Klimaresilienz und Management natürlicher Ressourcen in der SADC-Region
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2189.9
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Lisa Blanken lisa.blanken@giz.de
- Partnerländer: SADC, Angola, Botsuana, Kongo Dem. Rep., Komoren, Lesotho, Madagaskar, Mauritius, Malawi, Mosambik, Namibia, Seychellen, Republik, Eswatini, Tansania, Südafrika, Sambia, Simbabwe
Zusammenfassung
- Ziele:
Das SADC-Sekretariat hat verbesserte Kapazitäten, die Resilienz der ländlichen Bevölkerung in grenzüberschreitenden Gebieten durch Umsetzung von Strategien zu klimasensiblem Management grenzüberschreitender, natürlicher und landwirtschaftlicher Ressourcen zu fördern.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Southern African Development Community (SADC)-Sekretariat
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:17 610 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 4 610 000Euro
Vorgänger-Projekt
2014.2453.0
Grenzüberschreitender Nutzung und Schutz natürlicher Ressourcen in der SADC-Region
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 13.02.2012 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 31.12.2027
Sonstige Beteiligte
- ARGE AFC Agriculture and Finance
- Arge AFC GmbH-GOPA Ges. für
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Desertifikationsbekämpfung
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41010 Umweltpolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Im südlichen Afrika werden bis zum Jahr 2100 höhere Temperaturen, geringere Niederschläge sowie häufigere Extremwetterereignisse erwartet. Damit gibt es weniger Wasser für Acker- und Viehwirtschaft, Wildtiere und Pflanzen. Erträge in der Landwirtschaft sinken und da deshalb Flächen ausgeweitet werden müssen, nehmen auch Mensch-Wildtier-Konflikte zu.
Die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) unterstützt daher, dass grenzübergreifende Schutzgebiete (Transfrontier Conservation Areas, TFCA) eingerichtet und verwaltet werden. Damit schützt sie natürliche, länderübergreifende Ökosysteme, die zur Artenvielfalt beitragen, die Lebensgrundlagen sichern und ländliche Entwicklung fördern. Bisher sind zwölf TFCA bei der SADC registriert. Zudem förderte das SADC-Tourismusprogramm 2020 bis 2023 eine stabile Tourismusbranche.
Ziel
Grenzüberschreitende natürliche Ökosysteme werden im südlichen Afrika besser organisiert, verwaltet und koordiniert. Die erforderlichen Kompetenzen sind gestärkt
Vorgehensweise
Das Vorhaben umfasst vier Handlungsfelder, die international, regional, national und lokal umgesetzt werden:
Ein regionales Netzwerk von TFCA-Interessensvertreter*innen wird unterstützt und ausgebaut, damit diese Wissen austauschen können. Zudem schult das Vorhaben Regierungen zum Schutz natürlicher Ressourcen und zu innovativen Finanzierungsmodellen. Gleichzeitig weitet es regionale Lehrangebote zu klimagerechter Landwirtschaft für Produzent*innen aus.
Das Vorhaben berät Regierungen darin, ausgewählte TFCAs zu koordinieren und die rechtlichen Bedingungen zu verbessern.
Darüber hinaus fördert es Tourismus in der Region, indem es grenzüberschreitendes Reisen erleichtert und TFCAs mit der Marke „Boundless Southern Africa" bewirbt.
Das Vorhaben setzt ferner Konzepte für klimaintelligente Landwirtschaft und die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen um. Dafür kooperiert es mit nichtstaatlichen Organisationen und Gemeinden in drei TFCAs.
Projektbeschreibung (EN)
Backround
In southern Africa, higher temperatures, less precipitation and more frequent periods of extreme weather are expected by 2100. There will be less water for agriculture and livestock farming, wild animals and plants. As agricultural yields fall, more land will be needed, and human-wildlife conflicts will increase.
The Southern African Development Community (SADC) therefore supports the establishment and management of Transfrontier Conservation Areas (TFCAs). The aim is to protect natural, transnational ecosystems that contribute to biodiversity, safeguard livelihoods and promote rural development. To date, twelve TFCAs have been registered with the SADC. Besides, the SADC Tourism Programme 2020 to 2023 has focused on establishing a resilient tourism industry.
Objective
Transboundary natural ecosystems in southern Africa are better organised, managed and coordinated. The expertise required to achieve this has been developed.
Approach
The project works in four areas, which are implemented at international, regional, national and local level:
The project supports and develops a regional network of TFCA stakeholders for the purpose of exchanging knowledge and information. Governments receive training in the protection of natural resources and innovative financing schemes. At the same time, the project works to expand regional training programmes on climate-friendly agriculture for producers.
The project advises governments on coordinating selected TFCAs and improving the legal conditions.
To promote tourism in the region, the project works to facilitate cross-border travel and markets TFCAs under the "Boundless Southern Africa" brand.
The project also implements concepts for climate-smart agriculture and the management of natural resources. To this end, it cooperates with non-governmental organisations and municipalities in three TFCAs.