EAC_Unterstützung der Lake Viktoria Basin Commission der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC/LVBC)

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2281.2
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: E.A.C. Ostafrika, Burundi, Kenia, Ruanda, Südsudan, Tansania, Uganda

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die institutionellen Rahmenbedingungen für eine integrierte Bewirtschaftung der grenzüberschreitenden Wasserressourcen in der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft sind gestärkt.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Secretariat of the East African Community (EAC)

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:5 300 000 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • 2024.2023.0

    Unterstützung der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft beim Management naturbasierter Ansätze

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    10.12.2021 - 30.06.2028
  • Aktuelles Projekt:01.01.2022 - 30.01.2025

Sonstige Beteiligte

  • ARGE GFA Consulting Group GmbH-

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Biodiversitätskonvention

    Signifikantes Nebenziel

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Signifikantes Nebenziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    14010 Wassersektorpolitik und -verwaltung

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Auf dem Gebiet der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft (East African Community, EAC) befinden sich mehrere grenzüberschreitende Wassereinzugsgebiete sowie die Seen Viktoria, Tanganjika, Albert, Edward, Kivu und Turkana. Der Viktoriasee ist der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. In seinem Einzugsgebiet, dem Viktoriabecken, leben etwa 45 Millionen Menschen und es erstreckt sich bis nach Ruanda und Burundi.
Zwar gibt es bereits einige institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen für den Umgang mit Wasser. Dennoch sind die Wasserentnahmen nicht reguliert. Die Wasserqualität ist gefährdet und die Wassereinzugsgebiete sind nicht ausreichend geschützt.

Ziel
Die grenzüberschreitenden Wasserressourcen in den sieben Partnerländern der Ostafrikanischen Staatengemeinschaft werden nachhaltig und wirtschaftlich produktiv genutzt.

Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet mit dem EAC-Sekretariat zusammen, um die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitendes Wasserressourcenmanagement zu verbessern und die Wasserpolitik zu überarbeiten. Dabei fördert es auch den Austausch mit anderen regionalen Organisationen und Institutionen der regionalen Wasserwirtschaft, zum Beispiel der South African Development Community (SADC).
Außerdem unterstützt das Projekt die Seegebietskommission (Lake Victoria Basin Commission, LVBC) in Kenia dabei, ihre wasserwirtschaftlichen Kernfunktionen effizient auszuüben. Dazu entstehen eine neue digitale Plattform für Daten- und Wissensmanagement und eine interne Facheinheit für Wasserwirtschaft. Zudem erarbeiten die Beteiligten einen Statusbericht zum Viktoriabecken sowie finanzierungsreife Projektvorschläge zur Anpassung an den Klimawandel.
Das Projekt fördert die regionale Zusammenarbeit zwischen der LVBC, den zuständigen Ministerien sowie anderen Verantwortlichen in den fünf Partnerländern des Viktoriabeckens.
Die Umsetzung des Vorhabens wird von dem Consulting-Konsortium GFA – Zutari unterstützt.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Initial Situation
The East African Community (EAC) includes several transboundary water catchment areas, as well as Lakes Victoria, Tanganyika, Albert, Edward, Kivu and Turkana. Lake Victoria is the second-largest freshwater lake in the world. Around 45 million people live in its catchment area, the Lake Victoria Basin, which stretches as far as Rwanda and Burundi.
While there are already some institutional and legal frameworks for dealing with water, withdrawals of water are not regulated. Water quality is at risk and the water catchment areas are not sufficiently protected.

Objective
The transboundary water resources in the seven partner countries of the East African Community are utilised in a sustainable and economically productive manner.

Approach
The project is working with the EAC Secretariat to improve the framework for transboundary water resources management and to revise water policy. It also promotes dialogue with other regional organisations and institutions in regional water management, such as the Southern African Development Community (SADC).
The project also supports the Lake Victoria Basin Commission (LVBC) in Kenya in carrying out its core water management functions efficiently. A new digital platform for data and knowledge management and an internal unit for water management are being created for this purpose. In addition, the participants are preparing a status report on the Lake Victoria Basin and finance-ready project proposals for climate change adaptation.
The project promotes regional cooperation between the LVBC, the relevant ministries and other responsible parties in the five partner countries of the Lake Victoria Basin.
The implementation of the project is supported by the GFA – Zutari consulting consortium.