Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2088.3
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Namibia

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Wohnverhältnisse in den informellen Siedlungen namibischer Gemeinden sind verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Urban and Rural Development

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2023.2054.7

    Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung II

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    01.04.2020 - 30.06.2026
  • Aktuelles Projekt:01.05.2020 - 30.01.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43030 Stadtentwicklung und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Namibia befindet sich in einem umfassenden und dynamischen Übergang von einer ländlich in eine städtisch geprägte Gesellschaft. Seit der Unabhängigkeit hat sich die städtische Bevölkerung verdreifacht. Bis zum Jahr 2050 leben voraussichtlich Dreiviertel der Bevölkerung in Städten.
Damit verändern sich die Lebensstile, -wege und -ziele der Menschen und entwicklungspolitische Herausforderungen wie Armut, Bildung und Gesundheit verlagern sich zunehmend in die Städte.
Das urbane Wachstum erfolgt Großteiles durch die Etablierung, Verdichtung und Ausweitung informeller Siedlungen. Die Bewohner*innen der Siedlungen haben keine sicheren Landrechte und leben unter schlechten Bedingungen. Die Formalisierungsbemühungen verschiedener Akteur*innen treffen auf viele Herausforderungen: neben den Kosten zählen hierzu auch Aspekte wie Resilienz, Sicherheit, Hygiene oder die Schaffung lokaler Lebensgrundlagen.
Mit Unterstützung seines Partnerministeriums und ausgewählten Partnerstädten bündelt das Vorhaben das Engagement von Bewohner*innen und Fachleuten verschiedener Disziplinen, um gemeinsam lebenswerte Stadtquartiere als positive Vision und Element einer inklusiven und nachhaltigen Stadtentwicklung in Namibia zu gestalten.

Ziel
Die Lebens- und Wohnbedingungen in den informellen Siedlungen Namibias sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben verfolgt einen Mehrebenenansatz, der auch die direkte Unterstützung von fünf Partnerstädten bei ihren Planungsbemühungen sowie die Arbeit mit der Bevölkerung in den informellen Siedlungen umfasst und auf die Entwicklung funktioneller und resilienter Stadtquartiere zielt. Unter andrem, werden das Ministerium für Stadtentwicklung durch Politikberatung unterstützt, in den Gemeinden Kapazitäten zur Stadtplanung gestärkt und durch partizipative Planung ausgesuchte Siedlungen aufgewertet.

Stand: Juli 2023
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Content
Namibia is in the middle of a wide-ranging and dynamic transition from a rural to an urban society. The country’s urban population has tripled since independence. By 2050, an estimated three-quarters of the population will live in towns.
People’s ways of life, choices and goals are changing, with development challenges such as poverty, education and health increasingly shifting to the towns.
For the most part, towns are growing as a result of the establishment, concentration and expansion of informal settlements. The occupants of the settlements lack secure land rights and live in poor conditions. Work by various actors to formalise the system is facing multiple challenges: important aspects apart from the costs include resilience, security, hygiene and the creation of local livelihoods.
Backed by its partner ministry and selected partner towns, the project pools the efforts of residents and professionals from various disciplines to jointly shape viable urban neighbourhoods as a positive vision and element of inclusive and sustainable urban development in Namibia.

Objective
The project improves living and housing conditions in Namibia’s informal settlements.

Approach
Based on a multi-level approach, the project also directly assists five partner towns in their planning activities and works with the population of the informal settlements to develop functional and resilient urban neighbourhoods. Activities include providing policy advice to the Ministry of Urban Development, strengthening municipal capacity for urban planning and upgrading selected settlements through participatory planning.

Last update: July 2023