Wirtschaftskooperation und Biodiversität in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik (DaBio II)
Biodiversidad y Negocios en Centroamérica y República Dominicana
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2171.7
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Svenja Paulino Rodriguez svenja.paulino@giz.de
- Partnerländer: Zentralamerikanisches Integrationssystem SG-SICA, Costa Rica, Dominikanische Republik, Guatemala, Honduras, El Salvador
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Privatwirtschaft engagiert sich in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik verstärkt für de nachhaltige Nutzung der Biodiversitä t
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Comision Centroamericana de Ambiente y Desarrollo
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:16 310 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 8 210 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 19.11.2019 - 31.07.2027 - Aktuelles Projekt:19.11.2019 - 31.07.2027
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die biologische Vielfalt Zentralamerikas macht acht Prozent des globalen Artenreichtums aus. Sie ist durch die unkontrollierte Ausweitung der Agrargrenzen und einseitige Bewirtschaftungsmethoden bedroht. Zudem verschmutzen Landwirtschaft und Urbanisierung die Böden, Gewässer und maritimen Gebiete. Durch die schwindenden Ökosysteme verstärken sich außerdem die Folgen des Klimawandels.
Ziel
Die Privatwirtschaft in Zentralamerika und der Dominikanischen Republik leistet in Zusammenarbeit mit Akteur*innen aus Regierung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einen Beitrag zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität terrestrischer und mariner Ökosysteme.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die Zentralamerikanische Kommission für Umwelt und Entwicklung (CCAD) des Zentralamerikanischen Integrationssystems (SICA). Es geht darum, die strategische Kooperation mit der Privatwirtschaft im Bereich Biodiversität bei der Überarbeitung der regionale Umweltstrategien und Politiken verstärkt zu berücksichtigen.
Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben regionale und nationale Unternehmensnetzwerke dabei, ihr Serviceangebot im Bereich Biodiversität zu erweitern. So können die Netzwerke Sachkenntnisse und Instrumentenwissen vermitteln und Unternehmen darin beraten, die Biodiversität in ihr Handeln zu integrieren. Die Anwendung von Instrumente zur Förderung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt, sensibilisiert Unternehmen für die Bedeutung von Biodiversität. Zudem befähigt es sie, Biodiversitätsaspekte verstärkt in ihren Strategien zu berücksichtigen.
Zu den zentralen Elementen des Vorhabens zählt es zudem, Partnerschaften mit der Privatwirtschaft sowie Multi-Akteurspartnerschaften aufzubauen. Sie dienen dem Schutz der Biodiversität, dem Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechtem Vorteilsausgleich sowie ökosystem-basierter Anpassung. Die Allianzen ermöglichen es, diese Themen systematischer zu bearbeiten und in Politik sowie Gesellschaft zu verankern. Ein zentraler Umsetzungspartner des Vorhabens ist das Unternehmernetzwerk INTEGRARSE.
Stand: März 2022
Projektbeschreibung (EN)
Context
The biodiversity in Central America accounts for eight per cent of the world’s biodiversity. It has come under threat from uncontrolled agricultural expansion and insufficiently varied farming methods. In addition, agriculture and urbanisation are polluting the soil, bodies of water and coastal areas. The shrinking of ecosystems also amplifies the effects of climate change.
Objective
The private sector in Central America and the Dominican Republic contributes to the conservation and sustainable use of biodiversity in terrestrial and marine ecosystems in collaboration with stakeholders from the government, scientific community and civil society.
Approach
The project advises the Central American Commission for Environment and Development (CCAD) of the Central American Integration System (SICA). The aim is to consider strategic cooperation with the private sector with regards to biodiversity in regional environmental strategies and policies.
The project also supports regional and national business networks in expanding their range of services in the area of biodiversity. This means the networks can provide expertise and knowledge of tools, as well as advise companies on how to integrate biodiversity into their activities. Developing tools which promote the conservation and sustainable use of biodiversity draws companies’ attention to the importance of biodiversity. It also enables them to include biodiversity aspects in their strategies to a greater extent.
Another key part of the project is building partnerships with the private sector and multi-stakeholder partnerships. They serve to protect biodiversity, access to genetic resources and equitable benefit sharing, as well as ecosystem-based adaptation. These alliances allow to tackle these issues in a more systematic manner and anchor them in policy and society. A main implementation partner of the project is the regional business network INTEGRARSE.
Last updated: March 2022