Sektorprogramm Religion und Entwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2300.2
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Indonesien, Libanon, Lesotho, Mauretanien, Tschad, Sambia
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Themenfeld Religion und Entwicklung ist in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und im Rahmen der Mulitakteurspartnerschaft PaRD auf globaler Ebene verankert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:10 064 242 Euro
Kombifinanzierung
GAC Global Affairs Canada - Dept. of For. Aff., Trade and Develop.: 64 242Euro
Vorgänger-Projekt
2017.2012.7
Werte, Religion und Entwicklung
Nachfolger-Projekt
2022.2237.0
Sektorvorhaben Religion und nachhaltige Entwicklung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 03.09.2014 - 30.06.2026 - Aktuelles Projekt:23.07.2019 - 30.03.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43010 Multisektorale Hilfe
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Religion in die Entwicklungszusammenarbeit einbinden
Ausgangssituation
Für 80 Prozent der Menschen weltweit hat Religion in ihrem Leben einen hohen Stellenwert. Glaube und Religion sind sinnstiftend, bieten Orientierung und können eine Motivation liefern, sich für nachhaltige Entwicklung und Frieden einzusetzen. Oft genießen religiöse Akteuren größeres Vertrauen als Staatsvertreter*innen. Sie erreichen Menschen selbst in abgelegenen Gebieten. Das Engagement religiöser Akteur*innen ist daher unerlässlich, um Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Die deutsche EZ setzt deshalb auf Dialog und Zusammenarbeit mit religiösen Organisationen und Initiativen.
Ziel
Die Zusammenarbeit mit Religionsvertreter*innen ist fester Bestandteil der deutschen und internationalen EZ.
Vorgehensweise
Das Vorhaben macht die positive Rolle von Religionsgemeinschaften und ihre vielfältigen Beiträge für die nachhaltige Entwicklung sichtbar. Zudem bereitet es Kooperationsansätze für die praktische Nutzung auf und wirbt dafür, religiöse Akteur*innen stärker einzubeziehen.
Darüber hinaus arbeitet das Vorhaben im Sekretariat der „International Partnership on Religion and Sustainable Development" (PaRD). Als weltweite Partnerschaft fördert PaRD Erfahrungsaustausch und innovative Ansätze für neue Kooperationen und Initiativen von staatlichen und religiösen Akteur*innen.
Für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erarbeitet das Vorhaben Hintergrundpapiere, gibt Handlungsempfehlungen, organisiert Veranstaltungen sowie Fortbildungen. Zudem berät zu Kooperationen mit religiösen Akteuren durch Umfeld- und Akteursanalysen.
Das Vorhaben unterstützt bestehende Projekte in Ländern wie Indonesien oder Mali und arbeitet mit der Afrikanischen Union zusammen. Daraus ist das internationale Netzwerk „Interfaith Dialogue on Violent Extremism" (iDove) entstanden. In iDove vernetzen sich Jugendlichen, entwickeln Projekte gegen gewalttätigen Extremismus und setzen diese gemeinsam um.
Stand: April 2025
Projektbeschreibung (EN)
Incorporating religion into development cooperation
Context
For 80 per cent of the people worldwide, religion plays an important role in their lives. Faith and religion give meaning to life, offer orientation and can provide motivation to work for sustainable development and peace. It is not uncommon for considerable confidence to be put in religious leaders as state representatives. They reach people even in remote areas. The involvement of religious representatives is therefore essential to achieve climate and sustainability goals.
In view of this, German development cooperation relies on dialogue and cooperation with religious organisations and initiatives.
Objective
Cooperation with religious representatives is an integral part of German and international development cooperation.
Approach
The project highlights the positive role of religious communities and their diverse contributions to sustainable development. It also prepares approaches to cooperation for practical use and advocates getting religious representatives more involved.
In addition, the project works in the Secretariat of the International Partnership on Religion and Sustainable Development (PaRD). As a global partnership, PaRD promotes the exchange of experience and innovative approaches for new cooperation and initiatives of state and religious representatives.
For the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ), the project prepares background papers, makes recommendations for action, organises events and training courses. It also advises on specific opportunities for cooperation with religious representatives by analysing the environment and stakeholders. The project supports existing projects in countries such as Indonesia and Mali and works in close cooperation with the African Union. As a result, the international network ‘Interfaith Dialogue on Violent Extremism’ has emerged. The young people network in iDove, develop projects against violent extremism and implement them together.
Udate: May 2025