Partnerschaft für nachhaltige Transformation, Energie und Umweltschutz

Projektdetails

  • Projektnummer:2020.2286.1
  • Status:laufendes Projekt
  • Zuständige Organisationseinheit: 3600 Nordafrika
  • Ansprechpartner: Christian Liedtke 
  • Partnerländer: Libyen

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Förderung nachhaltiger Energien und die Anpassung an den Klimawandel sind auf nationaler und lokaler Ebene verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Ministry of Local Government

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:14 300 000 Euro

Kombifinanzierung

  • Europäische Union (EU): 9 000 000Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    19.11.2021 - 28.02.2027
  • Aktuelles Projekt:01.11.2021 - 28.02.2027

Sonstige Beteiligte

  • Dorsch Impact GmbH

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Signifikantes Nebenziel

  • Demokratische und inklusive Regierungsführung

    Hauptziel

  • Anpassung an den Klimawandel

    Signifikantes Nebenziel

  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

    Signifikantes Nebenziel

CRS-Schlüssel

    23110 Energiepolitik und -verwaltung

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Libyen hat reiche Erdöl- und Erdgasvorkommen, die für die Stromproduktion genutzt werden. Erneuerbare Energien spielen in dem Land bislang kaum eine Rolle.
Gewaltsame Konflikte bedrohen jedoch die Stromversorgung der Bevölkerung: Das vorhandene Netz ist durch mangelnde Wartung und Sabotageakte beschädigt. Die geringe Anzahl an Kraftwerken macht die zentrale Stromversorgung zudem anfällig für Störungen und größere Ausfälle. Hinzu kommen Versorgungsengpässe mit Energieträgern, was besonders in den Sommermonaten zu Stromausfällen führt.
Der Ausbau von erneuerbaren Energien zu einer dezentraleren Stromversorgung kann diese Situation verbessern. Hierzu fehlen jedoch noch die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen sowie Kenntnisse bei den Mitarbeitenden von Institutionen und Firmen der Energiebranche. Zentrale Fragen sind der Anschluss unabhängiger Stromproduzenten oder die Berechnung von Vergütungen des dezentral eingespeisten Stroms.

Ziel
Die regulatorischen, institutionellen und technologischen Voraussetzungen für den Ausbau erneuerbarer Energien haben sich verbessert.

Vorgehensweise
Beratung und Trainings verbessern die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeitenden von nationalen und kommunalen Einrichtungen und Behörden. Die Beteiligten lernen, wie sie rechtliche und regulatorische Voraussetzungen schaffen und durchsetzen können, um erneuerbare Energien zu fördern.
Das Vorhaben schult die Mitarbeitenden der Behörde für Erneuerbare Energien (Renewable Energy Authority of Libya, REAOL). Zudem bezieht es die Kommunen ein, damit sie von dieser Entwicklung profitieren. Die kommunale Stromversorgung wird durch Nutzung aller technischen Möglichkeiten und deren Einbettung in umfassende Konzepte widerstandsfähiger. In technischen Trainings lernen zentrale Akteur*innen, den komplexen Anschluss zahlreicher dezentraler Versorger an das Stromnetz besser zu planen, zu managen und den Ausbau des Stromnetzes bedarfsgerecht voranzutreiben. 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
Libya has rich oil and natural gas reserves that are used to produce power. At present, renewable energy sources play scarcely any role in the country.
However, violent conflict is threatening the population’s power supply: the existing power grid is damaged due to a lack of maintenance and acts of sabotage. Moreover, the small number of power stations makes the central power supply vulnerable to disruption and major outages. Added to this are bottlenecks with regard to energy sources, resulting in power outages, especially in the summer months.
Developing renewable energies as a more decentralised power supply can alleviate this situation. However, the legal and regulatory bases for achieving this, as well as the know-how of the employees of institutions and companies in the energy sector, are lacking. Central issues include how to connect independent power producers to the grid and how to calculate remuneration for power fed into it from decentral sources.

Objective
The regulatory, institutional and technological conditions for developing renewable energies have improved.

Approach
Advice and training courses are improving the knowledge and skills of the employees of national and local institutions and authorities. The attendees learn how to create and enforce the legal and regulatory conditions for promoting renewable energies.
The project is providing training for the employees of the Renewable Energy Authority of Libya (REAOL). It is also involving the local authorities wishing to take advantage of this development. Local power supply is more resilient thanks to the use of all technical possibilities as part of a holistic concept. Technical training courses are teaching key actors how to improve the planning and management of the complex issue of connecting numerous, decentralised suppliers to the power grid and how to continue developing the grid in line with needs.