Förderung der Umsetzung einer regionalen Biodiversitätsstrategie zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der karibischen Lebensräume

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2046.9
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
  • Ansprechpartner: Eva Wuttge 
  • Partnerländer: Caribbean Community, Guyana, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Umsetzung der Karibischen Biodiversitätsstrategie

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Caribbean Community Secretariat

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.06.2023 - 30.06.2028
  • Aktuelles Projekt:01.07.2025 - 30.06.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    41030 Biodiversität

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Artenvielfalt in der Karibik regional schützen

Ausgangssituation:
Die karibischen Inselstaaten zeichnen sich durch eine außergewöhnlich hohe biologische Vielfalt aus und beherbergen im Meer und an Land wichtige Ökosysteme. Diese bilden die Grundlage für wichtige Wirtschaftszweige der Region wie Tourismus und Landwirtschaft, sind jedoch durch den Klimawandel, Verschmutzung, Übernutzung und umweltschädliche Wirtschaftspraktiken bedroht. Weniger als zehn Prozent der ursprünglichen Pflanzenwelt befindet sich noch in einem unberührten Zustand.
Die Mitgliedsstaaten der Karibischen Gemeinschaft (Caribbean Community, CARICOM) verfügen teilweise über Gesetze und Strategien zum Erhalt der Ökosysteme, können diese aber nicht allein wirksam umsetzen. Die Länder arbeiten zu wenig regional zusammen und können die biologische Vielfalt strategisch kaum schützen.

Ziel:
Die CARICOM-Mitgliedsstaaten setzen regionale Strategien zum Erhalt der Ökosysteme um.

Vorgehensweise:
Das Vorhaben arbeitet eng mit dem CARICOM-Sekretariat zusammen. Es unterstützt dieses, seine Aufgaben zum Naturschutz zu koordinieren, strategische Kompetenzen zu entwickeln und eine Arbeitsgruppe mit CARICOM- und staatlichen Verantwortlichen sowie der Zivilgesellschaft aufzubauen. Ein Aktionsplan soll regionale Strategien aufeinander abstimmen.
In enger Kooperation mit der Initiative „Nationale Ökosystem-Bewertung" (National Ecosystem Assessment, NEA) schult das Vorhaben staatliche und nichtstaatliche Umweltinstitutionen, die Ergebnisse der NEA für Planungen zu nutzen sowie den Naturschutz in Politik, Strategien und Gesetzen zu verankern.
Das Vorhaben berät zudem darin, ein vereinfachtes, digitales und regionales Genehmigungssystem einzuführen, um natürliche Ressourcen und deren Nutzen gerecht zu verteilen (gerechter Vorteilsausgleich, Access and Benefit Sharing, ABS). Es berät bei öffentlichen Fachgesprächen und rechtlich, damit das ABS-Konzept in die nationalen Gesetze der Karibik stärker einfließt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Protecting biodiversity on a regional scale in the Caribbean

Promotion of the implementation of a regional biodiversity strategy for the protection and sustainable use of Caribbean habitats in small island and coastal states

Context
The Caribbean island states are notable for their remarkable biodiversity and support important marine and land ecosystems. These ecosystems form the basis for the region’s key economic sectors such as tourism and agriculture. However, they are threatened by climate change, pollution, overexploitation and unsustainable business practices. Less than ten per cent of the native flora is in pristine condition.

The member states of the Caribbean Community (CARICOM) have a number of laws and strategies to preserve ecosystems but are unable to effectively implement them alone. There is little cooperation between the countries in the region and they therefore lack the capacity required to implement strategies for biodiversity protection.

Objective
The CARICOM member states implement regional strategies to preserve ecosystems.

Approach
The project works closely with the CARICOM Secretariat. It is helping the Secretariat to coordinate conservation, develop strategic competence and build a working group with representatives from CARICOM, governmental authorities and civil society. An action plan will align regional strategies.

In close cooperation with the National Ecosystem Assessment (NEA) initiative, the project trains governmental and non-governmental environmental institutions to draw on NEA findings in planning processes and to embed conservation in policy, strategies and legislation.

The project is also advising on the introduction of a simplified, digital and regional approval system for the equitable distribution of natural resources and sharing of benefits (access and benefit sharing, ABS). It provides advice in public technical discussions and on legal aspects to better incorporate ABS into national legislation in the Caribbean.