Prävention von Gewalt gegen Frauen II
Prevención de la violencia contra las mujeres
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2168.1
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Ecuador
Zusammenfassung
- Ziele:
Der Beitrag staatlicher Akteure, des Privatsektors und der Zivilgesellschaft zur Prävention von Gewalt gegen Frauen ist gestärkt
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministério de Mujeres y Derechos Humanos
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2017.2196.8
Prävention von Gewalt gegen Frauen I
Nachfolger-Projekt
2024.2096.6
Prävention von Gewalt gegen Frauen III
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 06.07.2018 - 31.12.2027 - Aktuelles Projekt:01.06.2021 - 02.01.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15180 Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Gewalt gegen Frauen (GgF) ist ein gravierendes soziales und ökonomisches Problem. Es untergräbt die Achtung der Menschenrechte und hat negative Auswirkungen auf das öffentliche Gesundheitswesen. In Ecuador sind circa 65 Prozent aller Frauen von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen. Laut einer Studie des Vorhabens verursacht GgF damit jährlich gesamtwirtschaftliche Kosten von etwa 4,6 Milliarden US-Dollar.
Ecuador hat 2018 ein integrales Gewaltschutzgesetz für Frauen eingeführt, bekennt sich zur Gleichstellung der Geschlechter und hat internationale sowie regionale Übereinkommen gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen ratifiziert. Trotzdem bestehen weiterhin immense Herausforderungen für die Umsetzung wirksamer Präventionsmaßnahmen.
Ziel
Staat, Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Medien beugen Gewalt gegen Frauen in Ecuador wirkungsvoller vor.
Vorgehensweise
Von Wissen zu Wandel: Das Vorhaben führt wissenschaftliche Studien durch und motiviert damit verschiedene Akteur*innen GgF vorzubeugen. Die Polytechnische Universität Ecuadors setzt aktuell aufgrund einer dieser Studien ein umfassendes Präventionsmodell um. Zivilgesellschaftliche Organisationen präsentieren die Studien im Parlament, um Veränderungen einzufordern oder Gesetzesentwürfe zu untermauen. Das staatlich-private Gütesiegel „Sicheres Unternehmen frei von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen" zeichnet engagierte Unternehmen aus.
Geschlechtergerechtes Management: Das Vorhaben hat ein Managementmodell zur Prävention von GgF erarbeitet, das langfristige Veränderungen in der Unternehmensführung fördert. Wirtschaftsverbände und private Unternehmen investieren in Kampagnen zur Prävention von GgF und sensibilisieren ihr Personal. Das ecuadorianische Arbeitsministerium bietet Online-Weiterbildungskurse des Vorhabens an.
Kritische Berichterstattung: Das Vorhaben berät Medien zu digitalen, innovativen Produkten und einer faktenbasierten Auseinandersetzung mit dem Thema. Mittels Storytelling werden Daten und Fakten zu GgF aufbereitet. Radioprogramme erreichen zudem die ländliche Bevölkerung.