Vermeidung von Plastikmüll in Mittelamerika und der Karibik
Prevención de Residuos Plásticos en los Mares de América Central y el Caribe
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2284.8
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Zentralamerikanisches Integrationssystem SG-SICA, Belize, Dominikanische Republik, Guatemala, Honduras, Mexiko
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Voraussetzungen für die Vermeidung des Eintrags von Plastikabfällen in das karibische Meer sind verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Sistema de la Integración Centroamericana
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 500 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 3 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 25.06.2020 - 09.01.2025 - Aktuelles Projekt:01.07.2020 - 09.01.2025
Sonstige Beteiligte
- BlackForest Solutions GmbH
- adelphi consult GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
14050 Abfallwirtschaft und -entsorgung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Jedes Jahr gelangen weltweit elf Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Sie tragen zur zunehmenden Zerstörung der marine Ökosysteme bei. Dies bedroht die Umwelt, die Biodiversität und die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie ganze Wirtschaftszweige wie die Fischerei und den Tourismus.
Um die Ökosysteme zu erhalten, muss verhindert werden, dass Plastikmüll ins Meer gelangt. Gleichzeitig müssen die bereits vorhandene Menge an Plastikmüll reduziert und eine Kreislaufwirtschaft gefördert werden.
Dafür braucht es gesetzliche Rahmenbedingungen und Recyclingsysteme. Kunststoffe landen häufig auf ungesicherten Deponien. Der Privatwirtschaft fehlt es an Kompetenzen für ein integrales Abfall- und Umweltmanagement. Zudem müssen die Wirtschaft und Gesellschaft für die Folgen von Plastikmüll sensibilisiert werden.
Ziel
Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind verbessert, damit kein Plastikmüll mehr in das Karibische Meer gelangt.
Vorgehensweise
Das Regionalvorhaben setzt Aktivitäten in vier Bereichen um:
- Regionalen Austausch fördern
Das Projekt fördert den regionalen Austausch zu Herausforderungen und Lösungsansätzen im Abfallmanagement und in der Kreislaufwirtschaft. Öffentliche und private Akteur*innen nutzen dies, um voneinander zu lernen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
- Privatwirtschaft unterstützen
Das Projekt unterstützt die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die mit innovativen Wertschöpfungsketten die Plastikmüllbilanz verbessern.
- Pilotprojekte umsetzen
In acht Pilotprojekten unterstützt das Projekt die Umsetzung ganzheitlicher Maßnahmen zur Vermeidung von Plastikmüll. Es arbeitet dabei in lokalen im Rahmen von Multiakteurspartnerschaften und bewertet die Wirksamkeit der Maßnahmen.
- Öffentlichkeit und Privatwirtschaft sensibilisieren
Mit lokalen, nationalen und regionalen Kampagnen sowie digitalen und analogen Lernspielen sensibilisiert das Projekt die Zivilgesellschaft und Unternehmen dafür, nach Alternativen für Kunststoffe zu suchen und den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren
Stand Oktober 2023