Unterstützung von Landrecht & Landverwaltung
Appui à l’amélioration de la gestion du foncier
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2331.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Senegal
Zusammenfassung
- Ziele:
Die zuständigen nationalen und dekonzentrierten Behörden, Gebietskörperschaften sowie lokale Akteure sind in der Lage, die Landrechtesicherheit der lokalen Bevölkerung in ausgewählten Gebieten Senegals zu erhöhen
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministère des Finances et du Budget
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:21 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 26.06.2020 - 30.12.2024 - Aktuelles Projekt:01.06.2020 - 30.12.2024
Sonstige Beteiligte
- AMBERO Consulting Gesellschaft mbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
43040 Ländliche Entwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
In Senegal verfügt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung über eine urkundliche Dokumentation ihres Besitzes. Meist haben die Menschen nur Nutzungsrechte, die von örtlichen oder traditionellen Institutionen zugesprochen worden sind. Im Ergebnis findet die Übertragung von Landbesitzrechten meist informell statt. Deshalb gibt es im Regelfall keine von der Verwaltung festgelegten Grundstücksgrenzen und meist ist keine Flächennutzung definiert. Hierdurch entstehen Konflikte zwischen den Nutzer*innen des Landes, Investitionen sind weniger attraktiv und weniger Arbeitsplätze werden geschaffen.
Das Projekt orientiert sich am „Compact with Africa" und ist Teil der zwischen Senegal und Deutschland bestehenden Reformpartnerschaft. Es zielt darauf ab, die für Landrecht und Landverwaltung relevanten Akteure, sowie Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft in die Lage zu versetzen, sichere Besitzverhältnisse zu gewährleisten. Darüber hinaus stellt das Projekt für landesweite und regionale Institutionen, Gemeinden, die Privatwirtschaft sowie den Bereich Aus- und Weiterbildung Beratungsleistungen zur Verfügung. Ein mit den unterschiedlichen Akteuren geführter Dialog zielt darauf ab, den rechtlichen und behördlichen Rahmen zu optimieren.
Ziel
Für verschiedene sozioökonomische Gruppen in Senegal verbessert sich die Sicherheit von Besitzverhältnissen. Dies führt zu Armutsreduktion und zur Schaffung von Beschäftigung.
Vorgehensweise
„Seen Suuf" bedeutet „dein Land". Das Projekt zielt darauf ab, Armut zu reduzieren, indem Landrechte gesichert und für die ländliche Bevölkerung Landrecht und Landverwaltung verbessert werden. Dies soll erreicht werden, indem ein stärkeres Bewusstsein für ihre Rechtsansprüche geschaffen und der rechtliche und behördliche Rahmen geprüft wird. Das Projekt arbeitet in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern darauf hin, dass die Behörden vor Ort die notwendigen Fertigkeiten erhalten. Die Schwerpunkte sind:
•Landgovernance und -management in den Partnergemeinden verbessern
•Bei den zuständigen Behörden vor Ort, innerhalb der Privatwirtschaft und den Institutionen zur Aus- und Weiterbildung die Fähigkeiten zu Besitzsicherungsprozessen ausbauen (hierzu gehören zum Beispiel partizipative Landnutzungspläne, Landbesitzregister)
•Den gesetzlichen und behördlichen Rahmen zur Sicherung von Landrechten verbessern
Projektbeschreibung (EN)
Context
In rural Senegal, only a small part of the population has documented property titles; mostof them only have use rights granted by local or traditional authorities. As a result, land transactions tend to be informal. Thus, administrative boundaries generally remain undefined, and most land areas have no fixed land use. This leads to conflicts between land users, discourages investment and prevents employment creation.
The project aligns with the conventions of the Pact with Africa and is part of the partnership established between Senegal and Germany to encourage reforms. It aims to empower relevant land management actors, civil society and the private sector to ensure land tenure security. It also provides advisory services at national level, and to regional authorities, municipalities, the private sector and the education sector. Multi-stakeholder dialogue aims to optimise the legal and regulatory framework.
Objective
Land tenure security is improving for various socio-economic groups in Senegal, leading to poverty reduction and the creation of employment.
Group photo in which thirty people pose with masks and some in work uniforms.
Approach
Seen Suuf means "your land" – and the project aims to reduce poverty by securing the land rights and improving land management among the rural population. It seeks to achieve this by raising awareness of their legal rights and revising the legal and regulatory framework. In close collaboration with its partners, the project strives to provide local authorities with the necessary skills to achieve these goals. Its main pillars are:improving land governance and management in partner municipalities, building the skills in the deconcentrated authorities, the private sector and training institutions required to implement procedures to secure land rights (incl. participatory land use plans, land ownership inventories, etc.), improving the legal and regulatory framework for securing land rights.