Unterstützung der Gesundheitssektorstrategie
Equal access for healthe services for the population of selected districts and municipalities has improved
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2133.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Nepal
Zusammenfassung
- Ziele:
Der gleichberechtigte Zugang zu Gesundheitsdiensten für die Bevölkerung ausgewählter Kommunen ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Health and Population
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:6 825 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.2134.6
Unterstützung der Gesundheitssektorstrategie
Nachfolger-Projekt
2022.2219.8
Unterstützung der Gesundheitssektorstrategie II in Nepal
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.11.2000 - 30.09.2027 - Aktuelles Projekt:01.07.2021 - 05.07.2024
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Mutter-Kind-Gesundheit
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
12110 Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesen
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt den nepalesischen Gesundheitssektor seit 1994. Trotz großer Fortschritte gibt es zwischen den Regionen nach wie vor Unterschiede bei der Qualität der Dienstleistungen und beim Zugang dazu. m September 2015 übertrug die Verfassung der Demokratischen Bundesrepublik Nepal viele Verwaltungsaufgaben auf die Provinzen und Kommunen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für die Verbesserung des Gesundheitswesens. Die subnationalen Behörden sind jedoch häufig mit ihren neuen Aufgaben noch nicht vertraut und füllen die ihnen neu zugewiesenen Rollen noch nicht aus.
Derzeit bieten die nepalesischen Sozial- und Krankenversicherungsprogramme den Bürgern keinen ausreichenden Schutz, und ein gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsdiensten ist nach wie vor nicht gewährleistet. Vor allem im Hinblick auf die Digitalisierung gibt es in dem Sektor umfassenden Modernisierungsbedarf. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie 2020 ist der Zugang zur Gesundheitsversorgung noch schwieriger geworden, da die Einrichtungen überlastet sind.
Ziel
Die Regierung Nepals verbessert nach und nach ihre Fähigkeit zur Bereitstellung von Sozialschutz- und Gesundheitsdiensten für die Bevölkerung.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das Ministry of Health and Population (MoHP) bei der Umsetzung der nepalesischen Gesundheitssektorstrategie 2015–2020, die bis Juni 2022 verlängert wurde. Im Fokus stehen vier Handlungsfelder:
• Sozialer Gesundheitsschutz: Verbesserung der Kernprozesse des Health Insurance Board (HIB) und des Social Security Fund (SSF).
• Subnationales Gesundheitsmanagement: Ausbau der Gesundheitsmanagementkompetenzen auf der subnationalen Regierungsebene in fünf Kommunen (Bidur, Nilkantha, Nepalgunj, Dhangadi und Godawari) und in der Provinz Sudur Paschhim sowie Verbesserung der Abfallwirtschaft und der Infektionsprävention und Hygiene in 13 Krankenhäusern.
• Integrierte Gesundheitsinformationssysteme: Verbesserung des Zugangs zu digitalen Daten und Informationen für das Management des Gesundheitssektors und Verbesserung der Interoperabilität verschiedener Systeme.
• Reproduktive Gesundheit: Institutionalisierung ausgewählter Ansätze zur Verbesserung der Versorgung im Bereich der reproduktiven Gesundheit, einschließlich der Ausbildung von Geburtshelfer*innen und der Versorgung im Bereich Menstruationsgesundheit.
Projektbeschreibung (EN)
Context
The German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) has been support-ing the Nepalese health sector since 1994. Despite major progress the quality of and access to ser-vice provision still differs between the regions.
In September 2015, the Constitution of the Federal Democratic Republic of Nepal transferred many administrative functions to the provinces and municipalities. This offers new prospects for improving the health sector. However, subnational authorities are often not yet accustomed to their new tasks and do not yet fulfil their newly assigned roles.
Currently, Nepal’s social health security schemes do not offer sufficient protection to the citizens, and access to health services remains inequitable. In particular, the sector has wide-ranging mod-ernisation needs with regard to digitalisation. Ever since the start of the COVID-19 pandemic in 2020, it has become even harder to access health care as the facilities are overwhelmed by the demands.
Objective
The Government of Nepal gradually enhances its capability to deliver social protection and health care services to its population.
Approach
The project supports the Ministry of Health and Population (MoHP) to implement the Nepal Health Sector Strategy (NHSS) (2015-2020), which was extended until June 2022. It focuses on four fields of activity:
• Social Health Protection: improving core processes of the Health Insurance Board (HIB) and the Social Security Fund (SSF)
• Subnational Health Management: strengthening health management capacities of subnational governments in five municipalities (Bidur, Nilkantha, Nepalgunj, Dhangadi and Godawari) and Sudur Paschhim Province, and improving waste management and infection prevention & hygiene in 13 hospitals
• Integrated Health Information Systems: improving access to digital data and information for health sector management and improving the interoperability of various systems.
• Reproductive Health: institutionalisation of selected approaches for the improvement of repro-ductive health services, which includes the training of birth attendants and menstrual health ser-vices