Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur Umsetzung der 2030-Agenda

Projektdetails

  • Projektnummer:2019.6250.5
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G420 Governance, Menschenrechte
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Internat. Zusammenarbeit mit Regionen für Nachhalt

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Leistungen der deutschen Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften werden von Akteuren aus Staat, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft genutzt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 488 524 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2015.6251.1

    Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur Umsetzung der 2030-Agenda

Nachfolger-Projekt

  • 2022.2003.6

    Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur Umsetzung der 2030-Agenda

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    07.04.2015 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.04.2019 - 30.10.2022

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43010 Multisektorale Hilfe

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die internationale Zusammenarbeit braucht Partnerschaften, so die klare Botschaft der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs): Eine der Kernaussagen lautet, dass die komplexen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft nur unter Einbeziehung aller gesellschaftlichen Akteure bewältigt werden können. Unter Ziel 17 werden Multi-Akteurs-Partnerschaften erwähnt. Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Beteiligten aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft fördert die Erreichung aller 17 Ziele der Agenda 2030.

Aktuell sind Multi-Akteurs-Partnerschaften weltweit unterschiedlich erfolgreich. Die Zusammenarbeit gestaltet sich oftmals als langwierig und kompliziert. Dennoch kann dieser kooperative Ansatz in den passenden Situationen erfolgsversprechend sein: Vor allem komplexe Herausforderungen können einzelne Akteure oft nur schwer lösen. Gemeinschaftlich ließen sich diese effektiver angehen.


Ziel

Erfolgreiche Multi-Akteurs-Partnerschaften zwischen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft sind in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und als Form der internationalen Zusammenarbeit etabliert und tragen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bei.


Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt neue und bereits bestehende Multi-Akteurs Partnerschaften, ihre Ziele umzusetzen. Die GIZ stellt in diesem Zusammenhang das Sekretariat der Plattform Partnerschaften2030, also der Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften zur Umsetzung der Agenda 2030. Mit Engagement Global - bengo besteht eine Kooperation zur Förderung zivilgesellschaftlich initiierter Multi-Akteurs-Partnerschaften.

Darüber hinaus bietet Partnerschaften2030 zahlreiche Angebote für Akteure, die Partnerschaften aufbauen und umsetzen wollen oder daran interessiert sind: (1) Das Vorhaben stellt Fachinformation auf der Webseite Partnerschaften2030 bereit; (2) bei der Anbahnung und Planung neuer Partnerschaften unterstützt es methodisch und konzeptionell. (3) Fachlich und angepasst auf die individuellen Bedürfnisse, berät das Projekt bereits bestehende Multi-Akteurs-Partnerschaften; (4) es informiert über Finanzierungsmöglichkeiten sowie Anschubfinanzierung ausgewählter Ideen und (5) plant und führt nationale und internationale Dialog- und Informationsveranstaltungen zum gemeinsamen Lernen, dem Austausch von Erfahrungen sowie der Entwicklung innovativer Partnerschaftskonzepte durch.

Wirkungen

(1) Die Projektwebseite wurde aufgebaut und hat sich als Wissenshub für Multi-Akteurs-Partnerschaften etabliert. (2) Die Community of Practice (MSP Support Platforms Community) ist entstanden. Sie vereint nationalen MAP-Plattformen aus unterschiedlichen Weltregionen, die neue sowie bestehende MAP in den jeweiligen Ländern unterstützen. (3) Seit 2015 berät und unterstützt Partnerschaften2030 über 25 neue und bestehende MAP zu Themen wie Governance, Institutionalisierung und Finanzierungen. (4) In verschiedenen Dialog- und Lernformaten wurde gemeinsam mit über 500 Personen aus rund 17 Ländern der Erfahrungsaustausch zu und zwischen Multi-Akteurs-Partnerschaften gestärkt. (5) Neue Ideen wurden entwickelt und neue Partnerschaften initiiert. Dazu zählt zum Beispiel PREVENT Abfall-Allianz mit dem Ziel, Abfälle weltweit zu minimieren und Ressourcen im Kreislauf zu führen. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

International cooperation requires partnerships – this is the clear message of the 2030 Agenda and its 17 Sustainable Development Goals (SDGs). One of the core statements is that complex current and future social, ecological and economic challenges can only be mastered if all stakeholders in society are involved. SDG 17 mentions multi-stakeholder partnerships. Successful cooperation among stakeholders from the worlds of policy-making, civil society, academia and the private sector supports the achievement of all 17 goals of the 2030 Agenda.
At present, multi-stakeholder partnerships around the globe are operating with various levels of success. Cooperation is often arduous and complicated. Nevertheless, in the right situation, a cooperative approach can be extremely promising. Complex challenges in particular are often difficult for a single stakeholder to resolve alone. These can be addressed more effectively as a team.

Objective

Successful multi-stakeholder partnerships between stakeholders in the worlds of policy-making, civil society, academia and the private sector are well-established in German development cooperation and as a form of international cooperation and contribute to the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development.

Approach

The project supports new and existing multi-stakeholder partnerships with achieving their goals. In this context, GIZ has set up the secretariat for the Partnerships 2030 platform to implement the 2030 Agenda. Engagement Global – bengo is the realisation of cooperation in support of multi-stakeholder partnerships initiated by civil society stakeholders.

Partnerships 2030 also provides a wide range of services for stakeholders who plan on or are interested in developing and implementing partnerships: (1) The project provides specialist information on the Partnerships 2030 website; (2) it provides methodological and strategic support for the initiation and planning of new partnerships; (3) the project provides specialist advice for existing multi-stakeholder partnerships, tailored to individual requirements; (4) it provides information on financing opportunities as well as initial financing for selected ideas and (5) it plans and holds national and international dialogue and information events for shared learning, exchange of experiences and the development of innovative partnership concepts.

Results

(1) The project website has been developed and has become established as a knowledge hub for multi-stakeholder partnerships. (2) The community of practice (MSP Support Platforms Community) has been created. This brings together national MSP platforms from different regions of the world to support new and existing MSPs in the various countries. (3) Since 2015, Partnerships 2030 has been advising and supporting more than 25 new and existing MSPs in areas such as governance, institutionalisation and financing. (4) Together with more than 500 people from around 17 countries, the exchange of experiences with and among multi-stakeholder partnerships has been strengthened in different dialogue and learning formats. (5) Development of ideas and initiation of new partnerships. These include the PREVENT Waste Alliance, which aims to minimise waste worldwide and support recycling of resources.