PPP-Fonds für die Zusammenarbeit mit Unternehmen in Guinea, Liberia und Sierra Leone

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2064.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Fragile Staaten Westafrika, Côte d'Ivoire, Guinea, Liberia, Sierra Leone

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Beschäftigungssituation in Liberia, Sierra Leone und Guinea ist für jeweils 1.000 Menschen in 1 von 3 Kategorien verbessert, davon 30 % Frauen und 30 % Jugendliche.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Jeweilige zuständige Ministerien in den Partnerländern

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 200 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2010.2247.4

    Public Private Partnership - Fonds Fragile Staaten Westafrika

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    16.12.2010 - 30.04.2025
  • Aktuelles Projekt:01.01.2021 - 30.04.2025

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    25010 Geschäftspolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
In den westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia und Sierra Leone ist die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur durch langanhaltende Konflikte und Krisensituationen geschwächt. Bis heute sind die Regierungen nur beschränkt in der Lage, der Bevölkerung die notwendigen wirtschaftlichen Möglichkeiten bereitzustellen.

In einem solchen Umfeld können privatwirtschaftliche Unternehmen eine wichtige Rolle einnehmen. Sie ermöglichen der Bevölkerung, einer Beschäftigung nachzugehen und Einkommen zu erzielen.

Der Erfolg der Unternehmen wird jedoch von fragiler Staatlichkeit, nicht ausreichend qualifizierten Arbeitskräften sowie dem Fehlen kompetenter lokaler Zulieferer und Dienstleistungen ausgebremst.

Ziel
In Partnerschaften mit ausgewählten privatwirtschaftlichen Unternehmen wird die wirtschaftliche Teilhabe der Bevölkerung und der lokalen Kleinst-, Klein- und mittelständischen Unternehmen (KKMU) in Guinea, Liberia und Sierra Leone verbessert. Davon profitieren vor allem Jugendliche und Frauen.

Vorgehensweise
Das PPP-Fonds Projekt führt in Guinea, Liberia und Sierra Leone Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft durch. Dadurch erhält die Bevölkerung schnell und langfristig Zugang zu einkommensschaffenden Tätigkeiten und sozialen Diensten. Zudem erzielt das Projekt die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KKMUs, was deren Integration in lokale Lieferketten ermöglicht.

Die Unternehmen respektieren zentrale Werte in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz, Antikorruption und Beziehungen zu umliegenden Gemeinden.

Die aktuell vier Entwicklungspartnerschaften des Projekts kombinieren die individuellen Fähigkeiten der Privatwirtschaft und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die Unternehmen profitieren von der Erfahrung, den Kontakten und dem weltweiten Wissensnetzwerk der GIZ. Gleichzeitig tragen sie mit ihrem Engagement dazu bei, entwicklungspolitische Ziele zu erreichen.

Stand: März 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The economic and social infrastructure in the West African countries of Guinea, Liberia and Sierra Leone has been weakened by long conflicts and crises. The local governments still have limited capacities to rebuild economic infrastructures and provide income generating opportunities for the population.

In such an environment, private-sector companies can play an important role. They can provide the population with opportunities for employment and income generation.

However, the success of these companies is undermined by state fragility, an insufficiently qualified workforce, and the lack of skilled local suppliers and services.

Objective
Partnerships with selected private-sector companies have improved the economic participation of the population and of local micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs) in Guinea, Liberia and Sierra Leone. Youth and women are the primary target group.

Approach
The Public Private Partnership (PPP) Fund project implements development partnerships with the private sector in Guinea, Liberia and Sierra Leone. This provides the population with rapid and long-term access to income-generating activities and social services. The project also boosts the competitiveness of MSMEs, which facilitates their integration into local supply chains.

Partner companies respect key values in the fields of human rights, labour standards, environmental protection, anti-corruption and relations with local communities.

The project’s four current development partnerships combine the respective strengths of the private sector and of the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. The companies benefit from GIZ’s experience, contacts and worldwide network. At the same time, the companies’ commitment contributes to achieving development goals.

Last update: March 2025