Mehr Einkommen und Beschäftigung im ländlichen Raum entlang von ausgewählten Wertschöpfungsketten
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2092.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Malawi
Zusammenfassung
- Ziele:
Aus Unternehmen und produzierenden Kooperativen mit Wachstumspotential entstandenes Einkommen und Beschäftigung sind gestiegen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Industry
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 200 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.2299.7
Mehr Beschäftigung und Einkommen im ländlichen Raum entlang von ausgewählten Wertschöpfungsketten
Nachfolger-Projekt
2023.2273.3
Mehr Einkommen und Beschäftigung im ländlichen Raum in ausgewählten Sektoren
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.12.2014 - 31.01.2028 - Aktuelles Projekt:01.02.2022 - 02.03.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31191 Landwirtschaftliche Dienste
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Drei Hauptprobleme bremsen die Wirtschaft:
1. Der Zugang zu Finanzen ist schwierig und hohe Zinssätze begrenzen Investitionen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können so schwer wachsen.
2. Durch schlechte Politik und Verwaltung ist die Wirtschaft instabil. Die Inflation verteuert und erschwert zudem Importe. Damit steigen die Kosten für Firmen.
3. Die Politik ist unklar und wechselt oft, es fehlt an Transparenz und Konsistenz. Das verunsichert Unternehmen. Gleichzeitig passen viele Gesetze nicht zum Marktsystem oder fehlen.
Ziel
Unternehmen in Malawi tragen durch höhere Löhne und neue Arbeitsplätze dazu bei, Armut zu reduzieren. Öffentliche Strukturen und Gesetze fördern die Entwicklung der Privatwirtschaft.
Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet mit dem malawischen Ministerium für Handel und Industrie sowie dem Ministerium für Tourismus daran, stimmige Politiken und Strategien zu entwickeln, damit die Privatwirtschaft in Landwirtschaft, Tourismus und umweltfreundlichen Baustoffen wachsen kann. Beispielsweise wurde die Risikomanagement-Strategie für Tourismus und die Entwicklungsstrategie für Kooperativen gefördert.
Das Projekt unterstützt zudem Wirtschaftsvereinigungen und Dachverbände dabei, ihr Angebot für Unternehmen auszuarbeiten und auszuweiten. Dabei werden unter anderem Informations-, Trainings- und Marktzugangsangebote gestärkt.
Ferner fördert das Projekt direkt Unternehmen im ländlichen Raum – in der Landwirtschaft, im Tourismus und mit umweltfreundlichen Baustoffen. Hier unterstützt das Projekt Start-ups in ihrer Entwicklung durch Trainingsangebote und gewachsene Unternehmen durch Entwicklungspartnerschaften ihre Betriebsmodelle auszuweiten.
Projektbeschreibung (EN)
Ausgangssituation
Malawi is one of the poorest countries in the world. Three main problems are restricting economic development:
1. Access to financing is challenging and high interest rates limit investment. This makes it difficult for small and medium-sized enterprises (SMEs) to grow.
2. The economy is unstable due to poor policy and administration. Inflation is also making imports more expensive and difficult, which increases overall costs for companies.
3. Policy is unclear and changes frequently. There is also an insufficient level of transparency and consistency, which can be unsettling for companies. At the same time, many laws do not serve the market system or are lacking.
Ziel
Companies in Malawi reduce poverty through higher wages and new jobs. Public structures and laws promote the development of the private sector.
Vorgehensweise
The project is working with the Malawi Ministry of Trade and Industry and the Ministry of Tourism on the development of coherent policies and strategies to enable private-sector growth in agriculture, tourism and environmentally-friendly building materials. For example, the risk management strategy for tourism and the development strategy for cooperatives have been promoted.
Activities also include support for business associations and umbrella organisations in developing and expanding their services for companies. Among other things, information, training and market access programmes are being strengthened.
Companies in rural areas also receive direct support - in agriculture, tourism and environmentally-friendly building materials. The project provides training services to start-ups to booste their development and assists established companies in expanding their operating models through development partnerships.