Adaptive Soziale Sicherung
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2117.0
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Cut Sri Rozanna cut.rozanna@giz.de
- Partnerländer: Indonesien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die institutionellen und technischen Voraussetzungen für die Umsetzung eines armutsorientierten und sektorübergreifenden Ansatzes für ASP sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
National Agency for Disaster Countermeasure
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 750 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 06.10.2023 - 31.10.2026 - Aktuelles Projekt:29.12.2023 - 31.10.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16010 Soziale Sicherung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Die rasante sozioökonomische Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte in Indonesien wirkt sich äußerst negativ auf die Umwelt aus. Diese Auswirkungen betreffen etwa 40 Prozent der Bevölkerung direkt, bedrohen ihre Lebensgrundlagen und setzen sie einem erheblichen Armutsrisiko aus. Nach dem Weltrisikoindex 2022 steht Indonesien unter den Ländern mit dem höchsten Katastrophenrisiko an dritter Stelle. Benachteiligte Gruppen sind besonders betroffen, da sie über nur wenige Reserven verfügen und ihre Resilienz sehr begrenzt ist. Dazu gehören Frauen und Mädchen, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, informell Beschäftigte und Kleinlandwirt*innen. Der Klimawandel bremst die sozialen und wirtschaftlichen Fortschritte, die das Land in den letzten Jahren erzielen konnte. De indonesische Regierung ist sich dessen bewusst, dass soziale Sicherung entscheidend dazu beiträgt, die Resilienz der Bevölkerung gegenüber natürlichen und klimabedingten Bedrohungen zu steigern. Sie hat umfassende Anstrengungen unternommen, um diese Aspekte im Einklang mit dem Konzept der adaptiven sozialen Sicherung (Adaptive Social Protection, ASP) zu bekämpfen.
Ziel: stitutionellen und technischen Voraussetzungen haben sich verbessert, um einen armutsorientierten und bereichsübergreifenden ASP-Ansatz umzusetzen.
Das Vorhaben bietet der indonesischen Regierung Beratung zu den folgenden Bausteinen von ASP-Programmen und -Maßnahmen:
Verbesserung der institutionellen Fähigkeiten und der Koordinierung: Das Vorhaben verbessert die nationale und subnationale Koordinierung durch die Analyse bestehender Leitlinien, Vorgaben und Strategien mit Schwerpunkt auf den Bedürfnissen von Frauen und vulnerablen Gruppen.
Förderung der Lebensgrundlagen durch integrierte Finanzierungsprogramme: Das Vorhaben bewertet wetter- und klimabedingte Gefahren, die die Lebensgrundlagen beeinträchtigen, und entwickelt maßgeschneiderte Pakete für verschiedene Bevölkerungsgruppen und Formen der Existenzsicherung.
Optimierung der Nutzung von Informationen und Daten: Das Vorhaben verbessert die Nutzung von Informationen und Daten für ASP-Programme und -Maßnahmen.
Unterstützung von Finanzinstrumenten: Das Vorhaben unterstützt staatliche Stellen dabei, innovative Finanzierungskonzepte zu entwickeln und zu erproben, einen breiten Zugang dazu zu erleichtern und die Politikverantwortlichen zur Realisierbarkeit innovativer ASP-Finanzierungsinstrumente zu beraten.
Projektbeschreibung (EN)
Indonesia’s rapid socio-economic development in the past two decades has had profoundly negative effects on the environment. This directly impacts around 40 per cent of the population, threatening their livelihoods and leading to significant risks of poverty. The World Risk Index 2022 ranks Indonesia third among the countries with the highest disaster risk. Disadvantaged groups are especially impacted as they have few reserves and very limited resilience. This includes women and girls, people with disabilities, the elderly, informal workers and smallholder farmers. Climate change is thus slowing down the social and economic progress that the country has been able to make in recent years.
The Indonesian government is aware of the vital role social protection plays in making the population more resilient to natural and climate-related threats. It has made far-reaching efforts to combat these issues in line with the concept of Adaptive Social Protection (ASP).
Objective: The institutional and technical conditions for implementing a poverty-oriented and cross-sectoral approach to ASP have improved.
The project advises the Indonesian Government on the following building blocks of ASP programmes and measures:
Enhancing institutional capabilities and coordination: The project improves national and subnational coordination by analysing existing guidelines, directives, and strategies, focusing on the needs of women and vulnerable groups.
Boosting livelihoods through integrated funding programmes: It assesses weather- and climate-related hazards affecting livelihoods and develops tailored packages for different population groups and livelihoods.
Optimising information and data use: The project improves the use of information and data for ASP programmes and measures.
Supporting financial instruments: It assists government agencies in designing and testing innovative financing approaches, facilitating broad access, and advising policymakers on the feasibility of innovative ASP financing instruments.