Grüne Transformation Georgien (ECO-Georgia)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2275.4
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3900 Deutschland, Europa, Südkaukasus
  • Ansprechpartner: Marit Berchner 
  • Partnerländer: Georgien

Zusammenfassung

  • Ziele:

    CO2-Emissionen im georgischen Forstsektor sind reduziert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministerium für Umweltschutz und Landwirtschaft Georgien

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:52 650 801 Euro

Kombifinanzierung

  • Green Climate Fund: 35 060 801Euro

  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA/engl. SDC): 7 590 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    31.03.2021 - 31.05.2030
  • Aktuelles Projekt:01.04.2021 - 31.05.2030

Sonstige Beteiligte

  • ARGE HEAT GmbH-Aether Limited
  • DFS Deutsche Forst-Service GmbH
  • Unique land use GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Hauptziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    31210 Forstpolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Georgien sieht sich mit einer anhaltenden Degradation seiner Wälder konfrontiert. Das bedeutet, dass ihre biologische Vielfalt abnimmt, wodurch sie immer weniger CO2 speichern können. Die Gründe dafür sind vor allem ein hoher Brennholzbedarf der ländlichen Bevölkerung, umweltschädliche Waldbewirtschaftung, illegale Holzentnahme sowie spürbare Auswirkungen des Klimawandels. Auf allen Ebenen mangelt es an Daten, Vorschriften, Praktiken und Kompetenzen für ein langfristiges und biodiversitätsfreundliches Management der Walder in Georgien.
In 2013 initiierte die georgische Regierung daher eine umfassende Forstwirtschaft-Reform. Eine besondere Herausforderung ist es dabei, mögliche negative Nebenwirkungen für die ländliche Bevölkerung abzufedern.

Ziel
Die georgische Regierung setzt die Reform der Forstwirtschaft um und verringert dadurch die Walddegradierung.

Vorgehensweise
Das Vorhaben verbreitet ressourcenschonende Waldbewirtschaftungsmethoden und Energieeffizienzmaßnahmen. Zudem arbeitetet es darauf hin, die Lebensbedingungen ländlicher Haushalte zu verbessern. Dazu fordert es Kompetenzentwicklung und Kooperation in Staat, Wirtschaft und Bevölkerung.
Mitarbeiter*innen der Partnerorganisationen erhalten Trainings zur Umsetzung der neuen Forstgesetzgebung. Zu den Partnern zahlen das Umweltministerium (Ministry of Environmental Protection and Agriculture) und seine nachgelagerten Behörden sowie die Fachbehörden der Regionen und Distrikte. Um die geplante Reform der Forstwirtschaft langfristig umsetzen zu können, unterstutzt das Vorhaben die Organisationen dabei, neue Strukturen für die umweltfreundliche Waldbewirtschaftung einzuführen.
Das Vorhaben unterstutzt Produzenten effizienter Holzofen und alternativer Brennstoffe bei der Produktentwicklung. Außerdem berat es die ländliche Bevölkerung in drei Pilot-Regionen in Energiefragen. Zudem stärkt das Vorhaben die Kompetenzen von Haushalten und Kleinunternehmen für die Teilhabe an forstnahen Wertschöpfungsketten.

Stand: Februar 2025 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Georgia faces a continuing degradation of its forests. This means that their biodiversity is decreasing, and they can therefore store less and less CO2. The main reasons for this are the high demand for firewood from the rural population, environmentally harmful forest management, illegal logging and the noticeable effects of climate change. At all levels, there is a lack of data, regulations, practices and expertise to manage the forests in Georgia in a sustainable and biodiversity-friendly manner.
In 2013, the Georgian Government therefore initiated a comprehensive forestry reform. It is a particular challenge here to cushion possible negative side effects for the rural population.

Objective
The Georgian Government is implementing a forestry reform, thereby reducing forest degradation.

Approach
The project disseminates resource-saving forest management methods and energy efficiency measures. It also aims to improve the living conditions of rural households. To this end, it promotes capacity development and cooperation between the government, private sector and population.
Employees of the partner organisations receive training on the implementation of the new forest legislation. Partners include the Ministry of Environmental Protection and Agriculture (MoEPA) and its downstream agencies, as well as the regional and district authorities. So that the planned forestry reform can be implemented in the long term, the project is supporting the organisations in introducing new structures for environmentally friendly forest management. The project provides product development support for producers of efficient wood-fired ovens and alternative fuels. It also advises the rural population in three pilot regions on energy issues. Moreover, the project is strengthening the skills of households and small businesses to facilitate their participation in forest-related value chains.

Last updated: February 2025