Erneuerbare Energieversorgung im ländlichen Raum

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2243.2
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Alexander Neubauer 
  • Partnerländer: Sudan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Der Zugang ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu Energie ist in zwei Bundesstaaten verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Finance and Economic Planning

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:11 000 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    21.03.2024 - 30.04.2028
  • Aktuelles Projekt:16.07.2024 - 30.04.2028

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    23210 Energieerzeugung, erneuerbare Quellen – verschiedene Technologien

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation:
Der Sudan befindet sich in einer politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise, die bewaffnete Konflikte seit 2023 weiter verschärfen. Der Zugang zu Elektrizität ist dadurch begrenzt. In ländlichen Regionen leben mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ohne Strom. Frauen sind damit besonders belastet, da sie ineffizient und gesundheitsschädlich mit Feuerholz kochen müssen.

Die Energiekrise betrifft auch die Landwirtschaft: Viele Betriebe sind damit auf teure Dieselgeneratoren angewiesen.

Ziel:
Der Zugang ausgewählter Bevölkerungsgruppen zu Energie ist in mindestens zwei Bundesstaaten verbessert.

Vorgehensweise:
Das Projekt macht klimafreundliche Energie für benachteiligte Bevölkerungsgruppen verfügbar und verbessert somit die Lebensbedingungen langfristig. Auf dem Land trägt es beispielsweise dazu bei, dass Haushalte auf energieeffiziente Kochsysteme umsteigen. Es unterstützt dafür, Kochöfen vor Ort herzustellen. Auch versorgt es soziale Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und Gemeindezentren mit erneuerbaren Energien.

In der Landwirtschaft fördert das Projekt kleine Solaranlagen finanziell und berät dazu, um Ölpressen, Getreidemühlen oder Bewässerungssysteme zu betreiben. Darüber hinaus testet es mit kleinen Kooperativen, wie sie gemeinsam solarbetriebene Ölmühlen nutzen und Dienstleistungen wie das Mahlen entwickeln. Durch Schulungen und Unternehmenskurse unterstützt das Projekt dabei speziell Frauen.

Um energieeffiziente Systeme wie mobile Solaranlagen lokal zu betreuen und zu warten, arbeitet das Projekt mit lokalen Unternehmen. Diese sollen die Dienstleistungen übernehmen und einen Vertrieb mit Ansprechpartner*innen anbieten.

Das Projekt fördert besonders Frauen in technischen und unternehmerischen Tätigkeiten, da sie dort stark unterrepräsentiert sind. Ausbildung und Beratung sollen ihnen helfen, sich an landwirtschaftlichen Lieferketten zu beteiligen und beispielsweise Solarpumpen zu nutzen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Situation:
Sudan is in the midst of a political, economic and humanitarian crisis that has been further exacerbated by armed conflicts since 2023. As a result, access to electricity is limited. In rural regions, more than 70 per cent of the population have no electricity. This is a particular burden for women as they are forced to cook with firewood; this is both inefficient and harmful to health.

The energy crisis also affects agriculture, with many farms having to rely on expensive diesel generators.

Objective:
Access to energy for selected population groups has improved in at least two federal states.

Approach:
The project makes climate-friendly energy available to disadvantaged population groups and thus improves lives in the long term. For instance, in rural areas, it is helping households switch to energy-efficient cooking systems. To this end, it supports the local production of cooking stoves. It also supplies renewable energy to social facilities such as schools, hospitals and community centres.

In agriculture, the project provides funding for small-scale solar energy systems and advice on how to operate oil presses, flour mills and irrigation pumps. It also conducts trials with small cooperatives on how they can use solar-powered oil mills collectively and develop services such as milling. The project supports women specifically, through training measures and business courses.

In order to manage and maintain energy-efficient systems such as mobile solar energy plants on a local level, the project works with companies on the ground. The aim is for these to provide service provision and offer sales support.

The project provides particular support for women in technical and entrepreneurial activities, areas in which they are severely underrepresented. Training and advisory services are designed to help them participate in agricultural supply chains and use solar pumps, for example.