Beschäftigung in Jordanien 2030

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.2320.0
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Jordanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Beschäftigungspolitik Jordaniens ist verstärkt an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungspotenzialen ausgerichtet.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Labour

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:9 004 293 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2049.9

    Beschäftigung in Jordanien 2030

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    06.04.2020 - 31.05.2028
  • Aktuelles Projekt:01.06.2020 - 26.06.2024

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GOPA Worldwide Consultants GmH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    16020 Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Jordanien ist ein Schwellenland im Nahen Osten; seine Bevölkerung ist überwiegend jung und im erwerbsfähigen Alter. Die relativ kleine Volkswirtschaft ist attraktiv für ausländische Investoren. In der eher konfliktreichen Region gilt Jordanien als stabiles Land.
Jordaniens Wirtschaftswachstum ist seit einiger Zeit rückläufig. Die Beschäftigungssituation wird besonders beeinträchtigt von der aktuellen Pandemie sowie den relativ hohen Flüchtlingszahlen. Die Arbeitslosigkeit, die im Jahr 2021 bei 25 Prozent liegt, betrifft besonders Frauen und Jugendliche. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist mit rund 15 Prozent sehr niedrig, obwohl ein Drittel der Schulabgängerinnen eine Hochschulausbildung aufnimmt.
Der jordanische Arbeitsmarkt bietet bislang nicht genügend Möglichkeiten für die steigende Anzahl qualifizierter Arbeitskräfte. Viele gut ausgebildete Menschen haben entweder gar keinen Arbeitsplatz oder üben eine Tätigkeit aus, für die sie überqualifiziert sind. Gleichzeitig finden Unternehmen oftmals keine Mitarbeitenden mit den erforderlichen Qualifikationen, da die Ausbildung nicht immer zu den Anforderungen des Arbeitsmarkts passt.
Für die jordanische Regierung hat die Beschäftigungsförderung eine hohe Priorität. Sie möchte die Beschäftigungspolitik zukunftsgerichteter aufstellen, sodass mehr nachhaltige Beschäftigung entsteht. Jordanien will damit die Lebensbedingungen der Menschen und die wirtschaftliche Lage des Landes verbessern.

Ziel:
Jordaniens Beschäftigungspolitik orientiert sich stärker an sozialen und wirtschaftlichen Potenzialen.

Vorgehensweise:
Das Projekt „Beschäftigung in Jordanien 2030" arbeitet gemeinsam mit dem jordanischen Arbeitsministerium und weiteren nationalen Partnern an der Verbesserung nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten in Jordanien. Dabei werden auch die spezifischen Herausforderungen der Erwerbsbeteiligung von Frauen adressiert.
Schwerpunkte sind:
1. Beratung des jordanischen Arbeitsministeriums bei der Entwicklung einer zukunftsweisenden Beschäftigungspolitik.
2. Aufbau eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Staat, Privatwirtschaft und Gesellschaft zur Beschäftigungspolitik und insbesondere zur „Zukunft der Arbeit".
3. Unterstützung der Verbreitung von erfolgreichen und nachhaltigen Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung.


 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context:
Jordan is an emerging Middle Eastern economy whose population consists mainly of people at or below a working age. The country is relatively small, but its open economy and stability in a region with many conflicts makes it attractive to foreign investors.
Jordan’s economic growth has slowed over the last decade. Employment has been particularly affected by the recent global pandemic and the high, long-term influx of refugees. Unemployment stood at 25% in 2021, and especially affects women and youth. Although a third of female school leavers enter higher education, female participation in the labour force is very low at about 15%.
Jordan’s labour market does not provide sufficient high-quality jobs in well-paid, fast growing economic sectors to absorb the growing number of educated and trained workers. Many well-educated and trained people are either unemployed or are working in jobs for which they are over-qualified, while many companies cannot find people with the skills they need as training often fails to match the requirements of the labour market.
The Government of Jordan attaches a high priority to employment promotion and is in the process of modernising its employment policy to create more sustainable jobs. The overall aim is to improve the countries’ economic situation and raise the living standards of its people.

Objective:
Jordan's employment policy is more oriented towards social and economic development potentials.

Approach:
The project "Employment in Jordan 2030" (EJ2030) works alongside the Ministry of Labour and other national partners to create and improve sustainable employment opportunities in Jordan, while also addressing specific challenges for women’s employment.
Focal areas are:
1. Advising the Ministry of Labour on the development of a future-oriented employment policy.
2. Facilitating regular dialogue between the state, private sector, and civil society on employment policy in general and particularly on future work practices.
3. Supporting the scaling-up of successful approaches for promoting sustainable employment.