Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Teilhabe extrem armer Binnenvertriebener und BewohnerInnen aufnehmender Geme
Projektdetails
- Projektnummer:2020.4071.5
- Status:laufendes Projekt
- Zuständige Organisationseinheit: 1500 Ostafrika und Horn von Afrika
- Ansprechpartner: Dr. Purnima Doris Chattopadhayay-Dutt purnima.chattopadhayay-dutt@giz.de
- Partnerländer: Somalia
Zusammenfassung
- Ziele:
Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Teilhabe extrem armer Binnenvertriebener und der Bewohner aufnehmender Gemeinden in Puntland, So
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Interior and Federal Affairs and Democratization
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:11 700 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 17.12.2020 - 30.09.2026 - Aktuelles Projekt:01.05.2021 - 30.09.2026
Sonstige Beteiligte
- GOPA Worldwide Consultants GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
16010 Soziale Sicherung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Der Sturz der Regierung im Jahr 1991, langwierige Konflikte, Angriffe durch die Terrormiliz Al Shabaab und häufige Umweltkatastrophen haben zu weitverbreiteter Armut und Binnenvertreibung in Somalia geführt. Die Coronapandemie und der Russland-Ukraine-Konflikt haben die humanitäre Situation weiter verschlechtert. Im Januar 2025 belief sich die Zahl der Binnenvertriebenen, die oft vor Klimaschocks oder politischer Unruhe geflohen sind, auf 3,5 Millionen. In Garowe, der Hauptstadt Puntlands, machen Binnenvertriebene inzwischen ein Drittel der Bevölkerung aus.
Das tägliche Leben ist geprägt durch beschränkte gesellschaftliche und wirtschaftliche Interaktionen zwischen Binnenvertriebenen und den aufnehmenden Gemeinden, extreme Armut, Ernährungsunsicherheit und Marginalisierung. Schwache staatliche Institutionen sind nicht in der Lage, die Binnenvertriebenen gesellschaftlich und wirtschaftlich zu integrieren, was die Situation verschärft.
Ziel
Besonders hilfebedürftige Binnenvertriebene und Bewohner*innen der aufnehmenden Gemeinden haben ihre sozioökonomische Resilienz und ihr Wohlergehen verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt fördert die sozioökonomische Inklusion in Somalia durch drei Hauptmaßnahmen:
• Es setzt ein Paket aufeinanderfolgender Maßnahmen im Sinne des Graduierungsansatzes um, zur Grundsicherung sowie beruflichen Weiterbildung und zum Aufbau von Existenzgrundlagen. Zudem stellt es langfristiges Coaching und Mentoring bereit.
• Das Projekt arbeitet mit ausgewählten lokalen Behörden und Einrichtungen daran, ihre Integrationskapazitäten zu verbessern. Des Weiteren führt es Initiativen zur Friedenskonsolidierung durch, um den sozialen Zusammenhalt zu fördern.
• Mit regionalen Nichtregierungsorganisationen sowie lokalen wie internationalen Beratern will das Projekt 700 Haushalte erreichen. Dabei priorisiert es unter den Binnenvertriebenen und in den aufnehmenden Gemeinden besonders hilfebedürftige junge Menschen und Frauen.
Stand: Oktober 2025
Projektbeschreibung (EN)
Context:
The collapse of Somalia’s government in 1991, prolonged conflicts, attacks by the terrorist militia Al Shabaab, and frequent environmental disasters have driven widespread poverty and displacement in the country. The Covid-19 pandemic and the Russia-Ukraine conflict have further worsened the humanitarian situation. By January 2025, the number of internally displaced persons (IDPs) has reached 3.5 million, with many fleeing climate shocks and political unrest. In Garowe, the capital of the semi-autonomous region of Puntland, IDPs now make up a third of the population.
Limited social and economic interaction between IDPs and host communities, extreme poverty, food insecurity, and marginalisation define daily life. Weak state institutions fail to integrate IDPs socially and economically, deepening the crisis.
Objective:
Extremely poor IDPs and residents of host communities have improved their socio-economic resilience and personal well-being.
Approach:
The project implements three main measures to advance socio-economic inclusion in Somalia:
• It delivers a sequential package of interventions in line with the graduation approach, including basic security provision, skills training, and livelihood establishment. Additionally, it provides long-term coaching and mentoring.
• The project works with selected local authorities and institutions to improve their integration capabilities. It also conducts peacebuilding initiatives to improve social cohesion.
• Collaborating with regional non- governmental organisations as well as local and international consultants, the project reaches out to 700 households. It prioritises extremely poor youth and women from both IDP settlements and host community villages.
Last updated: October 2025