Sustainable Development of urban costal regions through integration of ecosistemic services and biodiversity (BIOCITIES)

Project details

  • Project number:2019.2163.4
  • Status:Projekt beendet
  • Responsible Organisational unit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Contact address: Transparency team 
  • Partner countries: Mexico

Summary

  • Objectives:

    Protection of biodiversity and ecosystemic services in urban costal areas is improved.

  • Client:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Project partner:

    Agencia Mexicana de Cooperación Internacional para el Desarrollo

  • Financing organisation:

    not available

 

Volume of commission

  • Financial commitment for the actual implementation phase:5 300 000 Euro

Cofinancing

  • not available

 

Previous project

  • not available

Follow-on project

  • not available

 

Term

  • Entire project:
    (including all previous, current and following project implementation phases, if existing)
    09.06.2020 - 03.07.2024
  • Actual project implementation phase:01.07.2020 - 03.07.2024

other participants

  • not available

 

Further information

  • Project websitesnot available

 

Policy markers

  • Biodiversity

    Principal (primary) policy objective

  • Gender Equality

    Significant (secondary) policy objective

  • Democratic and inclusive governance

    Significant (secondary) policy objective

  • Climate Change: Adaptation

    Significant (secondary) policy objective

CRS code

    41030 Biodiversity

Evaluation

not available

 

Project description (DE)

Ausgangssituation

Mexiko verfügt über mehr als 11.000 Kilometer Küstenregion. Das Gebiet umfasst 17 Bundesstaaten und beeinflusst 265 Gemeinden, in denen fast 40 Prozent der Bevölkerung des Landes leben. Darüber hinaus sind die Küstenregionen wichtig für die mexikanische Wirtschaft, da sie 36 Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaften. Küstenökosysteme wie Mangroven, Strände und Lagunen stehen im Zentrum dieser wirtschaftlichen Entwicklung und bieten wichtige Vorteile das Klima und die Artenvielfalt zu erhalten.

Gleichzeitig sind die Küstengebiete besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels: Schützende Ökosysteme wie Mangroven und Küstendünen gehen zunehmend verloren, sodass naheliegende Städte vermehrt von Hochwasser bedroht sind. Bevölkerungswachstum und beschleunigte Urbanisierung lassen die Küstengebiete zusätzlich unter großem Druck stehen. Staatliche, bundesstaatliche und kommunale Regierungsinstitutionen müssen sich koordinieren, um den Schutz der biologischen Vielfalt und der Küstenökosysteme zu gewährleisten. Zugleich müssen sie mit der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die Küstenregionen langfristig zu planen und zu bewirtschaften. Auf diese Weise wird es Mexiko möglich sein, eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten und internationale Vereinbarungen wie die Agenda 2030 zu erfüllen.

Ziel

Der Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosystemdienstleistungen ist in städtischen Küstenregionen verbessert.

Vorgehensweise

Das Vorhaben fördert die langfristige, integrative und integrierte Entwicklung der mexikanischen Küstenregionen. Dafür sollen das Management von 40.000 Hektar städtischer und stadtnaher Ökosysteme in drei Küstenregionen optimiert, lokale Initiativen zu deren Schutz und Wiederherstellung umgesetzt und die gewonnenen Erkenntnisse mit anderen Küstenregionen Mexikos geteilt werden.

Folgende Maßnahmen sind hierfür geplant:

Vier neue Initiativen werden umgesetzt, um die städtischen und stadtnahen Ökosysteme zu schützen und wiederherzustellen. Hierfür arbeiten die Initiativen mit der Zivilgesellschaft oder der Privatwirtschaft zusammen.

Das Vorhaben stärkt die technischen Kompetenzen der lokalen öffentlichen Bediensteten. Mit dem Ziel die bestehenden Ökosysteme in der Stadt- und Raumplanung zu integrieren sowie Maßnahmen und Infrastrukturen zu deren Schutz und Wiederherstellung zu ermitteln. Zudem weitet das Vorhaben die Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Beteiligten und der Privatwirtschaft aus. Auf diese Weise können weitere Handlungsträger*innen und Programme von den gestärkten Fähigkeiten zur Verbesserung der Küstengebiete profitieren.

Die Lernerfahrungen der Pilotregionen sollen in die Stadtplanung von mindestens sechs weiteren regionalen Verwaltungen einbezogen werden.

Weiterhin entwickelt das Vorhaben partizipative Entscheidungsprozesse, die die Bedürfnisse von gefährdeten Gruppen, wie indigene Völker, Frauen und Jugendliche, berücksichtigen.