Kooperationsnetzwerk Business Scouts for Development

Business Scouts for development

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.1007.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: G130 Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Ansprechpartner: Dr. Bernhard von der Haar 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Bangladesch, Côte d'Ivoire, Kamerun, Äthiopien, Kenia, Kambodscha, Namibia, Ruanda, Senegal, Tansania, Uganda, Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Zusammenarbeit zwischen lokalen und deutschen oder europäischen Wirtschaftsateuren ist in ausgewählten EZ-Partnerländern verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    kein

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:53 622 032 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2016.1000.5

    EZ-Scouts zur Vermittlung zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    04.11.2010 - 31.12.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 31.12.2025

Sonstige Beteiligte

  • goldenebotschaft GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25030 Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Eine inklusive, nachhaltige und stabile Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines Landes. Sie schafft Arbeitsplätze, sichert Einkommen und treibt Innovation voran. Um langfristiges Wirtschaftswachstum in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern und die dafür notwendigen Investitionen zu bewältigen, ist die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) auf das Engagement der Privatwirtschaft angewiesen. Unternehmen unterstützen mit ihrem Fachwissen und innovativen Lösungen die Partnerländer bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Hierzu gehören die Eindämmung des Klimawandels, die Lebensmittel- und Ernährungssicherheit, die Gewährleistung sozialer Standards und die Digitalisierung. Oft fehlen vor Ort allerdings die Ressourcen, Netzwerke und Kenntnisse, um das Fachwissen und die neuen Technologien zu nutzen. Die Bundesregierung hat daher Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt, die ein nachhaltiges wirtschaftliches Engagement in den Partnerländern erleichtern.

Ziel

Die Vernetzung von lokalen, deutschen sowie europäischen Unternehmen und Institutionen der verfassten Wirtschaft und die gemeinsame Umsetzung von Kooperationsprojekten ermöglichen den Zugang zu neuen Märkten und stärken die nachhaltige Entwicklung in den Partnerländern.

Vorgehensweise

Dafür stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der Privatwirtschaft ein internationales Netzwerk von Expert*innen zur Verfügung. Mit den entwicklungspolitischen Expert*innen (Business Scouts for Development) schafft das Vorhaben eine internationale Ansprechstruktur zu Fragen der Entwicklungszusammenarbeit. Dieses Netzwerk baut auf den etablierten Ansätzen und Beziehungen von fünf Vorgängerprojekten auf, bündelt deren Angebote und entwickelt sie kontinuierlich weiter.

Die Business Scouts for Development sind dafür in Deutschland und rund 40 weiteren Ländern im Einsatz. Sie beraten deutsche, europäische und lokale Unternehmen zu den Förder-, Finanzierungs- und Kooperationsangeboten der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit, vernetzen sie mit potentiellen Geschäftspartnern und initiieren Kooperationsprojekte. Durch Betriebs- und Lernpartnerschaften, die Übertragung von Wissen sowie gezielte Messeförderung werden darüber hinaus nicht nur neue Handelsmöglichkeiten geschaffen, sondern auch Perspektiven für neue Arbeitsplätze vor Ort.

Um Synergien innerhalb ihres Netzwerkes bestmöglich zu nutzen, arbeiten die Business Scouts zu mehreren Themenschwerpunkten. Diese orientieren sich an der Nachfrage und den Bedarfen der Wirtschaft und der Kooperationspartner sowie an den entwicklungspolitischen Zielsetzungen des BMZ.

Aktuelle Schwerpunkte sind:
—Klima, Energie, Umwelt und Wasser
—Gesundheit
—Berufliche Bildung
—Handwerk
—Agrar- und Ernährungswirtschaft
—Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
—Digitalisierung
—Kooperation mit Stiftungsorganisationen
—Messeförderung

In Deutschland und Belgien beraten die Business Scouts Mitgliedsunternehmen von Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, sowie der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Branchenverbänden und Ländervereinen. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Unternehmen Engagement Global sind sie zudem bei Stiftungsorganisationen tätig. In den Partnerländern sind sie entweder in die Büros der deutschen Entwicklungszusammenarbeit integriert oder als Integrierte Fachkräfte bei den Auslandshandelskammern und Delegationen der Deutschen Wirtschaft tätig.

Somit besitzen die Business Scouts eine Scharnierfunktion: Sie kennen die lokalen Gegebenheiten und regulatorischen Strukturen sowie die Anforderungen der Privatwirtschaft und sind zudem direkt mit der deutschen EZ vor Ort vernetzt. Dies ermöglicht es ihnen, gezielt das langfristige wirtschaftliche Engagement zu EZ-Themen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern.

Die integrierten Fachkräfte werden über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) vermittelt. Sie sind an den jeweiligen AHKs vor Ort angestellt und werden zusätzlich durch das Business Scouts for Development Programm gefördert.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

An inclusive, sustainable and stable economy makes an important contribution to a country's development. It creates jobs, secures incomes and drives innovation. Development cooperation (DC) depends on the participation of the private sector to promote long-term economic growth in developing countries and emerging economies, and to fund the necessary investments. Companies help the partner countries overcome social challenges by applying their technical expertise and innovative solutions. These include curbing climate change, nutrition and food security, maintaining social standards and digitalisation. Local resources, networks and knowledge required to put the technical expertise and new technologies to use are however lacking in many cases. For this reason the German Government has developed support and financing options to facilitate sustainable economic activities in the partner countries.

Objective

Networking local, German and European companies and economic institutions, along with the joint implementation of cooperation projects, opens up access to new markets and strengthens sustainable development in the partner countries.

Approach

To this end, the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) makes an international network of experts available to the private sector. With the development policy experts (Business Scouts for Development), the project establishes an international contact structure for development cooperation matters. This network builds on the established approaches and relationships of five predecessor projects, bundles their services and continues to develop them.

The Business Scouts for Development are active in Germany and around 40 other countries. They advise German, European and local companies on the opportunities for promotion, financing and cooperation available through German and European development cooperation, facilitate networking with potential partners and initiate cooperation projects. In addition, by supporting business and learning partnerships, the transfer of knowledge and targeted support for trade fair participation, they not only generate new opportunities for trade but also improve prospects for local job creation.

The Business Scouts work in several priority areas to best utilise synergies within their network. These are driven by demand and the needs of businesses and the cooperation partners as well as BMZ's development policy objectives.

Currently focus areas are:
—Climate, energy, the environment and water
—Health
—Vocational education
—Crafts
—Agribusiness and the food industry
—Sustainable economic development
—Digitalisation
—Cooperation with foundations
—Support for trade fair participation

In Germany and Belgium (Brussels), the Business Scouts advise member companies of German industry umbrella organisations, the chambers of trade and industry, chambers of craft trades, industry associations and state-level organisations. They also work for foundations in cooperation with the non-profit enterprise Engagement Global. In the partner countries, they are either integrated into German development cooperation offices or work as integrated experts in the German Chambers of Commerce Abroad and Delegations of German Industry and Commerce.

The Business Scouts therefore have a liaison function. They are familiar with local conditions and regulatory structures as well as the needs of the private sector, and they are networked directly with German development cooperation on site. This allows them to selectively promote long-term economic participation in development cooperation matters in developing countries and emerging economies.

The integrated experts are placed through the Centre for International Migration and Development (CIM). They are employed by the local chambers of commerce abroad and receive additional funding by the Business Scouts for Development programme.