Stärkung der ländlichen Wertschöpfungsketten
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2313.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Jean-Bernard Lalanne jean-bernard.lalanne@giz.de
- Partnerländer: Äthiopien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die politischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Förderung landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten (WSK) sind verbessert und die Produktivität und Beschäftigung in ausgewählten WSK ist erhöht.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Agriculture
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:20 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2024.2016.4
Stärkung von ländlichen Wertschöpfungsketten II
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.02.2021 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:22.03.2021 - 31.12.2024
Sonstige Beteiligte
- GFA Consulting Group GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31110 Landwirtschaftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
In den kommenden Jahren wird fast die Hälfte der äthiopischen Bevölkerung in den Arbeitsmarkt eintreten. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, müssen jedes Jahr mindestens zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Die äthiopische Landwirtschaft bietet ein großes Beschäftigungspotenzial, und einer stärker diversifizierten ländlichen Wirtschaft kann eine zentrale Bedeutung bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes für junge Äthiopier*innen zukommen.
Bei ihren Reformbemühungen konzentriert sich die äthiopische Regierung auf die Förderung des Privatsektors, der das Wirtschaftswachstum vorantreiben soll. Im Strategieplan für die industrielle Entwicklung des Landes ist der Privatwirtschaft daher die Rolle des Motors beim Umbau der Landwirtschaft zugedacht.
Ziel
Die Einkommens- und Beschäftigungssituation von Akteuren in landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in ausgewählten ländlichen Regionen ist verbessert.
Vorgehensweise
Zur Steigerung des Einkommens und zur Schaffung von Arbeitsplätzen setzt das Projekt auf folgende Maßnahmen:
• Verbesserung der Dialogmechanismen zwischen der Regierung und der privatwirtschaftlich organisierten Landwirtschaft
• Beratung des Landwirtschaftsministeriums bei der Entwicklung einer auf die Privatwirtschaft ausgerichteten Agrarpolitik
• Verbesserung der Strategien für den Agrarsektor sowie der Fach- und Führungskompetenzen des Ministeriums, der regionalen Landwirtschaftsbehörden und anderer Institutionen zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im ländlichen Raum
• Verbesserung des Zugangs zu landwirtschaftlichen Betriebsmitteln, Dienstleistungen und Märkten für alle Akteure entlang der Wertschöpfungsketten Avocado, Zwiebel und Sojabohnen in den Regionen Amhara, Oromia und Sidama.
Projektbeschreibung (EN)
Content
In Ethiopia, over 50 million people are younger than 15 years. As a result, a number equivalent to almost half the population will enter the labour market in the coming years. To match this demand, at least two million jobs need to be created every year. Agriculture has great potential in Ethiopia and a diversified rural economy will play a key role in building up the job market for young Ethiopians.
Moreover, in its reform effort, the Government of Ethiopia is focusing on promoting the private sector to a driving force for economic growth. In the Industrial Development Strategic Plan the private sector is considered an engine for the transformation of the agricultural sector.
This initiative requires a cooperation between the government and the private sector, founded on a sector-specific agricultural policy. The plan must also be complemented by efforts to enhance the capacity of local state actors to promote rural development and improve the access of smallholder farmers to agricultural inputs, services and markets.
Objective
The income and employment situation of actors in agricul-tural value chains in selected rural regions is improved.
Approach
To increase income and create jobs in the agricultural sector the project is
• Improving dialogue mechanisms between the government and the private sector in agriculture
• Offering advice to the Ministry of Agriculture (MoA) to create a private sector oriented agricultural policy
• Improving agricultural strategies as well as technical and management skills at the ministry, regional bureaus of agriculture and other institutions to promote rural economic development
• Improving access to agricultural inputs, services and markets for all actors along the avocado, onion and soybean value chains in the Amhara, Oromia and Sidama regions