Unterstützung der Beitrittsverhandlungen Albaniens zur EU im Wirtschaftsbereich SANECA II

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2176.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
  • Ansprechpartner: Blerina Raca 
  • Partnerländer: Albanien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die albanische Verwaltung ist in der Lage, die EU-Beitrittsverhandlungen im Binnenmarkt Cluster und in den Kapitel 20, 23 und 24 des EU-Acquis partizipatorisch durchzuführen.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Wirtschaft, Kultur und Innovation

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:8 600 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 3 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • 2018.2249.3

    Unterstützung der Beitrittsverhandlungen Albaniens zur EU im Wirtschaftsbereich

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.03.2019 - 31.05.2029
  • Aktuelles Projekt:01.02.2023 - 31.05.2029

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor

 

Projektbeschreibung (DE)

Unterstützung der Beitrittsverhandlungen Albaniens zur EU im Wirtschaftsbereich (SANECA II)

Ausgangssituation
Im Juli 2022 fand die erste Regierungskonferenz zwischen der EU und Albanien zur Eröffnung der Verhandlungen über den EU-Beitritt des Landes statt. Um den Anforderungen des EU-Binnenmarkts gerecht zu werden, muss Albanien EU-Recht in nationales Recht umsetzen und zahlreiche Strategien und Aktionspläne erarbeiten und durchführen. Dies erfordert kohärente Zusammenarbeit zwischen Hunderten von Bediensteten und Engagement des Privatsektors.
In der ersten Phase (2020 bis 2023) unterstützte das Vorhaben die Verhandlungsstrukturen bei der Führung von Beitrittsverhandlungen zu den Kapiteln 1, 3, 20 und 28, bei der Kompetenzentwicklung vor Ort, bei der Gestaltung von Maßnahmen zur Erfüllung der Beitrittsbedingungen.
Die zweite Phase des Vorhabens SANECA baut auf den dabei gewonnenen Erfahrungen und erzielten Ergebnissen auf. Das Maßnahmenspektrum erstreckt sich nun auf den gesamten Verhandlungscluster Binnenmarkt, darunter freier Warenverkehr, Freizügigkeit der Arbeitnehmer, Dienstleistungsfreiheit und freier Kapitalverkehr, Gesellschaftsrecht und Wettbewerbspolitik, Finanzdienstleistungen, geistiges Eigentum, Verbraucherschutz und öffentliche Gesundheit. Fortschritte im Beitrittsprozess erfordern strukturelle Veränderungen in der albanischen Wirtschaft und die Förderung eines wirtschaftsfreundlichen Umfelds.

Ziel
Die albanische Verwaltung ist besser in der Lage, Beitrittsverhandlungen in Fragen des Binnenmarkts partizipativ zu führen.

Vorgehensweise
Das Vorhaben bietet verhandlungsführenden Institutionen Beratung und Fachwissen zu Methoden und Instrumenten, Prozesslandkarten und Werkzeugen für die interinstitutionelle Koordination an. Es unterstützt auch die Angleichung nationaler Rechtsvorschriften an den Besitzstand der EU, einschließlich Genderaspekten. Bei der Durchführung der Maßnahmen wird die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Privatsektor gefördert.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Support to Accession Negotiations for Albania in Economic Chapters of Acquis (SANECA II)

Context
In July 2022, the EU and Albania held the first Intergovernmental Conference opening negotiations for the country’s EU accession. To meet EU’s Internal Market requirements, Albania must transpose numerous acquis into national law, design and implement multiple strategies and plans of action. This requires coherent collaboration among hundreds of civil servants, and engagement of the private sector.
In phase one (2020 to 2023), the project supported the negotiating structures to conduct accession negotiations in chapters 1,3,20,28, develop local capabilities, design policies to fulfil accession conditions.
The second phase of the SANECA project builds on the experience and results of this. The area of intervention has expanded to the whole negotiating Cluster 2 Internal Market covering: free movement of goods, workers, services and capital, company law and competition policy, financial services, intellectual property, consumer protection and public health. Progress in the accession process requires structural change to Albania’s economy and the encouragement of a business-friendly environment.

Objective
Albania’s administration is better able to conduct accession negotiations in a participatory manner in matters pertaining to the Internal Market.

Approach
The project advises and provides expertise on methodologies and instruments, process maps and tools for inter-institutional coordination to institutions leading negotiations. It also supports harmonization of national legislation with EU acquis, including gender aspects. Activities are carried out in a way that fosters collaboration between the government and the private sector.