Gute Regierungsführung für lokale Entwicklung im Südkaukasus

Laufzeitverlängerung bis 31.07.2026

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2204.6
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Dr. Anka Derichs 
  • Partnerländer: Region Kaukasus NA, Armenien, Aserbaidschan, Georgien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Öffentliche Institutionen im Südkaukaukasus auf nationaler und subnationaler Ebene sind besser in der Lage bürgerorientierte Dienstleistunge

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Territoriale Verwaltung und Entwicklung, Ministerium für Regionalentwicklung und Infrastruktur

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:36 150 383 Euro

Kombifinanzierung

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 4 492 359Euro

  • Europäische Union (EU): 6 500 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.2174.7

    Schwerpunktprogramm Demokratie, Kommunalentwicklung und Rechtsstaat; Komponente Gute lokale Regierungsführung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.10.2009 - 31.07.2026
  • Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 31.07.2026

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Seit 2009 haben sich Armenien, Aserbaidschan und Georgien als Teil der Östlichen Partnerschaft (ÖP) dazu bekannt, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Entwicklung mit nationalen Reformen zu fördern. Armenien und Georgien haben sich mit der Ratifizierung der Europäischen Charta für kommunale Selbstverwaltung dazu verpflichtet, lokale Selbstbestimmung zu respektieren und die öffentliche Verwaltung bürgernäher, demokratischer und leistungsfähiger zu machen.
Die Bundesregierung unterstützt seit 2005 entsprechende Reformbemühungen im Südkaukasus. Im Hinblick auf die Erbringung und die Qualität lokaler öffentlicher Dienstleistungen bleibt viel zu tun. Besonders in ländlichen und abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Dienstleistungen oft unzureichend.

Ziel
Öffentliche Institutionen im Südkaukasus sind besser in der Lage, bürgerorientierte Dienstleistungen zu erbringen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben stärkt die Kompetenzen der öffentlichen Stellen und des Personals in staatlichen Institutionen und fördert regionale und lokale Verwaltungen. Es ist auf folgende Maßnahmen ausgerichtet:
Es fördert die Optimierung rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen für bürgerorientierte Dienstleistungen.
Es stärkt die Kompetenzen von Handlungsträger*innen für bürgernahe Dienstleistungen und führt Mechanismen zur Bürgerbeteiligung sowie gendersensiblen Dienstleistungserbringung ein.
Das Vorhaben unterstützt Verfahren, Institutionen und Instrumente der Regionalentwicklung sowie der lokalen Wirtschaftsförderung.
Neben der Förderung durch Deutschland wird das Vorhaben in Armenien von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und in Georgien von der Europäischen Union kofinanziert. Neben der Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen für Gemeinden, die vertriebene Armenier*innen aus Bergkarabach aufnehmen, konzentrieren sich die Aktivitäten in Georgien seit März 2023 auf die Umsetzung der EU-kofinanzierten Komponente.

Stand: Februar 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Since 2009, as part of the Eastern Partnership, Armenia, Azerbaijan and Georgia have been committed to promoting democracy, the rule of law and economic development through national reforms. In ratifying the European Charter of Local Self-Government, Armenia and Georgia have pledged to respect self-determination at the local level and make public administration more competent, democratic and responsive to citizens’ needs.
The German Government has been supporting corresponding reform efforts in the South Caucasus since 2005. However, with regard to the quality and provision of local public services, there is still much work to be done. In rural and remote regions, in particular, access to such services is often insufficient.

Objective
Public institutions in the South Caucasus are better equipped to provide citizen-oriented services.

Approach
The programme is strengthening the capabilities of the public authorities and personnel in state institutions and promoting regional and local administrations. It focuses on the following measures:
It supports the optimisation of legal and institutional framework conditions for citizen-oriented services.
It develops the capacities of key actors for citizen-oriented services and implements mechanisms for citizen participation as well as for gender sensitive service delivery.
The programme supports procedures, institutions and instruments related to regional development and local economic development.
In addition to support from Germany, the programme is co-financed in Armenia by the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC) and in Georgia by the European Union. In addition to the implementation of support services of municipalities hosting displaced Armenians from the Nagorno-Karabakh region, the activities in Georgia focus since March 2023 on the implementation of the EU-co-financed component.

Last update: February 2025