Meeresgovernance-Initiative in der Region Westindischer Ozean
ProsperBlue
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2242.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1720 Grüne Transformation in Afrika
- Ansprechpartner: Thorsten Huber thorsten.huber@giz.de
- Partnerländer: Afrika NA, Madagaskar, Mosambik, Somalia, Tansania
Zusammenfassung
- Ziele:
Die kollektiven Beiträge relevanter Akteure auf regionaler und lokaler Ebene zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in den Meeres- und Küstengebieten im Sinne einer inklusiven und nachhaltigen Blue Economy in der Region des west
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Sekretariat der Nairobi Konvention
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:37 900 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 17 490 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 12.12.2019 - 31.03.2029 - Aktuelles Projekt:01.04.2020 - 31.03.2029
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Hauptziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
41030 Biodiversität
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Küsten- und Meeresökosysteme des Westindischen Ozeans bieten eine einzigartige biologische Vielfalt. Gleichzeitig sind sie bedeutend für die Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen mit mehr als 60 Millionen, deren Lebensgrundlagen von den Ressourcen dieser Ökosysteme abhängen. Die Küstenstaaten der Region sind Somalia, Kenia, Tansania, Mosambik, Südafrika, Seychellen, Komoren, Mauritius und Réunion (Frankreich).
Die gestiegene globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen wie Fisch, Verschmutzungen, der Klimawandel und nicht nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten bedrohen die Küsten- und Meeresressourcen der Region. Eine kollektive Führung zwischen den Staaten, der Privatwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren ist entscheidend für eine inklusive und nachhaltige Blue Economy und letztlich für den Schutz der Biodiversität in der Region.
Ziel
Die Zusammenarbeit zwischen relevanten regionalen und lokalen Akteuren ist verbessert, um Meeres- und Küstenbiodiversität in der Region des Westindischen Ozeans zu schützen und umweltfreundlich zu nutzen.
Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet in Partnerschaft mit der Nairobi-Konvention, dem zwischenstaatlichen Rechtsrahmen und Koordinationsmechanismus für den regionalen Meeresschutz im westlichen Indischen Ozean. Das Projekt bezieht eine Vielfalt von Beteiligten ein, um regionale Bedürfnisse zu adressieren und gleichzeitig lokale Auswirkungen zu erzielen. Der Ansatz des Projektes ist partizipativ sowie konflikt- und geschlechtersensibel. Dabei setzt es drei Komponenten um:
1. Verbesserung lokaler Strukturen zur Verwaltung der Küsten sowie zur Förderung einer inklusiven und umweltfreundlichen Blue Economy
2. Förderung der Beteiligung der Privatwirtschaft, damit diese Lösungen für eine inklusive und nachhaltige Blue Economy umsetzt
3. Entwicklung einer inklusiven nachhaltigen Blue Economy und Partnerschaften zwischen einer Vielzahl von Beteiligten in Mosambik und Tansania
Projektbeschreibung (EN)
Context
The coastal and marine ecosystems in the Western Indian Ocean are home to unique biological diversity. At the same time, they are important for the food security and economic development of the over 60 million people who live in the coastal states of the region. These are Somalia, Kenya, Tanzania, Mozambique, South Africa, Seychelles, the Comoros, Mauritius and Réunion (France).
Increased global demand for natural resources such as fish, and negative factors like pollution, climate change and unsustainable economic activities are threatening the region’s coastal and marine resources. Collective leadership between states, the private sector and civil society actors is crucial for an inclusive and sustainable blue economy and ultimately for conserving biodiversity in the region.
Objective
Cooperation between relevant regional and local stakeholders has improved in order to protect and utilise marine and coastal biodiversity in the Western Indian Ocean region in an environmentally friendly way.
Approach
The project works in partnership with the Nairobi Convention, the intergovernmental legal framework and coordination mechanism for regional marine conservation in the Western Indian Ocean. The project involves a variety of stakeholders to address regional needs while achieving local impact. The project’s approach is participatory and sensitive to conflict and gender. To do so, it implements three components:
1. Improving local coastal management structures and promoting an inclusive and environmentally friendly blue economy
2. Promoting private sector involvement in implementing solutions for an inclusive and sustainable blue economy
3. Developing an inclusive sustainable blue economy and partnerships between a wide range of stakeholders in Mozambique and Tanzania