Sektorprogramm Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement
Projektdetails
- Projektnummer:2019.2359.8
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G220 Frieden und Sicherheit
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Das Sektorvorhaben Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement unterstützt das BMZ dabei, sich in den drei Themenfeldern zu positio
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 114 327 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2017.2069.7
Sektorprogramm Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement
Nachfolger-Projekt
2023.2159.4
Sektorprogramm Frieden und Sicherheit, Katastrophenrisikomanagement
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 28.04.2008 - 30.06.2026 - Aktuelles Projekt:01.07.2020 - 26.09.2023
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Katastrophenrisikomanagement
Hauptziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15220 Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Etwa zwei Drittel der Kooperationsländer des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sind von Fragilität und gewaltsamen Konflikten betroffen. Beides gefährdet zunehmend die nationalen und internationalen Entwicklungsanstrengungen. Darüber hinaus stellen extreme Naturereignisse sowie biologische, technologische und menschlich verursachte Gefahren vermehrt eine Herausforderung dar. Konflikte, klimabedingte Wetterextreme, Gewalt und Fragilität wirken somit verstärkend auf Flucht, Armut und Ungleichheit.
Die zentralen entwicklungspolitischen Themen umfassen daher das Entwickeln und Umsetzen wirksamer Ansätze, um besser mit fragilen Ländern zusammenzuarbeiten, den Frieden zu fördern und die Auswirkungen von extremen Naturereignissen und weiteren Risiken zu bearbeiten.
Ziel
Deutsche entwicklungspolitische Ansätze zu den Themen Frieden, Sicherheit und Katastrophenrisikomanagement werden erfolgreich angewandt.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät vorrangig das BMZ-Fachreferat „Frieden und Sicherheit; Katastrophenrisikomanagement". Dazu erarbeitet es neue ursachen- und präventionsorientierte Strategien und Methoden für die Themenfelder Fragilität, Konflikt und Gewalt, Flucht und Migration, Umfassendes Risikomanagement, Klimawandel und Sicherheit sowie Gesundheit. Es erstellt dazugehörige Fach- und Beratungsbeiträge und berät bei der Umsetzung.
Die Entwicklungszusammenarbeit mit und in fragilen Ländern soll friedensfördernder, konfliktsensibler sowie am Konzept des Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus ausgerichtet sein. HDP sieht eine stärkere Zusammenarbeit und Koordination zwischen den Beteiligten der Bereiche humanitäre Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung vor. Dafür arbeitet das Vorhaben mit regionalen Verantwortlichen zusammen. Es erarbeitet Landesanalysen und -empfehlungen und führt Veranstaltungen zu Projektthemen und der Arbeit in fragilen Staaten durch. Über eine enge Kooperation mit den Durchführungsorganisationen bringt das Vorhaben vor Ort entwickelte innovative Projektansätze in die Beratung ein.
Gemeinsam mit dem BMZ entwickelt das Vorhaben Vorschläge, wie das Ministerium die deutschen entwicklungspolitischen Ansätze und positiven Erfahrungen in Krisen- und Katastrophenkontexten international positionieren kann. Wichtige internationale Kooperationspartner sind dabei das Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF) sowie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Daneben begleitet das Projektteam eng die Kooperation des BMZ mit der Globalen Fazilität zur Verringerung und Bewältigung von Katastrophen (GFDRR) der Weltbank sowie dem Büro der Vereinten Nationen für die Verringerung des Katastrophenrisikos (UNDRR).
Projektbeschreibung (EN)
Context
Around two thirds of the countries the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) cooperates with are affected by fragility and violent conflicts. Both factors are increasingly jeopardising national and international development efforts. Extreme natural events as well as biological, technological and human-made hazards also pose a growing challenge. Conflicts, climate-related extreme weather events, violence and fragility are thus leading to increased displacement, poverty and inequality.
In view of this, key development policy issues include the development and implementation of effective approaches to cooperation with fragile countries, promotion of peace building and dealing with the impacts of extreme climate and weather events and other risks.
Objective
German development policy approaches regarding peace, security and disaster risk management are successfully applied.
Approach
The project primarily advises the BMZ Peace and Security, Disaster Risk Management Division. This includes the development of new cause-based and prevention-oriented strategies and methods to address issues such as fragility, conflict and violence (FCV), displacement and migration, comprehensive risk management, climate change in the context of security as well as health risks. The project team prepares relevant technical and advisory assistance and consults on implementation.
Development cooperation with and in fragile countries aims to promote peace building aligned with conflict-sensitive approaches and the concept of the Humanitarian-Development-Peace (HDP) Nexus. HDP envisages greater cooperation and coordination among humanitarian, development and peace building actors. The project works with relevant regional authorities to achieve this objective. It draws up country analyses and recommendations and holds events on project topics and the work in fragile states. Through close cooperation with implementing organisations, the project incorporates innovative locally developed project approaches into its advisory services.
Working together with BMZ, the project develops proposals to position Germany’s development policy approaches and positive experience in crisis and disaster contexts more prominently at the international level. Important international cooperation partners in this process include the Center for International Peace Operations (ZIF) and the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD). In addition, the project team plays an integral role in supporting BMZ’s cooperation with the World Bank’s Global Facility for Disaster Reduction and Recovery (GFDRR) and the United Nations Office for Disaster Risk Reduction (UNDRR).