Digitale Lösungen für nachhaltige Entwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2222.6
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1600 Westafrika 2 und Madagaskar
- Ansprechpartner: Dr. Thuweba Noor Abdurahman Diwani thuweba.diwani@giz.de
- Partnerländer: Nigeria
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Kapazitäten der nigerianischen Wirtschaft zur Umsetzung von digitalen Innovationen für Wachstum sind verbesssert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Federal Ministry for Budget and National Planning
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:20 475 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 9 970 000Euro
Danish Ministry of Foreign Affairs - MFA DK: 5 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.07.2021 - 31.01.2028 - Aktuelles Projekt:18.07.2021 - 31.01.2028
Sonstige Beteiligte
- ECO Consult GmbH & Co. KG
- GOPA Worldwide Consultants GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
25030 Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Mehr als 50% der nigerianischen Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Frauen sind besonders benachteiligt. Geringe Bildung, geringe digitale und finanzielle Kompetenzen erschweren vielen den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die nigerianische Regierung hat darauf mit Politik- und Aktionspapieren reagiert. Bisher wurden diese Strategien aber noch nicht ausreichend umgesetzt.
Nigeria ist der größte Mobilfunkmarkt in Sub-Sahara Afrika und der größte Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen in Afrika. Das Land verfügt über eine vielfältige Szene an jungen Unternehmen, besonders in der digitalen und technologiebasierten Wirtschaft. Das sind günstige Voraussetzungen für ein leistungsfähiges Innovationsökosystem.
Rund 96% aller nigerianischen Unternehmen sind Kleinst- Kleine und Mittelständische Unternehmen (KKMU). Sie stellen 75% aller Arbeitsplätze im Land. Bisher hat ein Großteil der KKMU jedoch noch keinen Zugang zum Innovationsökosystem. Zudem kann die Wirtschaft viele digitale Innovationen derzeit nicht ausreichend in Wert setzen.
Ziel
Die nigerianische Wirtschaft setzt digitale Innovationen für Wachstum besser um.
Vorgehensweise
Das Vorhaben verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um die Wirtschaft zu digitalisieren. Es arbeitet mit allen Beteiligten des digitalen Ökosystems zusammen, um Angebot und Nachfrage digitaler Innovationen zu fördern.
Innovationszentren, öffentliche und private Dienstleister sowie Gutachter*innen werden befähigt, KKMU bei ihrer Digitalisierung zu unterstützen. Gleichzeitig zeigt das Vorhaben die Potenziale auf – zum Beispiel in einem Pilotprojekt, das die Finanzierungslücke für Unternehmen mit Innovationsgutscheinen schließen will.
Das Vorhaben unterstützt die Regierung dabei, ihre Politiken und Strategien zur Digitalisierung der nigerianischen Wirtschaft umzusetzen. Dadurch trägt es zu einem langfristigen Angebot im Digitalisierungsbereich für KKMU bei und leistet gleichzeitig einen positiven Beitrag zum Wirtschaftswachstum des Landes.
Projektbeschreibung (EN)
Context
More than half of Nigeria’s population lives below the poverty line. Women are at a particular disadvantage. Many find it difficult to access the labour market due to low levels of education and of digital and financial literacy. The Nigerian Government has responded with policy and action papers. So far, however, these strategies have not been sufficiently put into practice.
At the same time, Nigeria is sub-Saharan Africa’s largest market for mobile telephony and Africa’s leading market for digital products and services. The country has a diverse range of recently established companies, especially in the digital and technology-based economy. These are favourable conditions for an efficient innovation ecosystem.
Around 96 per cent of all Nigerian enterprises are micro, small and medium-sized enterprises (MSMEs). These account for 75 per cent of all the jobs in the country. However, many MSMEs do not yet have any access to the innovation ecosystem. Furthermore, the economy is currently unable to make sufficient use of many digital innovations.
Objective
The Nigerian economy more effectively implements digital innovations to achieve growth.
Approach
The project follows a holistic approach to digitalising the economy. It works with all stakeholders in the digital ecosystem to promote the supply of and demand for digital innovation.
Innovation centres, public and private service providers and consultants are empowered to support MSMEs with their digitalisation efforts. At the same time, the project highlights existing potential, for example in a pilot project aimed at using innovation vouchers to close the funding gap for companies.
The project supports the government in implementing its policies and strategies for digitalising the Nigerian economy. In doing so, it promotes the long-term provision of digitalisation services for MSMEs, and, at the same time, positively contributes to the country’s economic growth.