Sektorvorhaben Nachhaltigkeit in Textil-Lieferketten
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2335.8
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten europäischer Unternehmen im Textilsektor ist gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 880 033 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2015.2223.4
Sektorvorhaben Nachhaltigkeit in Textil-Lieferketten
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 11.12.2015 - 30.07.2023 - Aktuelles Projekt:01.01.2020 - 30.07.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
32163 Textilien, Lederwaren und Ersatzprodukte
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist in vielen Entwicklungsländern ein bedeutender Wirtschaftszweig. Trotz positiver Effekte auf wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung sind die Arbeitsbedingungen oft problematisch: Internationale Standards für Menschenrechte, Soziales und Umwelt spielen oft eine untergeordnete Rolle.
Die Branche ist von großen westlichen Unternehmen geprägt. Die deutsche Bundesregierung fordert daher im „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte" deutsche Unternehmen auf, menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten umzusetzen, Risiken ihrer Lieferketten zu analysieren und Maßnahmen zu ergreifen. Damit sollen negative Auswirkungen vermieden oder gemildert werden.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat 2014 das deutsche Bündnis für nachhaltige Textilien (BnT) geschaffen. Gemeinsam mit Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Standardorganisationen und Gewerkschaften will es dabei soziale und ökologische Bedingungen in der Lieferkette verbessern.
Ziel
Europäische Unternehmen nehmen ihre Sorgfaltspflicht in der Textilbranche stärker wahr.
Vorgehensweise
Das Vorhaben betreibt das BnT-Sekretariat und unterstützt und koordiniert die Aktivitäten der Mitglieder. Die Ziele orientieren sich an internationalen Vereinbarungen und Leitlinien. Das BnT baut auf drei Säulen:
• Individuelle Verantwortung: Mitgliedsunternehmen setzen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette um und berichten darüber.
• Gemeinsames Engagement: Akteur*innen führen gemeinsame Initiativen in Produktionsländern durch.
• Gegenseitige Unterstützung: Das BnT ermöglicht Austausch von Erfahrungen und Dialog zu Lösungsansätzen.
Das Bündnis kooperiert mit europäischen und internationalen Initiativen.
Das Vorhaben unterstützt zudem, dass sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu verantwortungsbewussten Textillieferketten besser positioniert. Dafür berät es das BMZ inhaltlich und strategisch.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The textile and clothing industry is an important economic sector in many developing countries. Despite positively impacting economic growth and employment, working conditions are often problematic – international human rights standards, social issues and the environmental often play a minor role.
The sector is dominated by large Western companies. In the National Action Plan for Business and Human Rights, the German Government therefore requires German companies to meet due diligence obligations relating to human rights and the environment, analyse risks in their supply chains, and take action. The aim is to prevent and mitigate negative impacts.
In 2014, the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) launched the Partnership for Sustainable Textiles (PST). Together with actors from the government, the private sector, civil society, standards organisations and trade unions, the Partnership works to improve social and environmental conditions in the supply chain.
Objective
European companies take greater responsibility for due diligence in the textile industry.
Approach
The project runs the PST Secretariat and supports and coordinates the activities of the members. The goals are aligned with international agreements and guidelines. The PST is built on three pillars:
• Individual responsibility: Member companies perform due diligence in the supply chain and report on this.
• Joint commitment: Actors implement joint initiatives in production countries.
• Mutual support: The PST facilitates the exchange of experiences and encourages dialogue on potential solutions.
The Partnership cooperates with European and international initiatives.
The project also strives to better position German development cooperation in the context of responsible textile supply chains. As part of this, it advises BMZ on content and strategy.