SDG Initiative
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2266.3
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Ulrich Wehnert ulrich.wehnert@giz.de
- Partnerländer: Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Die südafrikanische Regierung setzt ihre Pläne zu Recover Better unter Einbezug der Abteilung Policy Analysis and Research Service im Präsidialbüro stärker evidenzbasiert um.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Präsidialamt
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 000 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
2014.3503.1/017
Prüfung SDG Initiative
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 12.02.2020 - 30.09.2025 - Aktuelles Projekt:01.10.2021 - 30.09.2025
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausganssituation: In Südafrika herrscht eine schwerwiegende politische, wirtschaftliche und soziale Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verschärft wird. In dieser Situation koordiniert das südafrikanische Präsidialamt das Regierungshandeln – insbesondere um übergreifende Politikfelder aufeinander abzustimmen.
Bisher passen Politikgestaltung und -umsetzung nicht gut zueinander, da die Ressorts nicht ausreichend zusammenarbeiten. Die Politik prüft nicht angemessen, wie wirksam und stimmig regulatorische Maßnahmen sind.
Ansätze, die auf gesicherten wissenschaftlichen Kenntnissen basieren (evidenzbasiert), werden zwar punktuell in Ministerien und Regierungsstellen praktiziert. Jedoch sind diese Ansätze unzureichend verankert und systematisiert. Dies beeinträchtigt die wirksame Umsetzung notwendiger Reformanstrengungen des Präsidenten. Eine wiedereingerichtete Einheit im Präsidialamt, der politische Analyse- und Recherchedienst (Policy Analysis and Research Service, PRS), soll diese Situation verbessern.
Ziel:Die südafrikanische Regierung nutzt verstärkt die evidenzbasierten Empfehlungen der PRS im Präsidialamt.
Vorgehensweise: Das Vorhaben will die Fähigkeit der südafrikanischen Politik stärken, wissenschaftliche Ressourcen zu nutzen. Es zielt darauf ab, die Kooperation zwischen Politik und Wissenschaft zu systematisieren. So trägt es zu einer evidenzbasierten Umsetzung von aufeinander abgestimmten Maßnahmen bei.
Dazu stimmt sich das Vorhaben eng mit der PRS und mit den 26 von der Universität Pretoria koordinierten Universitäten ab. Die PRS kann auf einen digitalen Wissensspeicher der Uni Pretoria zurückgreifen, der aus über 150.000 relevanten Einzelartikeln besteht. Mit der Universität Pretoria besteht zudem ein Finanzierungsvertrag, um Beratungsleistung wissenschaftlicher Fachleute zu spezifischen Themen zu organisieren, wenn diese von der Politik nachgefragt werden.
Projektbeschreibung (EN)
Background: South Africa is contending with a severe political, economic and social crisis that is being exacerbated by the COVID-19 pandemic. The country's Presidency coordinates government action in this situation, with a particular focus on aligning mesures across policy fields.
Policy design and implementation have not been well coordinated up to this point due to insufficient cooperation among the government departments. Policy-makers often fail to adequately monitor how effective and coherent regulatory measures are in practice.
While ministries and government agencies do follow approaches based on established scientific evidence in individual cases, such methods have not been sufficiently mainstreamed and systematised. As a result, the Presidency’s work to efficiently implement the necessary reform measures is made more difficult. To improve the current situation, the Policy Analysis and Research Service (PRS) has been re-established within the Presidency.
Objective: The South African Government makes increased use of evidence-based recommendations from the Policy and Analysis and Research Service (PRS) within the Presidency.
Approach: The project aims to strengthen the ability of South African policy-makers to make use of scientific resources, and to systematise the cooperation between academia and politicians. This will help facilitate the evidence-based implementation of coordinated measures.
To this end, the project is working closely with the PRS as well as 26 universities coordinated by the University of Pretoria. The PRS now has access to the University of Pretoria's digital knowledge repository, which comprises over 150,000 relevant articles. In addition, a financing agreement is in place with the University of Pretoria, which makes it possible for policy-makers to request advisory services from scientific experts on specific subjects.