Stärkung des Sustainable Development Solutions Network - SDSN III

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2162.4
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: G410 Global Policy
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) hat praxisorientierte Beiträge zur datengestützten Politikgestaltung im Sinne der Agenda 2030 entwickelt, unter besonderer Berücksichtigung von Themen globaler Verantwortung, Minderung von Ungleichheite

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:3 500 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • 2017.6252.5

    Sustainable Development Solutions Network II (SDSN II)

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.09.2013 - 01.07.2024
  • Aktuelles Projekt:20.11.2023 - 01.07.2024

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    43010 Multisektorale Hilfe

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Die globalen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts stellen Herausforderungen dar, denen die Weltgemeinschaft mit langfristigen und durchdachten Lösungsansätzen begegnen muss. Mit dem Ziel, Fragen nachhaltiger Entwicklungspolitik zu bearbeiten, wurde daher im August 2012 das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) unter Schirmherrschaft des UN-Generalsekretärs der Vereinten Nationen (VN) Ban Ki-Moon gegründet.
Das Wissenschaftsnetzwerk berät die VN und andere internationale Akteure in der Nachhaltigkeitsdebatte und arbeitet zusammen mit VN, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft daran, neue Ansätze für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Agenda 2030 zu identifizieren und in konkreten Pilotprojekten umzusetzen. Mittlerweile umfasst SDSN eine Vielzahl regionaler, nationaler und thematischer Netzwerke, die praktische Lösungsansätze für nachhaltige Entwicklung entwickeln.
Ziel
Die Wissenschaft beteiligt sich stärker an globalen Debatten zur Umsetzung der Agenda 2030, insbesondere zu Fragen der globalen Verantwortung und der Ungleichheit.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät das SDSN-Sekretariat und die SDSN-Netzwerke der Partnerländer, um darüber Beiträge für eine nachhaltige Entwicklung der Länder und Regionen zu leisten. Dazu ist das Vorhaben in vier Handlungsfeldern tätig:
1. Es unterstützt die Entwicklung datenbasierter Produkte, die die globalen Folgen nationalen Handelns erfassen und damit die globale Verantwortung einzelner Länder verdeutlichen.
2. Es fördert die Forschung zur datengestützten Politikgestaltung, insbesondere in Bezug auf Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und dem Prinzip „Leave No One Behind" (Niemanden zurücklassen)
3. Es unterstützt die Netzwerke des Südens in ihren Zielen und Arbeitsformen. Dazu bietet das Vorhaben methodische Grundlagen, direkte Beratung sowie Organisationsentwicklung zur Stärkung des globalen SDSN in der Netzwerkförderung.
4. Es ermöglicht den Wissensaustausch zur Covid-19-Krise, um konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren, wie die Agenda 2030 bei der Überwindung der Krise berücksichtigt werden kann.
Wirkungen
Neun Jahre nach seiner Gründung hat sich SDSN als ernstzunehmendes globales Wissensnetzwerk mit gesellschaftlichem Gestaltungsanspruch etabliert.
Die Finanzierung für das SDSN-Sekretariat und der Aufbau und die Konsolidierung der regionalen und nationalen Netzwerkstrukturen leisteten einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung, Funktionsfähigkeit sowie den Auf- und Ausbau des Netzwerks.
Seit Beginn der Förderung im September 2013 ist die Anzahl der Netzwerkmitglieder von 81 auf über 1.300 gestiegen. Die Zahl der Netzwerke hat sich auf 40 nationale und regionale Netzwerke erhöht.
SDSN spielte eine wichtige Rolle in der Diskussion um die Unterziele und Indikatoren der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Auch der Sustainable Development Report mit dem SDG Index & Dashboards, der seit 2016 jährlich von SDSN und der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht wird, erhält viel Aufmerksamkeit in der Fachöffentlichkeit.
In Kooperation mit der Wissenschaft trägt das Vorhaben zu einer weitergehenden Debatte bei, wie globale Auswirkungen von Produktion und Konsum auf die Erreichung der SDGs gemessen werden können.
Das Vorhaben hat die Beratung und Unterstützung insbesondere der Netzwerke des Südens in den Vordergrund gerückt und zur Entwicklung erster evidenzbasierter Politikempfehlung beigetragen. In ausgewählten Netzwerken werden praxisorientierter Beiträge erarbeitet und mit Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Austausch gebracht.
Durch die Unterstützung des SDSN hat Deutschland die Möglichkeit als treibende Kraft der Agenda 2030 sichtbar zu sein und internationale Agenden mitzugestalten.

Letzter Stand: Februar 2021
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Promoting sustainable development worldwide: the Sustainable Development Solutions Network



Project description

Title: Strengthening the Sustainable Development Solutions Network III (global)
Commissioned by: German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ)
Country: Global
Overall term: 2013 to 2022

Context

The global developments of the 21st century present challenges which the international community needs to counter with long-term and well-considered solutions. This was the context for the foundation of the Sustainable Development Solutions Network (SDSN) in August 2012 under the aegis of the Secretary-General of the United Nations (UN) Ban Ki-Moon, with the objective of addressing sustainable development policy issues.

The knowledge network advises the UN and other international participants in the sustainability debate. It works with the UN, the private sector and civil society to identify new approaches to sustainable development within the framework of the 2030 Agenda and to implement them in specific pilot projects. The SDSN now comprises a large number of regional, national and thematic networks that develop practical solutions for sustainable development.

Objective

The scientific community participates to a greater extent in global debates on implementing the 2030 Agenda, in particular regarding questions of global responsibility and inequality.

Approach

The project advises the SDSN secretariat and the SDSN networks of the partner countries, in order to contribute to sustainable development of the countries and regions. The project is involved in four fields of activity:
1.It supports the development of data-based products that track the global effects of national actions and thus illustrate the global responsibility of individual countries.
2.It promotes research on data-based policy design, in particular with regard to questions of gender equality and the ‘Leave No One Behind’ principle.
3.It supports networks in the Global South in their goals and ways of working. The project provides methodological procedures, direct advice and organisational development to strengthen the global SDSN in network development.
4.It enables the exchange of knowledge regarding the COVID-19 crisis, in order to formulate concrete guidance on how the 2030 Agenda can be taken into consideration in overcoming the crisis.

Results

Nine years after it was founded, the SDSN has established itself as a serious global knowledge network that can claim the right to participate in shaping society.

Financing of the SDSN secretariat and establishing and consolidating the regional and national network structures made an important contribution to the stabilisation, functionality as well as growth and expansion of the network.
Since funding began in September 2013, the number of network members has grown from 81 to over 1,300. The number of national and regional networks has increased to 40.

SDSN played an important role in the debate on the targets and indicators of the Sustainable Development Goals (SDGs). The Sustainable Development Report with the SDG Index and Dashboards, which has been published annually since 2016 by SDSN and the Bertelsmann Foundation, also has a wide professional readership.
In cooperation with the scientific community, the project contributes to a wider debate on how to measure the global impact of production and consumption on attainment of the SDGs.

The project has put the spotlight on advising and supporting networks in the Global South in particular and has contributed to development of initial evidence-based policy recommendations. Practice-oriented papers are produced in selected networks and shared with German development cooperation projects.
Supporting the SDSN allows Germany to be seen as a driving force behind the 2030 Agenda and to help shape the international agendas.

Last update: February 2021