Dezentralisierung und Soziale Kohäsion (Décentralisation et Cohésion Sociale)

Programme Décentralisation et Cohésion Sociale (PDCS)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2012.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1100 Westafrika 1 und Zentralafrika
  • Ansprechpartner: Louisa Ameyo Agossivi Sedjro 
  • Partnerländer: Burkina Faso

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Gebietskörperschaften bieten bedarfsorientierte Dienstleistungen für die Bevölkerung an.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministère de l’Administration Territoriale et de la Mobilité

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:38 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 22 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.2103.4

    Dezentralisierung und Kommunalentwicklung

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    22.10.2004 - 31.12.2027
  • Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 31.12.2027

Sonstige Beteiligte

  • ARGE AMBERO Consulting Gesellschaft mbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15112 Dezentralisierung und Förderung subnationaler Gebietskörperschaften

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Fast die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos lebt unterhalb der Armutsgrenze. Staatliche und kommunale Dienstleistungen sind nur unzureichend vorhanden. Besonders in ländlichen Gebieten ist der Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen oft nicht gewährleistet. Insbesondere Frauen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen und Menschen, die in armen Haushalten oder in ländlichen Gebieten leben, erfahren beim Zugang zu staatlichen Dienstleistungen Diskriminierungen. Soziale und politische Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen bleiben weiten Teilen der Bevölkerung verwehrt, was ein geringes Vertrauen in Staat und Verwaltung zur Folge hat.

Ziel
Bedarfsorientierte kommunale Dienstleistungen für den sozialen Zusammenhalt sind verbessert.

Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt nationale und lokale Handlungsträger*innen dabei, den Zugang zu kommunalen Dienstleistungen für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern und sozialen Zusammenhalt in einer fragilen Gesellschaft zu fördern.
Dafür unterstützt das Vorhaben die burkinische Regierung, die politischen Rahmenbedingungen gemäß dem Prinzip „Leave no one behind" der Agenda 2030 zu schaffen.
Gleichzeitig stärkt das Vorhaben die inklusive Ausrichtung kommunaler Basisdienstleistungen und Infrastrukturen durch Trainings, etwa in den Bereichen Gesundheit, Wasser, und Bildung.
Zudem unterstützt das Vorhaben die 30 Partnergemeinden darin, lokale Eigeneinahmen zu steigern. Damit soll mehr in bedarfsorientierte Basisdienstleistungen und Infrastrukturen investiert werden. Dabei werden die Auswirkungen auf vulnerable Gruppen berücksichtigt. Die Menschen in den Partnergemeinden und besonders benachteiligte Gruppen, werden darin bestärkt, selbstbestimmt lokale politische Entscheidungen mitzugestalten. Dies stärkt langfristig die Demokratie im gesamten Land.
Einen Teil der Maßnahmen führt das Consultingunternehmen AMBERO durch.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Almost half of Burkina Faso’s population lives below the poverty line. State and municipal services are in short supply. Particularly in rural areas, there is often no guaranteed access to basic social services. Women, children and young people, people with disabilities and those living in poor households or in rural areas, in particular, experience discrimination when accessing state services. Large sections of the population are excluded from social and political participation in local decision-making processes and, as a result, have little trust in the state and public authorities.

Objective
Needs-based municipal services for social cohesion have been improved.

Approach
The project supports national and local actors in improving access to municipal services for all population groups and promoting social cohesion in a fragile society.
As part of these efforts, the project supports Burkina Faso’s government in creating political framework conditions that are in line with the ‘Leave no one behind’ principle of the 2030 Agenda.
At the same time, the project strengthens the inclusivity of basic municipal services and infrastructures through training – for example in health, water and education.
In addition, the project supports the 30 partner municipalities in increasing local income. The aim is to increase investment in needs-based basic services and infrastructures, while taking into account the impacts on vulnerable groups. People in the partner municipalities and disadvantaged groups, in particular, are empowered to help shape local political decisions autonomously In the long term, this will strengthen democracy throughout the country.
Some of the measures are being carried out by the consulting company AMBERO.