Korruptionsprävention im Forstsektor (CPFS)

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Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2118.8
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
  • Ansprechpartner: Francisca Silalahi 
  • Partnerländer: Indonesien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Wirksamkeit der Korruptionsprävention in der Forstwirtschaft ist gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Kommission für Korruptionsbekämpfung

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.11.2021 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2022 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    15113 Korruptionsbekämpfungs-organisationen und -institutionen

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Korruptionsprävention im Forstsektor

Ausgangssituation
Indonesien verfügt über einige der weitläufigsten tropischen Waldgebiete der Erde. Mehr als die Hälfte davon ist als Produktionswald (hutan produksi) ausgezeichnet, der wirtschaftlich genutzt werden kann. Bei den übrigen Gebieten handelt es sich um geschützten Wald oder Naturwald.

Die Forstwirtschaft ist eine wichtige Einnahmequelle von Steuergeldern in Indonesien. Teile davon sind das Bauholz aus Produktionswäldern und die Palmölplantagen. Korruption vereinfacht jedoch illegalen Holzeinschlag und führt dazu, dass das Land nicht mehr nachhaltig eingeteilt und genutzt wird. Hierdurch entgehen dem Staat erhebliche Steuereinnahmen. Häufig werden schlechte, durch Korruption geprägte Forstwirtschaftspraktiken ignoriert oder geduldet.

Als Teil ihrer Reformagenda hat die indonesische Regierung Maßnahmen für ein verbessertes Management natürlicher Ressourcen eingeführt.

Das Projekt strebt an, den Zugang zur Justiz und zum Antikorruptionssystem zu vereinfachen und die politischen Rechte der Bürger*innen zu fördern.

Ziel
Indonesien setzt Korruptionsprävention in der Forstwirtschaft wirkungsvoller um.

Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet mit der Bevölkerung in den beiden Pilotregionen Papua und West Papua zusammen. Arbeitsschwerpunkte liegen in drei Bereichen:

Gesetze und Vorgehensweisen analysieren, internationale Umwelt- und Antikorruptionsstandards umsetzen und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Abteilungen der Indonesian Corruption Eradication Commission (KPK) die Anwendung der Gesetze verbessern
Den Aufbau von Kenntnissen und Fähigkeiten unterstützen.

Angesprochen werden dabei staatliche Akteure in den Provinzen und vor Ort, zu deren Aufgaben die Verwaltung und Kontrolle von Wäldern, die effiziente Gestaltung der Planung, Kartographierung, die gesetzlichen Lizensierungsprozesse und die Arbeit mit den lokalen Gemeinschaften zur Information über wirtschaftliche Möglichkeiten und gesellschaftliche Rechte gehören.

In vier Pilotbezirken den Aufbau funktionierender Waldkomitees vor Ort unterstützen. Dazu gehören alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure, die bei der Verwaltung und wirtschaftlichen Nutzung von Waldgebieten und in der Umweltentwicklung aktiv sind. 

 

Projektbeschreibung (EN)


Corruption Prevention in the Forestry Sector (CPFS)

Context

Indonesia has some of the most extensive tropical forest in the world. More than half of them are designated production forests (hutan produksi) that can be commercially used (the rest being protected or conservation forest).

The forestry sector, which includes timber from production forests and palm oil plantations, is an important source of public revenue in Indonesia. However, corruption has facilitated illegal logging and undermined sustainable allocation and use of land. This causes significant state losses. Corrupt forestry practices are often ignored or condoned.

As part of its reform agenda, the Indonesian Government has introduced measures for the improved management of natural resources.

The project aims to simplify access to justice and the anti-corruption system, as well as promote the political rights of citizens.

Objective

Indonesia is becoming more effective at preventing corruption in the forestry sector.


Approach

The project targets the population in the two pilot provinces Papua and West Papua. It concentrates on three areas:

Analysing laws and procedures, implementing international environmental and anti-corruption standards, and improving the application of laws in coordination with the relevant directorates of the KPK.

Supporting the development of skills and knowledge of provincial and local state actors, whose tasks and duties are to administer and control the forest, streamline planning, mapping, and licensing procedures according to the law, and work with local communities to inform the local population about their economic chances and social rights.

Supporting the building and functioning of local forestry committees (LFC) in four pilot districts, involving all relevant state and non-state actors in forest administration, environmental development and economic use.