Unterstützung von agrarökologischen Transformationsprozessen in Indien
Projektdetails
- Projektnummer:2020.0116.2
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
- Ansprechpartner: Hans Juergen Klein hans.klein@giz.de
- Partnerländer: Indien
Zusammenfassung
- Ziele:
Agrarökologische Transformationsprozesse von Agrar- und Ernährungs-systemen sind auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Agriculture and Farmers’ Welfare
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:23 500 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 02.12.2020 - 30.06.2029 - Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 30.06.2029
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31120 Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
„Ausgangssituation
Landwirtschafts- und Ernährungssysteme sind von zentraler Bedeutung für die indische Wirtschaft und schaffen die Lebensgrundlage für mehr als 50 Prozent der Bevölkerung. Lange Zeit herrschte im Land Lebensmittelknappheit. Die Grüne Revolution schaffte Lebensmittelsicherheit, wirkt sich aber auch negativ auf die Diversifizierung der Lebensmittelproduktion und Ernährung aus. Probleme für Umwelt und Gesellschaft, die mit industrieller Landwirtschaft assoziiert werden, zeigen sich immer deutlicher: 71 Prozent der Anbaufläche in Indien werden übermäßig genutzt, wodurch auch ihr Potenzial für den Anbau beeinträchtigt wird. Die Durchschnittsgröße von Landbesitz ist zurückgegangen. Zusätzlich wirken sich der Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Bodendegradierung auf diese Herausforderungen aus.
Die indische Regierung fördert zunehmend agrarökologische Anbauformen, da sie die Möglichkeit bieten, die Einkommen in der Landwirtschaft zu erhöhen, degradierte Flächen wieder urbar zu machen, Ernährungssicherheit durch Diversifizierung zu verbessern und ungünstige Umwelteinflüsse zu reduzieren.
Ziel
Agrarökologische Transformationsprozesse in den indischen Landwirtschafts- und Ernährungssystemen werden im ganzen Land gefördert und verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet darauf hin:
den Wissensaustausch und agrarökologische Anbaupraxis zu verbessern;
die Umsetzung agrarökologischer Programme mit Schwerpunkt auf Marktentwicklung, Kulturpflanzen und einer Diversifizierung des Einkommens in ausgewählten Staaten zu fördern;
agrarökologische Prinzipien und Herangehensweisen in landesweiten Programmen fest zu etablieren und weitverbreiteten Dialog zu fördern;
eine auf die landschaftlichen Gegebenheiten abgestimmte Planung und Umsetzung und ein entsprechendes Monitoring für agrarökologische Herangehensweisen aufzuzeigen;
Mehr Dialog und Kooperation im Bereich Agrarökologie zwischen Deutschland und Indien zu fördern."
Projektbeschreibung (EN)
Agriculture and food systems are central to India’s economy, providing livelihoods for more than 50 per cent of the population. The Green Revolution is transforming the country from a food-scarce to a food-secure nation. However, while ensuring food supply, it negatively impacts diversification in production and diets. The environmental and social problems associated with industrial agriculture are becoming increasingly evident: 71 per cent of India’s cultivated land is overused, affecting its ability to sustain farming. Land holdings have reduced in average size from 2.28 hectares (ha) in 1970-71 to 1.08 ha in 2015-16. Climate change further compounds these challenges.
The Government of India increasingly promotes agroecological approaches, as they show promise in increasing farm incomes, re-cultivating degraded land, improving nutrition security through diversification and reducing adverse environmental impacts. India has a growing number of climate-friendly business models combining traditional circular farming practices with innovative technological and management approaches. Several state initiatives have been launched to shift to organic and natural farming.
Agroecological transformation processes in India’s agricultural and food systems are being promoted and improved countrywide.
The project aims to:
- enhance knowledge exchange and application of agroecological practices;
- support the implementation of agroecological programmes focusing on market development, crop, and income diversification in selected states;
- firmly establish agroecological principles and approaches in national programmes and encourage widespread dialogue;
- demonstrate landscape-based planning, implementation and monitoring of agroecological approaches;
- encourage more dialogue and cooperation on agroecology between India and Germany.