Initiative Ländliche Rehabilitierung III
Initiative Rural Rehabilitation in Syria III
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2205.1
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 3300 Naher und Mittlerer Osten 1
- Ansprechpartner: Sabine Wenz sabine.wenz@giz.de
- Partnerländer: Mittlerer und Naher Osten, Syrien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Resilienz der lokalen Agrar- und Ernährungssysteme in Nordsyrien ist systemisch gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ohne politischen Träger - Direkt mit Bevölkerung oder Nichtregierungsorganisationen
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:46 000 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 11 000 000Euro
Vorgänger-Projekt
2016.2177.0
Initiative Ländliche Rehabilitierung
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 19.08.2016 - 31.12.2026 - Aktuelles Projekt:01.09.2020 - 31.12.2026
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
31120 Landwirtschaftsentwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation:
Jahrelange Konflikte, unregelmäßige Niederschläge, Dürren und weit verbreitete Wasserknappheit haben die Landwirtschaft Syriens stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Nahrungsmittelproduktion ist schwächer denn je. Aufgrund des Mangels an Bewässerungswasser und Strom sowie der steigenden Betriebsmittelkosten sind die Anbauflächen zurückgegangen. Die landwirtschaftlichen Erträge sind gesunken, während das Risiko für Ernteausfälle gestiegen ist und Extremwetterereignisse die Bodenerosion beschleunigen. Gängige Anbauverfahren wie die Überschwemmungsbewässerung haben zur Folge, dass zu viel Grundwasser entnommen wird, und sind daher nicht tragfähig. Die langjährige politische Fragmentierung erschwerte den Zugang zu Märkten und die Entwicklung geeigneter nationaler Wasser- und Agrarstrategien. Hinzu kommen die mangelnden Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich. Daher ist die Resilienz der lokalen Agrar- und Ernährungssysteme gegenüber externen Schocks unzureichend.
Ziel:
Die Resilienz der Agrar- und Ernährungssysteme im Norden Syriens ist verbessert.
Vorgehensweise:
Um die Ernährungssicherung sowie die soziale und wirtschaftliche Lage der syrischen Bevölkerung zu verbessern und die Klimaresilienz der Landwirtschaft zu stärken, setzt das Projekt folgende Maßnahmen um:
- den Zugang zu landwirtschaftlichen Wasserressourcen, darunter aufbereitetes Abwasser, verbessern und erweitern;
- Wanderhirt*innen und Landwirt*innen in unterschiedlichen Wertschöpfungsketten bei der Anwendung nachhaltiger Anbau- und Zuchtverfahren unterstützen, z. B. im Rahmen kooperativer Ansätze;
- den Zugang landwirtschaftlicher Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) zu Märkten und Unternehmensdienstleistungen verbessern;
- Gemeinschaften bei der Entwicklung von Strategien für den Umweltschutz und die Eindämmung der Katastrophenrisiken unterstützen.
Das Projekt wird von der Europäischen Union (EU) kofinanziert.
Stand: Juni 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context:
Years of conflict, erratic rainfall patterns, droughts, and widespread water scarcity have severely weakened agriculture in Syria. The country’s food production has hit an all-time low. Cultivable areas have shrunk due to shortages in irrigation water and electricity as well as rising costs of essential inputs. Agricultural yields decreased while the risk of crop failures grew, and extreme weather events contribute to soil erosion. Current agricultural practices like flood irrigation result in over-extraction of groundwater and are therefore not viable. Longstanding political fragmentation hindered access to markets and hampered the development of adequate national strategies for water and agriculture. Moreover, employment and training opportunities in the field are insufficient. As a result, the resilience of local agricultural and food systems to external shocks is inadequate.
Objective:
The resilience of agriculture and food systems in Northern Syia is improved.
Approach:
To improve food security as well as the social and economic situation of the Syrian people and to make agriculture more climate resilient, the project implements measures to
- Improve and expand access to agricultural water resources, including reclaimed wastewater
- Support pastoralists and farmers along different value chains to adopt sustainable agricultural and breeding practises, e.g., through cooperative approaches
- Improve access to markets and business services of agricultural micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs)
- Support communities in developing strategies for environmental protection and to reduce disaster risks.
The project is co-funded by the European Union (EU).
As of June 2025