Proklima Integrierter Klima- und Ozonschutz
Projektdetails
- Projektnummer:2020.2289.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G330 Umweltpolitik, Biodiversität, Wald
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh., Burkina Faso, Kamerun, Mali, Senegal
Zusammenfassung
- Ziele:
Die nachhaltige Transformation des Cooling-Sektors ist beschleunigt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:9 360 000 Euro
Kombifinanzierung
Europäische Union (EU): 5 360 000Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 18.12.2020 - 30.10.2025 - Aktuelles Projekt:18.12.2020 - 30.10.2025
Sonstige Beteiligte
- edeos-digital education GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
41020 Schutz der Biosphäre
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Weltweit steigen die Temperaturen – und damit die Nachfrage nach Kühlung. Dabei treiben Treibhausgasemissionen aus der Kühl- und Kältetechnik die Erderhitzung weiter voran. Um diese Negativspirale zu durchbrechen, fördert Proklima seit 1995 die Verbreitung von „Green Cooling" Technologien. Diese nutzen natürliche Kältemittel, die weder Klima noch Umwelt schädigen und eine hohe Energieeffizienz aufweisen.
Proklima arbeitet im Kontext des Montrealer Protokolls und dessen Kigali Amendment, in denen sich die internationale Gemeinschaft zur Abschaffung ozonschädigender Gase und zur Reduktion klimaschädlicher Ersatzstoffe verpflichtet hat. Gleichzeitig trägt es zum Pariser Klimaschutzabkommen und den Zielen für Nachhaltige Entwicklung bei.
Ziel
Weltweit werden natürliche Kältemittel eingesetzt und damit ein Beitrag zu Klima-, Ozon-, und Umweltschutz geleistet.
Vorgehensweise
Ein Team unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) rund um das Montrealer Protokoll. Es ist an der Ausarbeitung von Sicherheits- und Gesundheitsstandards, Normen und Gesetzen beteiligt. Das Vorhaben bietet außerdem "cool trainings" an, bei denen Techniker*innen aus Partnerländern den Umgang mit natürlichen Kältemitteln erlernen. Zudem setzt Proklima Pilotprojekte um. Beispielsweise erhielt ein Krankenhaus in Kamerun klimafreundliche Kühlgeräte für Blutkonserven. Landwirtschaftliche Kooperativen in Senegal und Mali profitieren von solarbetriebenen Kühlräumen.
Die Umsetzung in den Partnerländern erfolgt innerhalb der Komponente ROCA, die von der EU kofinanziert ist. ROCA steht für „Refroidissement respectueux de l’Ozone et du Climat en Afrique de l’Ouest et Centrale", deutsch „Ozon- und klimafreundliche Kühlung in West- und Zentralafrika".
Unter dem Dach Proklima befinden sich neben dem hier beschriebenen Vorhaben weitere Projekte verschiedener Auftraggeber. So entstehen Synergien, die in über 40 Ländern zu klima- und umweltfreundlichen Kältetechnologien beitragen.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Temperatures are rising worldwide, which is leading to growing demand for cooling. However, cooling technologies emit greenhouse gases, which fuel global warming even more. Proklima has been promoting wider use of green cooling technologies since 1995 in an attempt to break this vicious cycle. These technologies run on natural coolants which neither harm the environment nor the climate and are very energy-efficient.
Proklima bases its work on the Montreal Protocol (MP) and its Kigali Amendment in which the international community committed to eliminating ozone-depleting gases and reducing use of climate-damaging substitutes. At the same time, Proklima contributes to the Paris Agreement and in achieving the Sustainable Development Goals.
Objective
Natural coolants are being used worldwide, thus contributing to climate, ozone and environmental protection.
Approach
A team supports the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) in all matters concerning the Montreal Protocol. It is involved in developing safety and health standards, as well as norms and laws.
The project also offers ‘cool training’ courses to teach technicians from partner countries how to use natural coolants.
In addition, Proklima implements pilot projects. For example, a hospital in Cameroon received climate-friendly cooling devices for blood reserves. Agricultural cooperatives in Senegal and Mali benefit from solar-powered cold rooms.
The implementation in the partner countries takes place within a component called ROCA, co-financed by the European Union (EU). ROCA stands for "Refroidissement respectueux de l’Ozone et du Climat en Afrique de l’Ouest et Centrale," which translates to "Ozone and climate-friendly cooling in West and Central Africa".
In addition to the project described here, there are other projects from various commissioners under Proklima. This creates valuable synergies that contribute to climate- and environmentally-friendly cooling technologies in over 40 countries.