften entwickeln. Uneinheitliche Regelungen in den afrikanischen Ländern wirken einem grenzüberschreitenden Datentransfer und digitalem Handel entgegen.
Die Strategie der Afrikanischen Union (AU) für digitale Transformation 2020-2030 möchte eine integrierte und inklusive digitale Gesellschaft sowie Wirtschaft in Afrika schaffen und dabei die Lebensqualität der Bürger*innen verbessern. Organisationen wie die AU und die regionalen Wirtschaftsgemeinschaften (RECs) sind ideal geeignet, um aufeinander abgestimmte Strategien einzuführen und eine harmonisierte Digitalpolitik zu fördern – unter Teilnahme von zivilgesellschaftlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren.


Ziel
Die Afrikanischen Union setzt eine inklusive und harmonisierte Digital- und Datenpolitik um.

Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die AU, ihre Mitgliedstaaten und regionale Wirtschaftsgemeinschaften dabei, geeignete und harmonisierte Rahmenbedingungen für die Digital- und Datenpolitik zu schaffen und umzusetzen. Dies geschieht, indem es:
• Prozesse und Konzepte unterstützt, die die nationale, regionale und kontinentale Datenpolitik in Einklang bringen,
• Kompetenzen ausgewählter staatlicher und nichtstaatlicher Akteure ausbaut, um den AU-Rahmen für Datenpolitik umzusetzen
• digitale Innovationen und Initiativen realisiert, die inklusive digitale Transformation fördern,
• digital gestützte Beteiligungs- und Kommunikationsprozesse, vor allem für Frauen und Jugendliche, durchführt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
To date, many African countries have only profited little in the prosperity gains resulting from digital transformation. There is a lack of digital infrastructure and skills, as well as a shortage of financial resources. In addition, a digital divide exists between African countries, as well as between women and men. This gap in terms of access to digital technologies further limits the participation of those affected. Regulatory conditions pose an obstacle to the development of inclusive digital societies. Varying regulations in African countries hinder cross-border data transfers and digital trade.
The African Union’s Digital Transformation Strategy 2020-2030 seeks to create an integrated and inclusive digital society and economy in Africa that improves the quality of life for citizens. Organisations such as the African Union (AU) and the Regional Economic Communities (RECs) are ideally placed to introduce coordinated strategies and promote a harmonised digital policy – with the involvement of civil society and private sector stakeholders.

Objective
The African Union has implemented an inclusive and harmonised digital and data policy.

Approach
The project supports the AU, its Member States and Regional Economic Communities in creating and implementing an appropriate and harmonised framework for digital and data policy. It does so by:
• Supporting processes and strategies that align national, regional and continental data policies
• Developing the skills of selected government and non-governmental stakeholders in order to implement the AU Data Policy Framework
• Implementing digital innovations and initiatives which promote inclusive digital transformation
• Facilitating digitally enabled participation and communication processes, especially for women and young people